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Servicestelle Forschungsförderung

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Sozial- und Geisteswissenschaften

Aktueller Newsletter
Stand: 29.01.2026 

EDITORIALEinklappen

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem ersten Newsletter der Servicestelle Forschungsförderung in 2026 erreichen Sie zum Jahresbeginn wieder zahlreiche Informationen zu neuen Ausschreibungen, Veranstaltungen und Neuigkeiten aus der Forschungspolitik.

Insbesondere möchte ich Sie auf die Förderinitiative Navigating a Transforming World Order der VolkswagenStiftung aufmerksam machen, welche die nächste Generation von Sicherheitsexperten adressiert, die auf der Basis multiperspektivischer Forschungsansätze, Theorien und Methoden zu einem umfassend verstandenen Sicherheitsbegriff forschen und gleichzeitig die Grenzen zwischen Wissenschaft und Praxis überwinden, indem sie evidenzbasierte Lösungen für die globalen Transformationen des Sicherheitssystems entwickeln und Leerstellen einer effektiven Politikberatung füllen können.

Auch darf ich Sie auf die gemeinsame Ausschreibung der Jungen Akademie und VolkswagenStiftung Bestes Forschungsumfeld 2026 aufmerksam machen. Bewerbungen können bis zum 1. März 2026 eingereicht werden.

Zudem nochmals der Hinweis auf die Ausschreibung der Preise der Universitätsstiftung Bayreuth für besondere Leistungen in der Forschung – Advanced Researcher Award, Early Career Researcher Award und Beyond Research Award. Jeder Preis ist mit einem Preisgeld von 10.000€ dotiert. Für Kurzentschlossene besteht noch bis zum 31. Januar 2026 die Möglichkeit, eine Bewerbung mittels Online-Formular über die Homepage der Universitätsstiftung Bayreuth einzureichen.

Ich wünsche Ihnen allen für 2026 erfolgreiche Projekte und viele neue Forschungsimpulse!   

Ihre Annette Götz
Leitung Servicestelle Forschungsförderung


Dear Reader,

The first newsletter from the Research Support Office in 2026 provides you with the latest information on open calls for proposals, upcoming events and news from research policy at the start of the year.

In particular, I would like to draw your attention to the Volkswagen Foundation´s funding initiative Navigating a Transforming World Order, which addresses the next generation of security experts who, on the basis of multi-perspective research approaches, theories and methods, conduct research on a comprehensively understood concept of security and at the same time overcome the boundaries between science and practice by developing evidence-based solutions for the global transformations of the security system and filling gaps in effective policy advice.

I would also like to draw your attention to the joint call for proposals Best Research Environment 2026 by the Junge Akademie and the Volkswagen Foundation. Applications can be submitted until 1 March 2026.

In addition, last-minute applicants still have until 31 January 2026 to submit their applications for the Bayreuth University Foundation's awards for outstanding achievements in research – the Advanced Researcher Award, Early Career Researcher Award and Beyond Research Award – using the online form on the Bayreuth University Foundation website.

I wish you all successful projects and many new research ideas for 2026!

Yours, Annette Götz
Head of the Research Support Office

AUSSCHREIBUNGENEinklappen

Joachim Herz Stiftung: Förderlinien 2026

Berwerbungsschluss: 31. März 2026

Die Joachim Herz Stiftung stellt 2026 rund zwölf Millionen Euro Fördermittel bereit, um Forschung für einen smarten Umgang mit Wasser nutzbar zu machen. Wir fördern anwendungsorientierte, fächerübergreifende und risikoreiche Projekte im Bereich Neue Materialien und Ressourcen, sowie die engagierten Personen dahinter, um nachhaltige Lösungen in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Anwendung zu überführen.

Mit unseren Förderlinien setzen wir auf die Förderung einzelner Wissenschaftler:innen, junger Talente, auf die Förderung von Gruppen und Projekten sowie auf neue Transferstrukturen:

innovate! academy: Bis zu 250.000 Euro Fördermittel für transferorientierte Projekte zu Water-Enabled Materials und obligatorisches Seminarprogramm als ideelle Förderung für Postdocs und Junior-Professor:innen. Jetzt bewerben
(Bewerbungen bis zum 31. März 2026)

innovate! fund: Bis zu 1.000.000 Euro für interdisziplinäre Teams, die neue Wege für die effizientere Nutzung, Reinhaltung und Verfügbarkeit von Wasser entwickeln. Jetzt bewerben
(Bewerbungen bis zum 31. März 2026)

innovate! center: Bis zu 5.000.000 Euro für die Gründung neuer Transferstrukturen, die für einen smarten Umgang mit Wasser und Bodenressourcen sorgen. Jetzt bewerben
(Bewerbungen bis zum 20. April 2026)

Joachim Herz Preis: Bis zu 500.000 Euro für promovierte Wirtschaftswissenschaftler:innen in der frühen Phase ihrer Karriere, die interdisziplinär und praxisrelevant forschen und einen Beitrag zum smarten Umgang mit Wasser leisten wollen. Jetzt bewerben
(Bewerbungen bis zum 31. März 2026)

Add-on Fellowships: Bis zu 15.000 Euro für junge Wissenschaftler:innen aus den Lebens-, Material- und Wirtschaftswissenschaften, die motiviert sind, das Transferpotenzial ihrer Forschung weiterzuentwickeln. Diese personenbezogene Förderung ist Teil des Leitthemas "Ressourcen der Zukunft", einschließlich des "smarten Umgangs mit Wasser". Jetzt bewerben
(Bewerbungen vom 12. Januar bis zum 22. März)

Alle Informationen zu den einzelnen Förderlinien finden Sie hier.

Volkswagen-Stiftung: Momentum – Förderung für Erstberufene

Einreichungsfristen: 14. April 2026 und 06. April 2027

Die Initiative Momentum (PDF) adressiert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Phase nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Ziel ist es, ihnen in dieser Karrierephase Möglichkeiten zur inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung ihrer Professur zu eröffnen.

Weitere Informationen

Volkswagen-Stiftung: Förderinitiative „Navigating a Transforming World Order“

Einreichungsfrist: 30. April 2026

Mit dem neuen Förderangebot „Navigating a Transforming World Order“ sollen in der ersten Ausschreibungsrunde „Fellowships on Security and Technology“ gefördert werden. Bewerben können sich Postdoktorandinnen und Postdoktoranden bis zu fünf Jahre nach der Promotion, die mit einer klar europäischen Perspektive zum Nexus Sicherheit und Technologie forschen und den Brückenschlag zu Politikberatung und gesellschaftlicher Praxis leisten. Die Ausschreibung ist disziplinär offen: von Sozial- und Geisteswissenschaften über Technik- und Naturwissenschaften bis hin zur Informatik. Entsprechend vielfältig sind die denkbaren Forschungsschwerpunkte: etwa Künstliche Intelligenz und neue (Bio-)Technologien, aber auch Rüstungskontrolle und Verteidigung, Macht und Ethik.

Weitere, jährliche Fellowship-Runden werden voraussichtlich die Themen „Sicherheit + Ökonomie“ und „Sicherheit + Neue Partnerschaften“ adressieren. Außerdem ist eine erste Ausschreibung für Forschungsgruppen Ende 2026 geplant, die sich an etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler richtet sowie die Weiterentwicklung des Rahmenprogramms mit europäischen Partnern.

Weitere Informationen zur Förderinitiative

Gerda Henkel Stiftung: Neues Förderprogramm Prospekt Utopia

Bewerbungsschluss: 15. April 2026

Aus Anlass ihres fünfzigjährigen Bestehens schreibt die Gerda Henkel Stiftung das neue Förderprogramm „Prospekt Utopia“ aus. Das Programm richtet sich weltweit an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aller von der Stiftung geförderten Disziplinen – von der Archäologie bis zu den Geschichts- und Sozialwissenschaften. Gefördert werden Forschungsprojekte, die Zukunft in unterschiedlichen Formen in den Blick nehmen und deren Deutung und Gestaltung reflektieren. Denkbare Themenfelder umfassen historische Entwürfe von Fortschritt, Gemeinschaft und Gerechtigkeit. Sie schließen auch gegenwärtige Idealvorstellungen künftigen Zusammenlebens, die Rolle der Wissenschaft und technologische Entwicklungen ein.

Insgesamt werden 50 Projekte mit jeweils bis zu 50.000 Euro gefördert. Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt.

Weiterführende Informationen zur inhaltlichen Ausrichtung des Programms sowie zu den formalen Anforderungen des Antragsverfahrens finden Sie unter: http://www.gerda-henkel-stiftung.de/prospekt_utopia

Ansprechpartner:
Thomas Podranski
Prospekt Utopia
50years@gerda-henkel-stiftung.de

Peter-Gerdsen-Stiftung: Essaypreis 2026

Einreichungsfrist: 15. September 2026

Die Peter-Gerdsen-Stiftung lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Forschende aller Bereiche ohne Altersbegrenzung dazu ein, sich am Essaywettbewerb 2026 der Stiftung zu beteiligen. Die Essayfrage 2026 befasst sich mit dem Thema „Mensch und Geschichte“. Der Preis wird für innovative Ideen und ungewohnte Perspektiven vergeben, die einen Fortschritt im denkenden Handeln der Gesellschaft bedeuten. Mit diesem Wettbewerb nimmt die Peter-Gerdsen-Stiftung im Sinne des Stifters ihren gesellschaftlichen Auftrag wahr, einen theoretischen wie praktischen Beitrag zu einem dialogischen Austausch und offenen Zusammenleben von Menschen und Kulturen zu leisten.

Weitere Informationen: https://www.peter-gerdsen-stiftung.de/ausschreibung-essaypreis

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema Reduzierung des Gender Data Gap in der klinischen Forschung

Einreichungsfrist für Förderanträge: 10. März 2026

Ziel der Fördermaßnahme ist es, die aus Sicht von Patientinnen und Patienten dringlichsten Forschungsfragen zum Schließen des Gender Data Gaps in der geschlechtersensiblen Behandlung zu identifizieren. Darüber hinaus sollen kurz- bis mittelfristig geschlechtersensible Aspekte stärker in der klinischen Forschung berücksichtigt werden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase bezüglich der Berücksichtigung von Aspekten der geschlechtersensiblen Medizin stärker sensibilisiert werden.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMFTR derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

DLR Projektträger
– Bereich Gesundheit –
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Telefon: 0228/3821-1210
Telefax: 0228/3821-1257

Ansprechpersonen:
Frau Dr. Dorothea Bayer-Kusch
Frau Dr. Anna Jacobs
Frau Dr. Eva Müller-Fries
Frau Dr. Elise Radtke

Telefon: 0228/3821-2800
E-Mail: gender-data-gap@dlr.de
Internet: www.gesundheitsforschung-BMFTR.de

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Stärkung der Resilienz der Bevölkerung in Krisen- und Katastrophenlagen“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit – Gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 11. März 2026

Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, innovative, anwendungsorientierte Lösungsansätze zu entwerfen, die zu einer Stärkung der Resilienz der Bevölkerung in Krisen- und Katastrophensituationen beitragen. Die im Rahmen dieser Richtlinie geförderten Projekte sollen eine bedarfs- und nutzergerechte Information und Ansprache, ein gesteigertes Bewusstsein sowie eine Sensibilisierung der Bevölkerung gegenüber Risiken, Gefahren, Krisen und Katastrophen unterstützen sowie die Selbsthilfefähigkeiten unter Kenntnis des Zwecks und der Aufgaben des Zivil- und Katastrophenschutzes stärken.

Entlang unterschiedlicher Bevölkerungsschutzlagen sollen Konzepte und Maßnahmen erarbeitet werden, die zu einer höheren Widerstandskraft und einer verbesserten Handlungsfähigkeit von Individuen und Gruppen in ihrem Sozialraum und ihren Lebenswelten führen. Von herausgehobenem Interesse sind in diesem Zusammenhang auch Implementierungsdefizite von bisher bestehenden Konzepten zur Steigerung der Resilienz.

Durch die Förderrichtlinie soll ein wirksamer Transfer von Forschungsergebnissen in die praktische Nutzung sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Methoden und Ansätzen im Bevölkerungsschutz erreicht werden.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMFTR derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

VDI Technologiezentrum GmbH
Projektträger Sicherheitsforschung
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf

Ansprechpartner:
Dr. Benjamin Coomann 
Telefon: +49 211/6214-186
Mobil: +49 162/2427202
E-Mail: benjamin.coomann@vdi.de

Dr. Leif Brand 
Telefon: +49 211/6214-516
Mobil: +49 172/7043209
E-Mail: brand@vdi.de

BMFTR: Förderaufruf Wissenschaftliches Begleitvorhaben zur Rahmenbekanntmachung zur Förderung von Projekten zum Thema „Zukunftsfähige Finanzwirtschaft im globalen Wandel (Future Finance)“

Einreichungsfrist für Förderanträge: 14. März 2026

Dieser Förderaufruf nimmt Bezug auf Punkt 2 und die Module A bis E der Rahmenbekanntmachung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) zur Förderung von Projekten zum Thema „Zukunftsfähige Finanzwirtschaft im globalen Wandel (Future Finance)“ vom 04.11.2025

Weitere Informationen

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von wissenschaftlichen „Nachwuchsgruppen Globaler Wandel: Innovative Methoden in der Klimamodellierung“

Einreichungsfrist Projektskizzen: 15. März 2026

Gefördert werden wissenschaftliche Nachwuchsgruppen, welche die Zusammenhänge und Wechselwirkungen der verschiedenen Komponenten des globalen Erdsystems mittels KI und neuen Modellierungsverfahren erforschen und somit zu einem verbesserten Verständnis des globalen Klimasystems beitragen. Im Ergebnis sollen die Forschungstätigkeiten die nationalen globalen Klimamodellierungsaktivitäten erweitern und verbessern.

Im Rahmen dieser Fördermaßnahme sollen bereits existierende, valide Datensammlungen in den Bereichen Klima und Umwelt möglichst in das Forschungsdesign einbezogen und genutzt werden. Die Erhebung weiterer, notwendiger zusätzlicher Daten für die Erreichung des Forschungsziels ist möglich. Daten und Ergebnisse, die im Rahmen der Fördermaßnahme erhoben, generiert und aufbereitet werden, sollen frei verfügbar gemacht werden, zum Beispiel in Form von offenen Datenbanken oder vergleichbaren Datenzugängen.

Die Forschung soll zur Erhöhung der Kompetenz in der Klimamodellierung sowie zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) beitragen.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMFTR derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

DLR-Projektträger
Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit
Abteilung Klimaforschung und Klimaanpassung
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Ansprechpartner für fachliche Fragen ist:
Herr Dr. Jochen Elberskirch
Telefon: +49 228/38 21-1519
E-Mail: jochen.elberskirch@dlr.de

Ansprechpartnerin für administrative Fragen ist:
Frau Silvia Schneider
Telefon: +49 228/38 21-1969
E-Mail: Silvia.Schneider@dlr.de

BMFTR: Förderung von Projekten zum Thema „Demonstration und Erprobung innovativer Lösungen für die zivile Sicherheit“

Stichtag: fortlaufende Einreichung, bis 30. Juni 2027
Gegenstand der Förderung sind anwendungsnahe FuE-Projekte in der zivilen Sicherheitsforschung, die durch den Auf- und Ausbau von Demonstrations- und Erprobungsumgebungen zur Erforschung, Erprobung, Demonstration und Bewertung neuer praxisrelevanter Lösungen zur Erhöhung der zivilen Sicherheit beitragen. Gefördert werden Vorhaben, deren Ziel die Schaffung von geeigneten Demonstrations- und Erprobungsumgebungen ist und die auf diese Weise neue Möglichkeiten für die Erprobung und Bewertung von praxisbezogenen Lösungen für Anwender und deren spezifischer Bedarfe in der zivilen Sicherheit bis hin zu zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Bevölkerung schaffen. Im Fokus steht insbesondere die Konzeption, der Auf- beziehungsweise Ausbau und die Nutzung von Demonstrations- oder Testumgebungen. Das beinhaltet ebenso die Ertüchtigung bereits bestehender passfähiger Infrastrukturen oder die Bereitstellung der Umgebungen für einen breiten Anwenderkreis. Die Umgebungen können dazu dienen, Lösungen sowohl technischer als auch nichttechnischer Natur zu testen.
Gefördert werden Einzelvorhaben. In begründeten Ausnahmefällen können Verbundprojekte gefördert werden, wenn dies dem mit dieser Förderrichtlinie verfolgten Ziel in besonderer Weise dienlich ist, zum Beispiel durch eine Steigerung der Breitenwirkung oder die Passfähigkeit für unterschiedliche Sicherheitsszenarien. Sofern notwendig und sinnvoll, ist die Einbindung assoziierter Partner möglich.
Damit die neuen Sicherheitslösungen den Anwendern möglichst schnell zur Verfügung stehen, sollen die Projekte auf einen Zeitraum von ein bis maximal zwei Jahren ausgerichtet sein.
Vorrang werden Vorschläge haben, die eine sicherheitsrelevante Breitenwirkung für Deutschland entfalten. Insbesondere sind mit der Förderrichtlinie Projekte adressiert, die möglichst unterschiedliche, komplexe Sicherheitsszenarien oder ein besonders hohes Transfer- und Skalierungspotenzial für konkrete Anwendungen in der zivilen Sicherheit aufweisen, die mit der Demonstrations- und Erprobungsumgebung abgedeckt werden können. Die Eignung für potenzielle Anwendungen ist darzulegen.
Weitere Informationen

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger deutscher Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit – Gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft“

Nächster Einreichungsstichtag für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2027 ist der 13. Mai 2026
Ziel dieser Förderrichtlinie ist die Stärkung der deutschen Beteiligung der Sicherheitsforschung auf europäischer Ebene. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) setzt sich im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit – Gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft“ für die Stärkung der gemeinsamen europäischen Sicherheitsforschung und für ein souveränes, widerstandsfähiges und nachhaltiges Europa ein. Damit unsere Gesellschaft in der Zukunft besser auf globale Herausforderungen vorbereitet ist, besteht die Notwendigkeit, gemeinsame europäische Lösungen und Innovationen zu forcieren. Eine Stärkung der Sicherheitsforschung auf europäischer Ebene und die deutsche Beteiligung an dieser sind zentral für eine sichere (europäische) Gesellschaft.

Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt. Die Förderung erfolgt in Form von Einzelvorhaben. Einreichungsstichtage sind:
für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2026 der 24. Oktober 2025
für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2027 der 13. Mai 2026

Weitere Informationen

BMFTR: Förderung von Projekten zur Vernetzung von Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Förderbereich „Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung“ („Vielfalt verbindet“)

Deadlines: 31. Juli 2026 oder 30. April 2027
Gefördert werden Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von Kooperationen sowie zur Stärkung des Erfahrungs­austausches und der Netzwerktätigkeit im Bereich Vielfaltsaspekte in der Forschung. Darunter fallen zum Beispiel Fachveranstaltungen, Workshops, Austauschforen, Konferenzen und Diskussionsrunden, aber auch andere Maß­nahmen, die geeignet sind, zur Kooperations- und Vernetzungsförderung beizutragen. Die Maßnahmen sollen sich mit der Stärkung von Vielfaltsperspektiven, dem Barriereabbau und der Gestaltung eines inklusiveren Wissenschaftssystems befassen. Sie sollen die Entwicklung von diversitätspolitischen Empfehlungen und Strategien in Hochschule, Forschung und Wissenschaft unterstützen sowie zum Wissenschafts-Praxis-Dialog beitragen. Außerdem sollen neue Ansätze und Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden.
Weitere Informationen

BMFTR: GO Forschung Budget 2026

Bewerbungsfrist: 30. Oktober 2026

GO Forschung ist ein vom BMFTR gefördertes Projekt, das Geschlechteraspekte in intersektionaler Perspektive in der Forschung fördert. Das jährlich mit bis zu 5.000 Euro pro Team dotierte GO Forschung Budget richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (R1-R3), die in ihrer Forschung besonders auf Gender- und Diversity-Aspekte achten und an der Universität Bayreuth tätig sind. Die Laufzeit der zu fördernden Projekte beträgt bis zu zwölf Monate. Die Mittel können für Sach- und Hilfsmittel verwendet werden.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen, Bewertungskriterien und Ansprechpersonen finden Sie auf der Homepage

Ansprechperson ist PD Dr. Elena Köstner: Elena.Koestner@uni-bayreuth.de

StMELF: Forschungsförderung 2026

Die Antragsrunde 2026 zur Forschungsförderung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF) ist eröffnet. Im Rahmen des zweistufigen Förderverfahrens beginnt nun die erste Phase, in der Projektskizzen ab dem 01. Dezember 2025 über das elektronische Antragsportal BayRON eingereicht werden können.

Weitere Informationen zur Antragstellung sowie die Zugangsdaten zum BayRON-System

DFG: Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Einreichungsfrist für Antragsskizzen: 03. März 2026

Kolleg-Forschungsgruppen sind ein speziell auf geistes- und sozialwissenschaftliche Arbeitsformen zugeschnittenes Förderangebot. Eine Kolleg-Forschungsgruppe ermöglicht ein Zusammenwirken besonders ausgewiesener Wissenschaftler*innen zur Weiterentwicklung und Bearbeitung eines geistes- oder sozialwissenschaftlichen Forschungsthemas an einem Ort. Es soll ein Thema bearbeitet werden, das so weit gefasst ist, dass es vor Ort vorhandene Interessen und Stärken aufgreifen und zugleich einen Rahmen für die Integration individueller Forschungsideen bieten kann.

Als besondere Orte der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung können Kolleg-Forschungsgruppen ihr spezifisches Profil und ihre Ausstrahlungskraft durch die bewusste Wahl einer vergleichsweise offenen Fragestellung oder einen dezidiert neuartigen Charakter erlangen. Es wird keine thematische Ausrichtung vorgegeben. Die Integration von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen ist möglich, steht jedoch nicht im Zentrum des Programms.

Detaillierte Informationen zu Kolleg-Forschungsgruppen finden Sie auf der DFG-Website.

Die fachlich zuständigen Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle sind auf der DFG-Website gelistet.

Für administrative und technische Fragen wenden Sie sich bitte an:
Sigrid Claßen
Geistes- und Kulturwissenschaften
Tel. +49 228 885-2209
E-Mail: sigrid.classen@dfg.de

Für allgemeine Auskünfte stehen auch zur Verfügung:
Dr. Claudia Althaus
Geistes- und Kulturwissenschaften
Tel. +49 228 885-2202
E-Mail: claudia.althaus@dfg.de

Dr. Helga Weyerts-Schweda
Sozial- Verhaltenswissenschaften
Tel. +49 228 885-2046
E-Mail: helga.weyerts-schweda@dfg.de

DFG: Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ im Rahmen des BMFTR-Programms 1000-Köpfe-plus

Einreichungsfrist: 06. März 2026 (15 Uhr)

Erste Ausschreibungsrunde für Professuren und Mercator Fellows in Sonderforschungsbereichen und Exzellenzclustern.

Weitere Hinweise zum Programm 1000-Köpfe-plus in englischer Sprache finden Sie auch auf der gemeinsamen Webpräsenz von DFG, AvH und DAAD: www.global-minds-initiative.de

Please refer to the website for an English version of this information.

Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle:
Sebastian Granderath
Gruppe Exzellenzstrategie und Forschungsimpulse
Tel. 0228 885-2273
E-Mail: sebastian.granderath@dfg.de

Helen Neuert
Gruppe Sonderforschungsbereiche
Tel. 0228 885-2958
E-Mail: helen.neuert@dfg.de

DFG: DFG-CAPES Collaborative Research Initiative

Proposal submission deadline: 15 April 2026

Within the scope of their Cooperation Agreement, the Brazilian Federal Agency for Support and Evaluation of Graduate Education (CAPES) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are pleased to announce a joint call for German-Brazilian research projects in the field of law. The call includes but is not limited to research areas such as Technology and Law, Digital Law, AI and Law, Data Protection and Law, Democracy and Law, Consumer Law, Criminal Law and Environment and Law.

At the same time, this initiative sets out to strengthen the network of legal cooperation between the two countries. It is therefore intended that annual meetings of researchers from this initiative take place alternately in Germany and Brazil (with the possibility to involve other interested researchers).

Further Information
Contact persons at the DFG Head Office in Bonn, Germany:
For the law area:

Dr. Anna Knaps
Humanities and Social Sciences 2
Tel. +49 228 885-3031
E-Mail: anna.knaps@dfg.de

Jennifer Seemann
Humanities and Social Sciences 2
Tel. +49 228 885-2380
E-Mail: jennifer.seemann@dfg.de

For questions concerning international cooperation with Brazil:
Dr. Dietrich Halm
International Affairs
Tel. +49 228 885-2347
E-Mail: dietrich.halm@dfg.de

Contact person at the DFG Office Latin America in São Paulo, Brazil:
Dr. Christina Peters
International Affairs
Tel. +55 11 5189 8308 (BR) or +49 228 885-4550 (D)
E-Mail: latinamerica@dfg.de

Information on the call for the Brazilian side is available at CAPES (in Portuguese).

Name of the call: PROGRAMA INICIATIVA DE PESQUISA COLABORATIVA (PIPC), Capes-DFG PIPC nº 21/2025

Contact at CAPES: inscricao.pipc@capes.gov.br

DFG: Funding Opportunity for Joint Israeli-German Basic Research Projects in All Fields of the Sciences and the Humanities

Israeli-German research teams are invited to submit outstanding joint research proposals within the scope of basic research in all fields of the sciences and the humanities. From now on, the funding opportunity follows a Standing Open Procedure (SOP) on a lead agency basis, which allows the continuous submission of joint bilateral proposals to the DFG as the Lead Agency until further notice.

For detailed instructions on scope, eligibility, proposal preparation and proposal submission, please refer to the information available on the ISF-DFG cooperation web page of the DFG website as well as on ISF website

Contact Persons at the DFG Head Office:
Please refer to the ISF-DFG cooperation web page.

StMWi: Förderbekanntmachungen „Künstliche Intelligenz – Data Science“, „Kommunikationsnetze der Zukunft“ und „Cybersicherheit“

Die für 2026 geplanten Förderbekanntmachungen sollen gemäß Richtlinien des Bayerischen Verbundforschungsprogrammes (BayVFP) des StMWi in der Förderlinie Digitalisierung im Förderbereich „Informations- und Kommunikationstechnik" durchgeführt werden.

Die Vorankündigungen mit den Themenfeldern der geplanten Bekanntmachungen finden Sie hier:

Der Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH wird zeitnah auf https://www.iuk-bayern.de/bekanntmachungen weitere Details zu Ablauf und Einreichungsfrist bereitstellen – voraussichtlich im Frühjahr 2026.

Ansprechperson:

Dr. Patrick Wüchner
Technologien des digitalen Wandels
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Heimeranstr. 37
80339 München
Tel.: 089-5108963016
E-Mail: patrick.wuechner@vdivde-it.de
Web: www.vdivde-it.de

StMWi: Förderbekanntmachung „Elektronische Systeme und Prozesstechnologien“

Die für 2026 geplante Förderbekanntmachung soll gemäß Richtlinien des Bayerischen Verbundforschungsprogrammes (BayVFP) des StMWi in der Förderlinie Digitalisierung im Förderbereich „Elektronische Systeme" durchgeführt werden.

Die Vorankündigung mit den Themenfeldern der geplanten Bekanntmachung finden Sie hier: https://www.elsys-bayern.de/termine/vak-espt-25-26

Der Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH wird zeitnah auf https://www.elsys-bayern.de/bekanntmachungen weitere Details zu Ablauf und Einreichungsfrist bereitstellen – voraussichtlich im Frühjahr 2026.

Ansprechperson:
Dr. Carolin Klinger
Technologien des digitalen Wandels
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Heimeranstr. 37
80339 München
Tel.: 089-5108963018
E-Mail: Carolin.Klinger@vdivde-it.de
Web: www.vdivde-it.de

ZIM: Kooperationsprojekte mit Chile

Einreichungsfrist: 31. März 2026

Chilenische Antragssteller reichen ihren Antrag über die Website von Corfo im Rahmen des Förderprogramms "Crea y Valida - ZIM" ein. Der Zuschuss deckt bis zu 220 Mio. CLP (ca. 250.000 €) der gesamten Projektkosten. Der Prozentsatz, der abgedeckt wird, variiert je nach Unternehmensgröße (je nach Umsatz): 40 % für große, 60 % für mittlere und 80 % für kleine Unternehmen. Es wird erwartet, dass das Projekt innerhalb von 24 Monaten entwickelt wird, wobei eine Verlängerung auf 30 Monate möglich ist. Wenn das Projekt das Thema biologische Kreislaufwirtschaft umfasst, ist eine Verlängerung auf 36 bis 42 Monate möglich.

Weitere Informationen:

IraSME: Ausschreibung für ZIM-Kooperationsprojekte 2026 geöffnet

Einreichungsfrist für Förderanträge: 25. März 2026

Mittelständische Unternehmen sowie kooperierende Forschungseinrichtungen aus den teilnehmenden Ländern und Regionen können ab sofort Anträge auf Förderung für ihre innovativen marktorientieren Forschungs- und Entwicklungsprojekte einreichen.
 
Für deutsche Antragstellende steht wie immer das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie als Förderinstrument zur Verfügung.
 
Was wird gefördert?
FuE-Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen mit hohem Markpotential, ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen.

Wer wird gefördert?
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), weitere mittelständische Unternehmen, nichtwirtschaftlich tätige Forschungseinrichtungen als Kooperationspartner von Unternehmen (gemäß Richtlinien der beteiligten Länder/Regionen)

Wie wird gefördert?
Für deutsche Antragstellende erfolgt die Zuwendung als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung bezogen auf die zuwendungsfähigen Kosten.

Welche Länder?
Belgien (Regionen Flandern + Wallonien), Brasilien, Deutschland, Luxemburg, Tschechische Republik, Türkei.
 
Auf folgenden Seiten sind Informationen zu der aktuellen IraSME-Ausschreibung einschließlich der teilnehmenden Länder/Regionen veröffentlicht: 

Ab sofort besteht außerdem über ein Online-Matchmaking auf der IraSME-Homepage die Möglichkeit internationale Partner für gemeinsame Projekte zu finden. Am 20. Januar 2026 findet außerdem ein Webinar zur aktuellen Ausschreibung in englischer Sprache mit einigen der beteiligten Fördermittelgeber statt, zu dem ab sofort eine kostenfreie Anmeldung möglich ist.

Ansprechpersonen
Jenny Gudlat
Tel. 030 48163-589

Felix Rotter
Tel. 030 48163-525

E-Mail: international@aif-projekt-gmbh.de

Nationale Kontaktstelle zum EU-Programm Horizont Europe NKS: Inforeihe zum Arbeitsprogramm 2026/2027 von Cluster 2 „Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft“

Drei Infoveranstaltungen (3.-5. März 2026) zu den einzelnen Themenbereichen „Democracy and Governance“, „Cultural Heritage and Cultural and Creative Industries“ und „Social and Economic Transformations“ bieten nützliche Informationen für die Antragstellung. Bitte beachten Sie, dass in diesen drei Infoveranstaltungen die Topics der Ausschreibungen in 2026 eingehend vorgestellt werden. Zu den Topics 2027 wird eine separate Veranstaltungsreihe durchgeführt.

Vor dieser Reihe findet eine übergeordneten Einführungsveranstaltung am 26. Februar 2026 statt, in der ein Überblick über das Forschungsrahmenprogramm Horizont Europa sowie über das Cluster „Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft“ in Horizont Europa erfolgt:

26. Februar 2026; 10-12 Uhr: Info-Reihe zum Arbeitsprogramm 2026 in Cluster 2:
Einführung in Horizont Europa und Cluster 2 „Kultur, Kreativität und inklusive Gesellschaft“ Registrierungslink: https://registration.dlr-pt.de/de/info-reihe-zum-arbeitsprogramm-2026-in-cluster-2-1/registration
Anmeldeschluss: 25. Februar 2026

3. März 2026; 10-12 Uhr: Info-Reihe zum Arbeitsprogramm 2026 in Cluster 2:
Themenbereich „Democracy and Governance“
Registrierungslink: https://registration.dlr-pt.de/de/info-reihe-zum-arbeitsprogramm-2026-in-cluster-2-2/registration
Anmeldeschluss: 2. März 2026

4. März 2026; 10-12 Uhr: Info-Reihe zum Arbeitsprogramm 2026 in Cluster 2:
Themenbereich „Cultural Heritage and Cultural and Creative Industries“
Registrierungslink: https://registration.dlr-pt.de/de/info-reihe-zum-arbeitsprogramm-2026-in-cluster-2-3/registration
Anmeldeschluss: 3. März 2026

5. März 2026; 10-12 Uhr: Info-Reihe zum Arbeitsprogramm 2026 in Cluster 2:
Themenbereich „Social and Economic Transformations“
Registrierungslink: https://registration.dlr-pt.de/de/info-reihe-zum-arbeitsprogramm-2026-in-cluster-2-4/registration
Anmeldeschluss: 4. März 2026

EU: ERC-Advanced Grant Call 2026

Deadline: August 27, 2026 (Opening Date: May 28, 2026)
Further information

EU: EU4Health Arbeitsprogramm veröffentlicht – Chancen für die Forschung

Das EU4Health-Arbeitsprogramm 2025 wurde am 23. Juli 2025 von der Europäischen Kommission veröffentlicht und legt die zentralen Prioritäten der Europäischen Kommission in den Bereichen Gesundheitssysteme, digitale Transformation und Krankheitsprävention fest. Obwohl es sich primär an öffentliche Stellen und Gesundheitsakteure richtet, eröffnet es gezielte Beteiligungsmöglichkeiten für Forschungs- und Innovationsakteure, z.B. in den Bereichen Krebsfrüherkennung, Herz-Kreislauf-Gesundheit, digitale Gesundheitsinfrastruktur und KI-Anwendungen. Mit über 195 Mio. EUR an Fördermitteln sowie starken Verbindungen zu Horizon Europe und dem European Health Data Space fördert das Programm Zusammenarbeit, datenbasierte Innovation und evidenzbasierte Umsetzung. Das Arbeitsprogramm inkludiert noch keine Termine für die Veröffentlichungen von Ausschreibungen und Einsendeschluß von Anträgen, aber ein vorläufiger Zeitplan dafür steht mit Vorbehalt für Änderungen zur Verfügung. 
Link zum Arbeitsprogramm und Link zum vorläufigen Kalender

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Schleyer-Stiftung: Friedwart Bruckhaus-Preise 2025/2026 für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Medienschaffende

Bewerbungsschluss: 28. Februar 2026

Der deutsche Wohnungsmarkt sieht sich mehr denn je mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert; mit einem hinsichtlich der Neubauten für 2026 prognostizierten Minus von 15% hält die negative Entwicklung – entgegen dem europäischen Trend – am Wohnungsmarkt in Deutschland an. Der Mangel an Wohnraum, insbesondere in städtischen Regionen, die stetig steigenden Mietpreise und die zusätzlich bürokratischen Hürden beim Wohnungsbau sind nur einige der drängenden Themen. Erhöhte Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, aber auch soziale Aspekte sowie der demografische Wandel stellen weitere Belastungen dar.

Dieses vielschichtige Thema, das sowohl politische und wirtschaftliche als auch gesellschaftliche und ökologische Aspekte umfasst, ist Schwerpunkt der aktuellen Ausschreibung:

„Fehlentwicklungen am Wohnungsmarkt – Zwischen Markt- und Staatsversagen“

Gesucht werden innovative Arbeiten, die die Ursachen dieser Fehlentwicklungen analysieren und praxisnahe Lösungsansätze entwickeln. Wie kann die Politik regulierend eingreifen, ohne den Markt zu lähmen? Welche neuen Wohnkonzepte und Technologien könnten zur Entlastung beitragen? Dabei sollen konkrete Wege aufgezeigt werden, um Markt- und Staatsversagen zu überwinden und den deutschen Wohnungsmarkt langfristig zukunftsfähig zu gestalten.

Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Medienschaffende sind aufgerufen, sich mit ihren Arbeiten zu bewerben. Über die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhängige Jury.

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Junge Akademie und VolkswagenStiftung: Preis für das beste Forschungsumfeld 2026

Bewerbungsschluss: 1. März 2026

Ein gutes Forschungsumfeld fördert exzellente Wissenschaft, indem es individuelle Stärken sichtbar macht und sie zu einem gemeinsamen Ganzen verbindet. Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es entscheidend, Teil eines Umfelds zu sein, das Raum für Kreativität eröffnet, wissenschaftlich erfolgreiches Arbeiten unterstützt und ein wertschätzendes Arbeitsklima pflegt.

Wer diese Einschätzung teilt und das eigene Forschungsumfeld für besonders gelungen hält, ist herzlich eingeladen, sich bis zum 1. März 2026 um den Preis für das beste Forschungsumfeld 2026 zu bewerben. Die Junge Akademie schreibt den Preis gemeinsam mit der VolkswagenStiftung bereits zum zweiten Mal aus. Aus einer Shortlist werden im Juni fünf Teams ausgelost, die jeweils ein Preisgeld von 10.000 Euro erhalten.

Bei Fragen steht Ihnen die Geschäftsstelle der Jungen Akademie gern zur Verfügung: forschungsumfeld@diejungeakademie.de.

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Körber-Stiftung: Deutscher Studienpreis 2026

Einsendeschluss: 1. März 2026

Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnet die Körber-Stiftung jährlich die besten Promovierten aller Fachrichtungen aus. Dabei zählt vor allem die gesellschaftliche Bedeutung der Forschung: Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden ermutigt, den gesellschaftlichen Wert der eigenen Leistung herauszuheben und sich einer öffentlichen Debatte darüber zu stellen. 

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VERANSTALTUNGENEinklappen

BMFTR/Nationale Kontaktstellen zum EU-Programm Horizont Europa: Veranstaltungskalender

Termine: verschiedene
Die nationalen Kontaktstellen zum EU-Programm Horizont Europa (NKS) bieten laufend verschiedene Veranstaltungen und Formate mit Bezug zur europäischen Forschungs- und Innovationsförderung durch. 
Vielleicht finden Sie Interessantes im Veranstaltungskalender

EU-Büro des BMFTR: Veranstaltungsreihe RP Start - Horizont Europa für Einsteigerinnen und Einsteiger

Nächster Veranstaltungstermin: 25. Februar 2026

Mit ihrer dreiteiligen Veranstaltungsreihe ‚RP Start‘ bietet das EU-Büro einen Einstieg in das Rahmenprogramm Horizont Europa. Die Reihe beginnt mit dem ersten Modul, „Das Programm“ (25. Februar 2026), geht weiter mit „Das Projekt“ (25. März 2026) und schließt ab mit „Der Projektantrag“ (12. Mai 2026). Auch wenn die Module inhaltlich aufeinander aufbauen, ist eine Teilnahme an nur einzelnen Modulen möglich. Die Anmeldungen sind geöffnet.

​​FÖRDERPROGRAMME FÜR GEFLÜCHTETE WISSENSCHAFTLER/-INNENEinklappen

DFG: DFG unterstützt geflüchtete Wissenschaftler*innen (Erneuerung Feb. 2025)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt weiterhin aus ihren Heimatländern geflüchtete Wissenschaftler*innen. Ermöglicht werden soll eine kurzfristige Integration in das deutsche Wissenschaftssystem, damit die wissenschaftliche Arbeit fortgesetzt werden kann.
Promovierte geflüchtete Wissenschaftler*innen, die innerhalb der letzten drei Jahre ihre Heimat verlassen mussten, können zum einen eine Walter Benjamin-Stelle einwerben und auf diese Weise ein eigenes Forschungsvorhaben durchführen. Der in der Regel in diesem Programm bestehende Fokus auf Antragsteller*innen in der frühen Postdoktoranden-Phase entfällt für diese Zielgruppe.
Zum anderen können geflüchtete Wissenschaftler*innen in verschiedenen DFG-Förderprogrammen (Sachbeihilfe, Schwerpunktprogramm, Forschungsgruppe, Klinische Forschungsgruppe, Kolleg-Forschungsgruppe, Graduiertenkolleg) in laufende Projekte integriert werden. Eine solche Förderung kann seitens der Projektleiter*innen laufender DFG-Projekte über Zusatzanträge eingeworben werden.
Sonderforschungsbereiche werden explizit angeregt, für die Einbindung von geflüchteten Wissenschaftler*innen insbesondere die bereits bewilligten pauschalen Mittel einzusetzen, mit denen sie flexibel, eigenverantwortlich und unmittelbar bedarfsgerecht reagieren können. Für Exzellenzcluster gilt dies ebenso.
Bis auf Weiteres verlängert die DFG das Sonderprogramm Ukraine. Über diese Fördermöglichkeit können ukrainische Wissenschaftler*innen (Projektleitungen), die sich in der Ukraine befinden und deren Forschung weiter möglich ist, eine gesonderte Unterstützung erhalten.
Die Universität unterstützt Projektleitungen bei der Antragstellung, die jederzeit möglich ist.
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EU: MSCA4Ukraine Budget um weitere 10 Mio. aufgestockt

Im April 2024 hat die Europäische Kommission das Budget für die MSCA4Ukraine-Initiative zur Unterstützung von Forschenden, die aus der Ukraine fliehen mussten, nochmals um 10 Millionen EUR aufgestockt. Diese Unterstützung wird seit Beginn des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges auf die Ukraine im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA) gewährleistet.
Die nächste Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für MSCA4Ukraine wird voraussichtlich im Mai 2024 veröffentlicht, sodass die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten Anfang 2025 mit ihren Forschungsvorhaben beginnen können.
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EU: Ukraine zu Horizon Europe assoziiert

Am 9. Juni 2022 trat das Assoziierungsabkommen der Ukraine zu Horizon Europe in Kraft. Das Abkommen gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2021.
Bei einer Assoziierung an Horizon Europe schließen Nicht-EU-Staaten mit der EU ein Kooperationsabkommen und zahlen in das Forschungsrahmenprogramm ein. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat die Europäische Kommission der Ukraine die finanziellen Beiträge zu Horizon Europe jedoch erlassen.
Assoziierte Staaten können, bis auf wenige Ausnahmen, zu den gleichen Bedingungen an Horizon Europe teilnehmen wie EU-Mitgliedstaaten.
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EU: Jobs für Geflüchtete aus der Ukraine in laufenden Forschungsprojekten

Unter den vielen Menschen, die gerade die Ukraine verlassen, sind auch viele Menschen mit gefragten Qualifikationen, wie Forschende, Technikerinnen und Techniker oder Laborpersonal. Im Funding and Tenders Portal gibt es nun eine neue Funktion, um Jobs für Geflüchtete in laufenden EU-Projekten (H2020 und Horizont Europa) anzubieten. Hierfür ist ein Formular für Beschäftigungsangebote im Portal auszufüllen. Ein Wiki erklärt, wie ein solches Angebot erstellt wird.
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ERA4Ukraine – Neues Portal für Wissenschaftler aus der Ukraine bei EURAXESS

Das neue Portal, das seit dem 22. März 2022 am Start ist, gibt einen zentralen Überblick über Hilfs- und Unterstützungsangebote der Europäischen Kommission, der EU-Mitgliedstaaten und weiterer Länder für geflüchtete und gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Ukraine. Helfen Sie mit und leiten Sie die Information an Ihre Kontakte weiter.
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DAAD: Webseite zur Ukraine-Hilfe

Der DAAD bündelt auf der Webseite der „Nationalen Akademischen Kontaktstelle Ukraine“ umfangreiche Informations- und die vielfältigen Hilfsangebote der deutschen Wissenschaft für ukrainische Studierende und Forschende. Neben den direkten Hilfsangeboten werden so zudem die deutschen Hochschulen, die Allianz der Wissenschaftsorganisationen und weitere Institutionen und Organisationen des Wissenschaftssystems erfasst. Weitere Informationen

DAAD: Hilde Domin-Programm

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) das Stipendienprogramm „Hilde Domin-Programm“ an. Das Programm soll weltweit gefährdete Studierende sowie Doktorand:innen, denen in ihrem Herkunftsland formal oder de facto das Recht auf Bildung verweigert wird, darin unterstützen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen oder fortzusetzen, um einen Studien- oder Promotionsabschluss an einer deutschen Hochschule zu erlangen.
Die Universität Bayreuth unterstützt Gastgeber:innen und Wissenschaftler:innen bei der Nominierung, die jederzeit möglich ist. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
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DFG: Geflüchtete Forschende

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt aus ihren Heimatländern geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, indem sie die Mitarbeit in Forschungsprojekten sowie die Antragstellung im Walter Benjamin-Programm (Option Walter Benjamin-Stelle, nicht -Stipendium) erleichtert.
Alle Projektleitungen und auch die Hochschulen können Zusatzanträge stellen, um qualifizierte Geflüchtete – angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Diese Anträge können dadurch begründet werden, dass für den weiteren Verlauf eines Projektes nun Personen zur Verfügung stehen, durch deren Mitarbeit zusätzliche Impulse für die wissenschaftlichen Arbeiten im Projekt ausgehen. Außerdem ist die Finanzierung über bereits bewilligte Mittel möglich; Optionen sind Gästemittel, Personalstellen oder das Mercator-Modul.
Die Universität unterstützt Projektleitungen bei der Antragstellung, die jederzeit möglich ist. 
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​​​AKTUELLES ZUR NATIONALEN UND INTERNATIONALEN FORSCHUNGSPOLITIKEinklappen

EU: Japans Assoziierung an Horizont Europa beschlossen

Wie bereits Ende letzten Jahres angekündigt, sind die Verhandlungen zwischen der Europäischen Kommission und Japan zur Assoziierung Japans an Horizont Europa zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen. Bis zur finalen Unterzeichnung gilt eine Übergangsregelung: in Japan ansässige Organisationen und Firmen können im Arbeitsprogramm 2026/2027 als Beneficiaries teilnehmen, also EU-Zuwendungen erhalten und dabei auch die Rolle als Projektkoordinator übernehmen. Bislang beziehen sich die Assoziierungsvereinbarungen hauptsächlich auf die zweite Fördersäule des Forschungsrahmenprogramms.

DFG: Künstliche Intelligenz in der Begutachtung

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat beschlossen, künftig die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Begutachtung zu ermöglichen. Der Einsatz darf allerdings nur unter klar definierten Bedingungen erfolgen, die in einer Nutzungs- und Transparenzleitlinie für Wissenschaftler*innen und weitere am Bewertungs- und Entscheidungsprozess beteiligte Personen festgehalten sind. Die DFG reagiert damit auf die technischen und regulatorischen Entwicklungen der vergangenen beiden Jahre und formuliert Grundsätze für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI-Systemen in der Begutachtung.

KI in der Antragstellung weiterhin zulässig
Bereits 2023 hat die DFG in ihrer Stellungnahme zum Einfluss generativer Modelle für die Text- und Bilderstellung auf die Wissenschaften und das Förderhandeln der DFG festgelegt, dass KI bei der Ausarbeitung von Förderanträgen genutzt werden kann, solange dies offengelegt wird. Dies gilt auch weiterhin, beispielsweise bei der Aufbereitung des Forschungsstandes, bei der Entwicklung einer wissenschaftlichen Methode, bei der Auswertung von Daten oder bei der Hypothesengenerierung. Die volle inhaltliche Verantwortung liegt jedoch bei den Antragsteller*innen.

KI in Begutachtung künftig unter Voraussetzungen möglich
In Fortentwicklung der Stellungnahme wird künftig der Einsatz von KI auch im Rahmen der Begutachtung erlaubt sein. Grundlage hierfür sind folgende vier Prinzipien:

  • (1) Vertraulichkeit: Eine Verarbeitung vertraulicher Antragsinhalte im Rahmen der Begutachtung ist nur zulässig, sofern sichergestellt ist, dass die Antragsinhalte von den Anbietern des KI-Systems nicht dauerhaft und über den konkreten Einsatzzweck hinaus gespeichert werden.
  • (2) Transparenz: Gutachter*innen müssen die Nutzung von KI unter Nennung der spezifischen Einsatzzwecke offenlegen, damit der weitere Urteilsbildungsprozess (Bewertung und Entscheidung) in Kenntnis dessen erfolgen kann.
  • (3) Qualitätssicherung: Eine kritische Prüfung aller KI-generierten Inhalte ist erforderlich und eine unreflektierte Übernahme von Inhalten verboten.
  • (4) Verantwortung: Die inhaltliche Verantwortung für die Gutachten verbleibt vollständig bei den Gutachter*innen.

Diese Prinzipien werden in einer Nutzungs- und Transparenzleitlinie näher erläutert und somit der Einsatz von KI in der Begutachtung detailliert geregelt. Die Leitlinie wird nun in die internen Prozesse implementiert und soll voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2026 veröffentlicht werden. Ein Einsatz von KI in der Begutachtung wird ab diesem Zeitpunkt zulässig sein.

Fortlaufende Beobachtung und Weiterentwicklung
Die DFG wird die wissenschaftliche, technische und rechtliche Entwicklung im Bereich KI weiterhin eng begleiten. Relevante Fragen werden in den zuständigen Gremien, darunter der Senatsarbeitsgruppe „Digitaler Wandel“, kontinuierlich beraten. Bei Bedarf werden Regelwerke und Verfahren angepasst, um Transparenz, Verlässlichkeit und wissenschaftliche Integrität dauerhaft zu gewährleisten.

Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle
Dr. Matthias Katerbow
Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme
Tel. 0228 885-2358

Dr. Michael Lentze
Gruppe Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2
Tel. 0228 885-2449

Martin Steinberger
Gruppe Forschungskultur
Tel. 0228 885-3204

E-Mail-Adresse: KI@dfg.de

DFG begrüßt GWK-Einigung zur Programmpauschale

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) begrüßt die Einigung in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK) am 28. November 2025 auf eine Erhöhung der Programmpauschale von derzeit 22 Prozent auf 25 Prozent ab 2027.

Die Anhebung bleibt zwar hinter der von der DFG selbst als dringend notwendig erachteten Erhöhung auf 30 Prozent zurück. Angesichts der angespannten öffentlichen Haushalte ist sie dennoch ein wichtiges Zeichen für die Stärkung der Wissenschaft und ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Im Interesse der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der von ihr geförderten Projekte und der Wissenschaft in Deutschland insgesamt ist die DFG deshalb auch bereit, einen Anteil der beschlossenen Erhöhung selbst zu tragen – auch wenn dies zusätzliche Belastungen für die eigentlichen Bewilligungen von Fördermitteln mit sich bringen wird.

Umso wichtiger ist aus Sicht der DFG nun die Fortführung des Pakts für Forschung und Innovation (PFI) auch über das Jahr 2030 hinaus.

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IMPRESSUM
Herausgeber:
Servicestelle Forschungsförderung
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth



Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Annette Götz

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