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Servicestelle Forschungsförderung

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Sozial- und Geisteswissenschaften

Aktueller Newsletter
Stand: 30.07.2026

EDITORIALEinklappen

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem aktuellen Newsletter der Servicestelle Forschungsförderung erhalten Sie wieder Informationen zu neuen Ausschreibungen, bevorstehenden Veranstaltungen und Neuigkeiten aus der Forschungspolitik.

Das DFG-Positionspapier zur Stärkung der Freiheit und Resilienz der Wissenschaften ist das Ergebnis einer Ad-hoc-Arbeitsgruppe des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft, das grundlegende Orientierungen zur aktuellen Gefährdung der Wissenschaftsfreiheit bietet und Empfehlungen zu ihrer Verteidigung formuliert. Aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland darf ich Ihnen diese Lektüre sehr empfehlen.

Des Weiteren möchte ich Sie auf die Informationen zu den UBT Research Networks hinweisen, die Sie jetzt auf der Webseite finden. 

Ich wünsche Ihnen eine erholsame und kreative Sommerzeit und eine interessante Lektüre.

Ihre Annette Götz
Leitung Servicestelle Forschungsförderung


Dear Reader,

In the latest newsletter from the Research Support Office, you will find information on open calls for proposals, upcoming events and news from research policy.

The DFG position paper on strengthening the academic freedom and resilience of research is the result of an ad hoc working group of the Senate of the German Research Foundation (DFG), which provides fundamental guidance on the current threats to academic freedom and formulates recommendations for its defense. Given the current political developments in Germany, I highly recommend that you read this document.

I would also like to draw your attention to the information about the UBT Research Networks, which you can now find on the website.

I hope you have a relaxing and creative summer and enjoy reading!

Yours, Annette Götz
Head of the Research Support Office

AUSSCHREIBUNGENEinklappen

UBT Bayreuth Humboldt Centre: Starter Grants 2027 & Short Term Grants 2-2026

Bewerbungsschluss: 15. September 2026

Die Förderlinie "Starter Grants" 2027 lädt exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland ein, die mit einem gastgebenden Wissenschaftler an der Universität Bayreuth kooperieren. Es sind mehrere Besuche an der UBT möglich. Die Starter Grants sind mit einem Preisgeld von 10.000 € dotiert.

Mit den Short Term Grants ermöglicht das Bayreuth Humboldt Centre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland einen kurzen Forschungsaufenthalt von ein bis drei Wochen an der Universität Bayreuth, um den persönlichen wissenschaftlichen Austausch mit einer gastgebenden Forscherin bzw. einem gastgebenden Forscher der Universität Bayreuth zu fördern. Die Kurzzeitstipendien umfassen die Erstattung der Reisekosten zwischen dem Heimatort und Bayreuth sowie der Unterbringungskosten in Bayreuth und die Zahlung eines Tagessatzes. Die Kosten werden bis zu einem Höchstbetrag von 3.500 € erstattet.

Wir laden Sie herzlich ein, potenzielle Bewerberinnen und Bewerber aus dem Ausland auf diese Fördermöglichkeiten hinzuweisen und gegebenenfalls als Host aktiv zu werden (Potentielle Hosts können neben (Junior-)Professorinnen und Professoren zudem Habilitierende und Nachwuchsgruppenleiter*innen sein). Wir würden uns freuen, wenn Sie besonders Wissenschaftlerinnen und alle Personen, die dazu beitragen können, das Forschungsprofil der Universität diverser zu gestalten, zur Bewerbung auffordern.

Weitere Informationen

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Forschungsprojekten für Systems Engineering mit In silico-Methoden im Forschungs- und Förderkonzept „e2Health – In silico-Forschung für die Medizin der Zukunft“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 20. August 2026 (12 Uhr)

Die vorliegende Förderrichtlinie hat zum Ziel, durch forschungsgetriebene (Weiter-)Entwicklungen von In silico-Methoden und Softwarewerkzeugen kombiniert mit KI-Technologien zur bioinformatischen Datenverarbeitung, Analyse und Simulation aktuelle Bedarfe in der Gesundheitsforschung aufzugreifen. Dadurch sollen effiziente und zuverlässige Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden, um die bestmöglichen Erkenntnisse aus Gesundheits- und biomedizinischen Daten zu gewinnen und nutzbar zu machen.

Weitere Informationen

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Transferhubs im Rahmen des Programms „Transferinitiative F.A.S.T. – Forschung, Ausgründungen, Skalierung, Transfer“

Einreichungsfrist von Konzeptskizzen: 31. August 2026 (12.00 Uhr)

Gefördert werden die strategische Entwicklung, der Aufbau und die Umsetzung von zunächst circa sechs themenspezifischen und bundesweit agierenden Transferhubs aus den HTAD-Schlüsseltechnologien. Grundlage hierfür ist ein umfassendes Transferhub-Konzept, welches eine thematische und konzeptionelle Vision für den Transferhub sowie strategische, inhaltliche und organisatorische Entwicklungsziele enthält. Das Hub-Konzept wird im Laufe der Förderung von den Hub-Partnern fortlaufend weiterentwickelt und mittels konkreter forschungsbasierter Transferprojekte erprobt und umgesetzt. Eine Förderung dieser Transferprojekte kann erst beantragt werden, nachdem das initiale Transferhub-Konzept in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt wurde.

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema klinische Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 02. September 2026

Die Förderinitiative dient dem Zweck der Förderung wissenschaftsinitiierter klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten zu klinischen Studien nach internationalen Standards sowie von Konzeptphasen für klinische Studien oder systematische Übersichtsarbeiten. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die auf das Schließen von Evidenzlücken abzielen und eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie das Gesundheitssystem aufweisen. Zudem ist die methodische Weiterentwicklung klinischer Studien durch Förderung entsprechender Begleitforschungsprojekte Zweck der Förderinitiative.

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema klinische Studien mit hoher Relevanz für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit postinfektiösen Erkrankungen – Nationale Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 02. September 2026

Die Förderinitiative dient dem Zweck der Förderung wissenschaftsinitiierter klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten zu klinischen Studien nach internationalen Standards im Bereich PAIS sowie von Konzeptphasen für klinische Studien. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die auf das Schließen von Evidenzlücken abzielen und eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie das Gesundheitssystem aufweisen.

Weitere Informationen

BMFTR: Förderaufruf von Modul C der Rahmenbekanntmachung im Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung“: Forschungsaktivitäten anlässlich vorhandener besonderer Informations-/Beratungsbedarfe der Rahmenbekanntmachung „Wissenschaftsfreiheit in Deutschland – Beiträge der Wissenschafts- und Hochschulforschung zu Herausforderungen, Belastungen und Resilienz in der Wissenschaft“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 18. September 2026

Gefördert werden empirisch orientierte Forschungsprojekte zu aktuellen und handlungsbezogenen Fragestellungen der Wissenschafts- und Hochschulforschung im Themenfeld Wissenschaftsfreiheit. Adressiert werden insbesondere Vorhaben, die Belastungen der Wissenschaftsfreiheit, institutionelle Umgangsweisen, Strategien von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie damit verbundene Entwicklungen im Wissenschafts- und Hochschulsystem wissenschaftlich fundiert analysieren.

Neben empirisch-analytischen Forschungsprojekten sind auch forschungsbasierte Entwicklungs-, Erprobungs- und Evaluationsvorhaben möglich, sofern diese eng an die empirische Erkenntnisgewinnung gebunden sind und zur Entwicklung belastbarer, übertragbarer und praxisrelevanter Ansätze beitragen, etwa in Form von Reallaboren, Pilotierungen oder der strukturierten Einbindung von Praxispartnern. Bei pilotierenden bzw. erprobenden Vorhaben ist ein plausibles Wirkmodell einschließlich eines Minimalsets an Outcome-Indikatoren, z. B. drei bis fünf Kernindikatoren, darzustellen.

Erwünscht sind zudem Vorhaben, die eine Vernetzung mit relevanten Forschungs- und Praxisakteuren vorsehen; hierzu können auch assoziierte Partner, einschließlich internationaler Partner, ohne Förderung eingebunden werden. Förderfähig sind darüber hinaus Vorhaben deutscher Zuwendungsempfänger, die vergleichende internationale Analysen zum Ziel haben.

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Vorhaben zum Thema „Jüdische Gegenwartsforschung“

Einreichungsfrist für Vorhabenskizzen: 9. Oktober 2026 (Förderlinie A), 29. Oktober 2026 (Förderlinie B)

In der aktuellen geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung wird die Gegenwart jüdischen Lebens zu wenig abgebildet, auch die Datenlage ist unterentwickelt. Dieses Forschungsdesiderat adressiert das BMFTR mit der geplanten Förderrichtlinie „Jüdische Gegenwartsforschung“. Die Förderung zielt daher konkret darauf ab, das Forschungsfeld Jüdische Gegenwart systematisch zu erfassen (Mapping), vorhandene Forschungsergebnisse und Studien zusammenzuführen (Synthese) und die Forschungsakteure zu vernetzen (Netzwerk).

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BMFTR: GO Forschung Budget 2026

Bewerbungsfrist: 30. Oktober 2026

GO Forschung ist ein vom BMFTR gefördertes Projekt, das Geschlechteraspekte in intersektionaler Perspektive in der Forschung fördert. Das jährlich mit bis zu 5.000 Euro pro Team dotierte GO Forschung Budget richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (R1-R3), die in ihrer Forschung besonders auf Gender- und Diversity-Aspekte achten und an der Universität Bayreuth tätig sind. Die Laufzeit der zu fördernden Projekte beträgt bis zu zwölf Monate. Die Mittel können für Sach- und Hilfsmittel verwendet werden.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen, Bewertungskriterien und Ansprechpersonen finden Sie auf der Homepage

Ansprechperson ist PD Dr. Elena Köstner: Elena.Koestner@uni-bayreuth.de

BMFTR: Förderung von Projekten zur Vernetzung von Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Förderbereich „Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung“ („Vielfalt verbindet“)

Deadlines: 30. April 2027
Gefördert werden Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von Kooperationen sowie zur Stärkung des Erfahrungs­austausches und der Netzwerktätigkeit im Bereich Vielfaltsaspekte in der Forschung. Darunter fallen zum Beispiel Fachveranstaltungen, Workshops, Austauschforen, Konferenzen und Diskussionsrunden, aber auch andere Maß­nahmen, die geeignet sind, zur Kooperations- und Vernetzungsförderung beizutragen. Die Maßnahmen sollen sich mit der Stärkung von Vielfaltsperspektiven, dem Barriereabbau und der Gestaltung eines inklusiveren Wissenschaftssystems befassen. Sie sollen die Entwicklung von diversitätspolitischen Empfehlungen und Strategien in Hochschule, Forschung und Wissenschaft unterstützen sowie zum Wissenschafts-Praxis-Dialog beitragen. Außerdem sollen neue Ansätze und Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden.
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BMWE: ZIM-Kooperationsprojekte / 38. Ausschreibung des internationalen Fördernetzwerks IraSME

Einreichungsfrist: 30. September 2026

Ziel der Ausschreibung ist die Förderung von FuE-Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen mit hohem Markpotential, ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Die Ausschreibung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), weitere mittelständische Unternehmen, nichtwirtschaftlich tätige Forschungseinrichtungen als Kooperationspartner von Unternehmen (gemäß Richtlinien der beteiligten Länder/Regionen).

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VolkswagenStiftung: NEXT – "Dual Use" von Ideen und Konzepten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften

Einreichungsfrist: 6. Oktober 2026

Im Rahmen dieser Ausschreibung fördert die Stiftung in drei Dimensionen:

  • Explorative Grundlagenforschung, die sichtbar macht, wo und unter welchen Bedingungen solche Umnutzungen vorkommen und welchen Mechanismen sie folgen.
  • Sie schafft Raum für wissenschaftsphilosophische Reflexion darüber, wie Theoriebildung ihre möglichen Wirkungen außerhalb der Wissenschaft mitdenken kann, ohne die Freiheit von Forschung und Lehre einzuschränken.
  • Und sie erwartet Impulse für eine Wissenschaftskommunikation, die komplexe Konzepte verständlich vermittelt, ohne sie unzulässig zu verkürzen.

Für vertiefte Informationen bietet die Stiftung Online-Sprechstunden am 11. August 2026 und am 8. September 2026 an.

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Akademienunion: Ausschreibung Akademienprogramm 2029

Einreichungsfrist für einen Vorantrag für 2029: 31. Januar 2027

Das Akademienprogramm, das gemeinsame Forschungsprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften, dient der langfristigen Grundlagenforschung in den Geisteswissenschaften. Die zentrale Aufgabe des Akademienprogramms besteht in der Erschließung, Sicherung und Erforschung kultureller Überlieferungen von herausragender fachwissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland können sich ab sofort bei einer der in der Ausschreibung aufgeführten Wissenschaftsakademien mit einem Forschungsvorhaben bewerben.

Weitere Informationen zu den Kriterien der Antragstellung sowie eine Übersicht über die Mitgliedsakademien der Akademienunion und die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie in der Ausschreibung:

FORSCHUNGSPREISEEinklappen

(Derzeit keine Ausschreibungen)

VERANSTALTUNGENEinklappen

Bayerische Forschungsallianz (BayFOR): Workshop "EU-Anträge überzeugend formulieren – Unlock your value!" am 24./25. November 2026 (München)

Anmeldeschluss: 10. Oktober 2026

Der praxisorientierte Workshop richtet sich an Forschende, die eigenständig EU-Anträge erarbeiten und ihre F&I-Projekte überzeugend zur Wirkung bringen möchten. Im Mittelpunkt steht das Antragschreiben für Horizon Europe, das aktuelle Forschungs- und Innovationsrahmenprogramm der Europäischen Kommission. Der Workshop zeigt, wie Sie gemeinsam mit Ihrem Konsortium einen klar strukturierten und strategisch überzeugenden EU-Förderantrag entwickeln, der den europäischen Mehrwert Ihres Forschungs- und Innovationsprojekts präzise herausarbeitet und im Wettbewerb überzeugt. Er wird geleitet von Dr. Nico Riemann, Experte für EU-Antragsunterstützung bei der BayFOR, und Elisabeth Grenzebach, Dozentin für wissenschaftliches Schreiben (Agentur Wortwirtschaft).

Weitere Informationen

​​FÖRDERPROGRAMME FÜR GEFLÜCHTETE WISSENSCHAFTLER/-INNENEinklappen

DFG: Verlängerung des Sonderprogramm für die Ukraine

Die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Jahr 2022 das Sonderprogramm Ukraine eingerichtet. Dieses sieht vor, dass in Deutschland arbeitende Antragsteller*innen im Rahmen des bestehenden DFG-Verfahrens „Kooperation mit Entwicklungsländern“ bei der Sachbeihilfe, bei Forschungsgruppen und im Schwerpunktprogramm neben Mitteln für die Projektdurchführung in der Ukraine auch Mittel für den Lebensunterhalt der ukrainischen Projektleitungen in Höhe von maximal 1.000 Euro pro Monat pro Projektleitung beantragen und im Bewilligungsfall an diese weiterleiten können. Das Sonderprogramm wurde zunächst für zwei Jahre eingesetzt, im Sommer 2024 um zwei Jahre verlängert und aktuell am 30. Juni 2026 vom Hauptausschuss der DFG noch einmal für weitere zwei Jahre bis Ende August 2028 verlängert.

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​​​AKTUELLES ZUR NATIONALEN UND INTERNATIONALEN FORSCHUNGSPOLITIKEinklappen

DFG-Jahresversammlung: Entschiedenes Eintreten für Freiheit und Unabhängigkeit der Wissenschaft – deutliche Kritik an Wissenschaftspolitik der AfD

Der Schutz und die Stärkung der Freiheit und Unabhängigkeit der Wissenschaft gegen inzwischen auch hierzulande zunehmende Anfeindungen und Angriffe war das zentrale Thema auf der Jahresversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Während des dreitägigen Treffens diskutierten die Gremien der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Einrichtung für die Selbstverwaltung der Wissenschaft in Deutschland grundsätzliche Fragen von Resilienz in der Wissenschaft und im Wissenschaftssystem. Mit Blick auf die im September anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ging es zudem um die Wissenschaftspolitik der „Alternative für Deutschland“ (AfD) und deren Folgen für den Fall einer möglichen Regierungsbeteiligung.

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DFG: Positionspapier zur Stärkung der Freiheit und Resilienz der Wissenschaften

Jüngere nationale wie internationale Entwicklungen zeigen, dass Wissenschaftsfreiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat sich vor diesem Hintergrund mit der Frage befasst, wie resilient das deutsche Wissenschaftssystem gegenüber Angriffen auf einzelne Forschende, Institutionen, Disziplinen oder die Wissenschaft insgesamt ist und welche Schritte zur Stärkung der Resilienz unternommen werden können. Ziel des Papiers ist eine möglichst breite und umfassende Vermessung des Feldes, auf deren Basis Koordinationsmöglichkeiten und Handlungsoptionen für Wissenschaftler*innen und institutionelle Akteure skizziert werden. Es kann dementsprechend als eine Aufforderung zu weitergehenden Aktivitäten gelesen werden.

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DFG: Projektinformationssystem GEPRIS in neuer Version

DFG stellt modernisierte Plattform für die Recherche zu geförderten Projekten bereit

Das Informationssystem GEPRIS verzeichnet Projekte aus nahezu allen DFG-Förderprogrammen und ist eine stark genutzte Informationsquelle für Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit. Mit dem Relaunch wurde GEPRIS inhaltlich erweitert und technisch grundlegend modernisiert. Die neue Version bietet eine optimierte Nutzerführung, leistungsfähigere Recherchefunktionen und ein zeitgemäßes, barrierearmes Design. Erweiterte Projektinformationen machen DFG-geförderte Forschung noch transparenter.

ZIM: Befristeter Antragsstopp ab 7. Juli 2026, 12:00 Uhr

Seit dem 4. Quartal 2025 ist die Nachfrage nach einer Förderung im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) erheblich gestiegen. Vor dem Hintergrund der begrenzt verfügbaren Haushaltsmittel werden aktuell steuernde Maßnahmen notwendig (gemäß Nummer 1.2 der ZIM-Richtlinie). Daher können ab 7. Juli 2026, 12:00 Uhr, vorübergehend keine Anträge für Zuschüsse im ZIM angenommen werden (befristeter Antragsstopp). Dies gilt für alle Projektformen sowie Projektskizzen.

Anträge, die nach dem 7. Juli 2026, 12:00 Uhr, eingehen, können nicht angenommen und bewertet werden. Betroffene Antragsteller werden entsprechend informiert.

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New ERC Work Programme sets out 2027 funding opportunities

The European Commission has adopted the European Research Council (ERC) Work Programme 2027 setting out the funding opportunities, grant budgets, competition timetable and application rules for the coming year. Established by the ERC Scientific Council and formally adopted by the Commission, the Work Programme introduces a few changes to the ERC's grant schemes and application rules that were announced earlier this year to give researchers time to prepare.

Among the key changes are broader eligibility windows for Starting and Consolidator Grants, as well as limits on the number of proposals researchers may submit under a single work programme. The changes aim to reflect increasingly diverse research careers while helping to maintain a fair and efficient evaluation process. The first competition under the new Work Programme will be the ERC Starting Grant 2027 call, which opened 22 July 2026. It will be followed by the other ERC grant competitions: Consolidator Grant, Synergy Grant, Advanced Grant as well as the ERC Plus Grant.

Further information

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Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth



Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Annette Götz

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