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Servicestelle Forschungsförderung

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Sozial- und Geisteswissenschaften

Aktueller Newsletter
Stand: 25.06.2026

EDITORIALEinklappen

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem aktuellen Newsletter der Servicestelle Forschungsförderung erhalten Sie wieder Informationen zu neuen Ausschreibungen, bevorstehenden Veranstaltungen und Neuigkeiten aus der Forschungspolitik.

Im Juni haben die Europäische Kommission und Australien die Verhandlungen zur Assoziierung an Horizon Europe erfolgreich abgeschlossen - eine gute Nachricht für die Universität Bayreuth und ihre Netzwerkpartner an australischen Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Einrichtungen in assoziierten Staaten sind Teilnehmenden aus EU-Mitgliedstaaten gleichgestellt, erhalten also die gleichen Förderquoten und können als Projektkoordinatoren auftreten. Ab Januar 2027 soll eine Übergangsregelung (sog. „transitional arrangement“) in Kraft treten, die es in Australien ansässigen Einrichtungen ermöglicht, sich in Anträgen der Säule II „Global Challenges and European Industrial Competitiveness“ als Beneficiary zu bewerben und EU-Zuwendungen zu erhalten.

Dies eröffnet uns an der Universität Bayreuth neue Möglichkeiten, mit australischen Forschenden im europäischen und internationalen Netzwerk in Verbünden zusammenzuarbeiten. Über die im Herbst zu erwartenden detaillierten Informationen zum zehnten EU-Rahmenprogramm (FP10) Horizon Europe (2028-2034) werden wir Sie ebenfalls hier in unserem Newsletter auf dem Laufenden halten.

Ich wünsche Ihnen allen eine interessante Lektüre!

Ihre Annette Götz
Leitung Servicestelle Forschungsförderung


Dear Reader,

In the latest newsletter from the Research Support Office, you will find information on open calls for proposals, upcoming events and news from research policy.

In June, the European Commission and Australia successfully concluded Horizon Europe negotiations - good news for the University of Bayreuth and its network partners at Australian universities and research institutions.

Institutions in associated countries are treated on an equal footing with participants from EU member states; they therefore receive the same funding rates and may act as project coordinators. Starting in January 2027, a transitional arrangement is set to take effect, allowing institutions based in Australia to apply as beneficiaries in Pillar II proposals under “Global Challenges and European Industrial Competitiveness” and to receive EU grants.

This opens up new opportunities for us at the University of Bayreuth to collaborate with Australian researchers within European and international networks. We will also keep you updated here in our newsletter on the detailed information regarding the 10th EU Framework Program (FP10), Horizon Europe (2028–2034), which is expected this fall.

Enjoy reading!

Yours, Annette Götz
Head of the Research Support Office

AUSSCHREIBUNGENEinklappen

BMFTR: Richtlinie im Rahmen der FONA-Strategie zur Förderung von Projekten zum Thema „Ideenschmiede für nachhaltige Städte und Regionen“

Einreichungsfrist für Interessensbekundungen: 20. Juli 2026 (12 Uhr)

Das BMFTR verfolgt mit der Ideenschmiede und deren Wirkungsentfaltung das Ziel, mit einem neuen Förderformat die Entwicklung, Erprobung und Umsetzung visionärer technologischer, sozio-technologischer, sozio-technischer und sozialer Innovationen für nachhaltige Städte und Regionen gezielt zu initiieren. Konkret sollen die angestrebten Innovationen ermöglichen, in Städten Emissionen zu senken, Flächen- und Ressourcenverbrauch zu reduzieren, Biodiversität zu schützen und Klimaanpassung zu verbessern sowie dies mit hoher Lebensqualität, lokaler Resilienz und nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung vor Ort zu verbinden.

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BMFTR: Förderung von Projekten zur Vernetzung von Interessensvertretungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Förderbereich „Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung“ („Vielfalt verbindet“)

Deadlines: 31. Juli 2026 oder 30. April 2027
Gefördert werden Maßnahmen zum Auf- und Ausbau von Kooperationen sowie zur Stärkung des Erfahrungs­austausches und der Netzwerktätigkeit im Bereich Vielfaltsaspekte in der Forschung. Darunter fallen zum Beispiel Fachveranstaltungen, Workshops, Austauschforen, Konferenzen und Diskussionsrunden, aber auch andere Maß­nahmen, die geeignet sind, zur Kooperations- und Vernetzungsförderung beizutragen. Die Maßnahmen sollen sich mit der Stärkung von Vielfaltsperspektiven, dem Barriereabbau und der Gestaltung eines inklusiveren Wissenschaftssystems befassen. Sie sollen die Entwicklung von diversitätspolitischen Empfehlungen und Strategien in Hochschule, Forschung und Wissenschaft unterstützen sowie zum Wissenschafts-Praxis-Dialog beitragen. Außerdem sollen neue Ansätze und Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht werden.
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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Forschungsprojekten zum Thema „Innovative Datenanalysen für Frauengesundheit und geschlechtersensible Medizin“

Einreichungsfrist: 09. August 2026

Ziel der Fördermaßnahme ist es, Impulse für eine stärkere Berücksichtigung der Frauengesundheit in der klinischen Forschung und einer geschlechtersensiblen Gesundheitsversorgung zu geben. Mit der Förderung innovativer Data-Science-Ansätze (einschließlich KI-basierter Methoden) zur Analyse bestehender Datensätze zu Fragen der Frauengesundheit und geschlechtersensiblen Medizin soll negativen Auswirkungen des Gender Data Gaps und den damit einhergehenden geschlechterspezifischen Verzerrungen in der Gesundheitsforschung entgegengewirkt werden. So soll die Anwendung neu entwickelter, verbesserter oder angepasster Ansätze der Datenanalyse dazu beitragen, dass forschungsrelevante Informationen noch besser aus vorhandenen Datensätzen gewonnen und für eine geschlechtersensible medizinische Forschung verwertet werden können.

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema klinische Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 02. September 2026

Die Förderinitiative dient dem Zweck der Förderung wissenschaftsinitiierter klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten zu klinischen Studien nach internationalen Standards sowie von Konzeptphasen für klinische Studien oder systematische Übersichtsarbeiten. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die auf das Schließen von Evidenzlücken abzielen und eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie das Gesundheitssystem aufweisen. Zudem ist die methodische Weiterentwicklung klinischer Studien durch Förderung entsprechender Begleitforschungsprojekte Zweck der Förderinitiative.

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema klinische Studien mit hoher Relevanz für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit postinfektiösen Erkrankungen – Nationale Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 02. September 2026

Die Förderinitiative dient dem Zweck der Förderung wissenschaftsinitiierter klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten zu klinischen Studien nach internationalen Standards im Bereich PAIS sowie von Konzeptphasen für klinische Studien. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die auf das Schließen von Evidenzlücken abzielen und eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie das Gesundheitssystem aufweisen.

Weitere Informationen

BMFTR: Förderaufruf von Modul C der Rahmenbekanntmachung im Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung“: Forschungsaktivitäten anlässlich vorhandener besonderer Informations-/Beratungsbedarfe der Rahmenbekanntmachung „Wissenschaftsfreiheit in Deutschland – Beiträge der Wissenschafts- und Hochschulforschung zu Herausforderungen, Belastungen und Resilienz in der Wissenschaft“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 18. September 2026

Gefördert werden empirisch orientierte Forschungsprojekte zu aktuellen und handlungsbezogenen Fragestellungen der Wissenschafts- und Hochschulforschung im Themenfeld Wissenschaftsfreiheit. Adressiert werden insbesondere Vorhaben, die Belastungen der Wissenschaftsfreiheit, institutionelle Umgangsweisen, Strategien von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie damit verbundene Entwicklungen im Wissenschafts- und Hochschulsystem wissenschaftlich fundiert analysieren.

Neben empirisch-analytischen Forschungsprojekten sind auch forschungsbasierte Entwicklungs-, Erprobungs- und Evaluationsvorhaben möglich, sofern diese eng an die empirische Erkenntnisgewinnung gebunden sind und zur Entwicklung belastbarer, übertragbarer und praxisrelevanter Ansätze beitragen, etwa in Form von Reallaboren, Pilotierungen oder der strukturierten Einbindung von Praxispartnern. Bei pilotierenden bzw. erprobenden Vorhaben ist ein plausibles Wirkmodell einschließlich eines Minimalsets an Outcome-Indikatoren, z. B. drei bis fünf Kernindikatoren, darzustellen.

Erwünscht sind zudem Vorhaben, die eine Vernetzung mit relevanten Forschungs- und Praxisakteuren vorsehen; hierzu können auch assoziierte Partner, einschließlich internationaler Partner, ohne Förderung eingebunden werden. Förderfähig sind darüber hinaus Vorhaben deutscher Zuwendungsempfänger, die vergleichende internationale Analysen zum Ziel haben.

Weitere Informationen

BMFTR: GO Forschung Budget 2026

Bewerbungsfrist: 30. Oktober 2026

GO Forschung ist ein vom BMFTR gefördertes Projekt, das Geschlechteraspekte in intersektionaler Perspektive in der Forschung fördert. Das jährlich mit bis zu 5.000 Euro pro Team dotierte GO Forschung Budget richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (R1-R3), die in ihrer Forschung besonders auf Gender- und Diversity-Aspekte achten und an der Universität Bayreuth tätig sind. Die Laufzeit der zu fördernden Projekte beträgt bis zu zwölf Monate. Die Mittel können für Sach- und Hilfsmittel verwendet werden.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen, Bewertungskriterien und Ansprechpersonen finden Sie auf der Homepage

Ansprechperson ist PD Dr. Elena Köstner: Elena.Koestner@uni-bayreuth.de

BMWE: ZIM-Kooperationsprojekte / 38. Ausschreibung des internationalen Fördernetzwerks IraSME

Einreichungsfrist: 30. September 2026

Ziel der Ausschreibung ist die Förderung von FuE-Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen mit hohem Markpotential, ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Die Ausschreibung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), weitere mittelständische Unternehmen, nichtwirtschaftlich tätige Forschungseinrichtungen als Kooperationspartner von Unternehmen (gemäß Richtlinien der beteiligten Länder/Regionen).

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VolkswagenStiftung: NEXT – "Dual Use" von Ideen und Konzepten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften

Einreichungsfrist: 6. Oktober 2026

Im Rahmen dieser Ausschreibung fördert die Stiftung in drei Dimensionen:

  • Explorative Grundlagenforschung, die sichtbar macht, wo und unter welchen Bedingungen solche Umnutzungen vorkommen und welchen Mechanismen sie folgen.
  • Sie schafft Raum für wissenschaftsphilosophische Reflexion darüber, wie Theoriebildung ihre möglichen Wirkungen außerhalb der Wissenschaft mitdenken kann, ohne die Freiheit von Forschung und Lehre einzuschränken.
  • Und sie erwartet Impulse für eine Wissenschaftskommunikation, die komplexe Konzepte verständlich vermittelt, ohne sie unzulässig zu verkürzen.

Für vertiefte Informationen bietet die Stiftung Online-Sprechstunden am 11. August 2026 und am 8. September 2026 an.

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FORSCHUNGSPREISEEinklappen

(Derzeit keine Ausschreibungen)

VERANSTALTUNGENEinklappen

EU: Infoveranstaltung ERC Starting und Consolidator Grants 2027

Termin: 28. Juli 2026

Die NKS ERC bietet eine online-Veranstaltung mit Informationen zu den kommenden ERC Starting-Grant-2027 und Consolidator-Grant-2027 Ausschreibungen an. Das englischsprachige Webinar findet am 28. Juli 2026 von 09:30 bis 12:00 Uhr statt.

Eine Vertreterin der ERC-Exekutivagentur (ERCEA) wird die Grundzüge und Einreichungsbestimmungen der beiden Calls vorstellen. Außerdem werden zwei erfolgreiche Grantees von ihren Erfahrungen berichten. Zielgruppe der Veranstaltung sind Forschende sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die eine Antragstellung für die kommenden Ausschreibungen an deutschen Gastinstitutionen planen bzw. dazu beraten. Eine Registrierung ist notwendig.

​​FÖRDERPROGRAMME FÜR GEFLÜCHTETE WISSENSCHAFTLER/-INNENEinklappen

DFG: DFG unterstützt geflüchtete Wissenschaftler*innen (Erneuerung Feb. 2025)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt weiterhin aus ihren Heimatländern geflüchtete Wissenschaftler*innen. Ermöglicht werden soll eine kurzfristige Integration in das deutsche Wissenschaftssystem, damit die wissenschaftliche Arbeit fortgesetzt werden kann.
Promovierte geflüchtete Wissenschaftler*innen, die innerhalb der letzten drei Jahre ihre Heimat verlassen mussten, können zum einen eine Walter Benjamin-Stelle einwerben und auf diese Weise ein eigenes Forschungsvorhaben durchführen. Der in der Regel in diesem Programm bestehende Fokus auf Antragsteller*innen in der frühen Postdoktoranden-Phase entfällt für diese Zielgruppe.
Zum anderen können geflüchtete Wissenschaftler*innen in verschiedenen DFG-Förderprogrammen (Sachbeihilfe, Schwerpunktprogramm, Forschungsgruppe, Klinische Forschungsgruppe, Kolleg-Forschungsgruppe, Graduiertenkolleg) in laufende Projekte integriert werden. Eine solche Förderung kann seitens der Projektleiter*innen laufender DFG-Projekte über Zusatzanträge eingeworben werden.
Sonderforschungsbereiche werden explizit angeregt, für die Einbindung von geflüchteten Wissenschaftler*innen insbesondere die bereits bewilligten pauschalen Mittel einzusetzen, mit denen sie flexibel, eigenverantwortlich und unmittelbar bedarfsgerecht reagieren können. Für Exzellenzcluster gilt dies ebenso.
Bis auf Weiteres verlängert die DFG das Sonderprogramm Ukraine. Über diese Fördermöglichkeit können ukrainische Wissenschaftler*innen (Projektleitungen), die sich in der Ukraine befinden und deren Forschung weiter möglich ist, eine gesonderte Unterstützung erhalten.
Die Universität unterstützt Projektleitungen bei der Antragstellung, die jederzeit möglich ist.
Weitere Informationen

DAAD: Hilde Domin-Programm

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) das Stipendienprogramm „Hilde Domin-Programm“ an. Das Programm soll weltweit gefährdete Studierende sowie Doktorand:innen, denen in ihrem Herkunftsland formal oder de facto das Recht auf Bildung verweigert wird, darin unterstützen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen oder fortzusetzen, um einen Studien- oder Promotionsabschluss an einer deutschen Hochschule zu erlangen.
Die Universität Bayreuth unterstützt Gastgeber:innen und Wissenschaftler:innen bei der Nominierung, die jederzeit möglich ist. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Weitere Informationen

DFG: Geflüchtete Forschende

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt aus ihren Heimatländern geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, indem sie die Mitarbeit in Forschungsprojekten sowie die Antragstellung im Walter Benjamin-Programm (Option Walter Benjamin-Stelle, nicht -Stipendium) erleichtert.
Alle Projektleitungen und auch die Hochschulen können Zusatzanträge stellen, um qualifizierte Geflüchtete – angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Diese Anträge können dadurch begründet werden, dass für den weiteren Verlauf eines Projektes nun Personen zur Verfügung stehen, durch deren Mitarbeit zusätzliche Impulse für die wissenschaftlichen Arbeiten im Projekt ausgehen. Außerdem ist die Finanzierung über bereits bewilligte Mittel möglich; Optionen sind Gästemittel, Personalstellen oder das Mercator-Modul.
Die Universität unterstützt Projektleitungen bei der Antragstellung, die jederzeit möglich ist. 
Weitere Informationen

​​​AKTUELLES ZUR NATIONALEN UND INTERNATIONALEN FORSCHUNGSPOLITIKEinklappen

BMFTR: Bundesbericht Forschung & Innovation 2026

Der aktuelle Bundesbericht Forschung & Innovation (BuFI) des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ist online. Der BuFI informiert alle zwei Jahre umfassend über die Forschungs- und Innovationspolitik von Bund und Ländern und stellt aktuelle Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem bereit. Der Bericht wird durch zusätzliche interaktive Informationsangebote ergänzt.

EU: Assoziierung Australiens an Horizon Europe

Die Europäische Kommission und Australien haben die Verhandlungen zur Assoziierung an Horizon Europe erfolgreich abgeschlossen. Diese beziehen sich auf die Säule II „Global Challenges and European Industrial Competitiveness“ von Horizon Europe. 

Ab Januar 2027 tritt demnach eine Übergangsregelung („transitional arrangement“) in Kraft, die es in Australien ansässigen Einrichtungen ermöglicht, sich in Anträgen der Säule II als Beneficiary zu bewerben und EU-Zuwendungen zu erhalten. Einrichtungen in assoziierten Staaten sind Teilnehmenden aus EU-Mitgliedstaaten gleichgestellt, erhalten die gleichen Förderquoten und können als Projektkoordinatoren auftreten.

Weitere Informationen

DAAD: Änderungen im Programm PRIME

Die Bewerbungsfrist der nächsten Ausschreibung des Programms Postdoctoral Researchers International Mobility Experience (PRIME) beginnt mit der Portalöffnung im Januar 2027 und endet im April 2027. Die Ausschreibung wird im Herbst 2026 publiziert.

Neben der Verschiebung der Ausschreibungsfrist von August auf April betrifft eine weitere Änderung der Bewerbungsberechtigung die Tätigkeit von Bewerberinnen und Bewerbern, welche nun in den fünf Jahren vor der Bewerbungsfrist wenigstens drei Jahre im deutschen Hochschul- oder Forschungssystem wissenschaftlich tätig gewesen sein müssen (z.B. Promotion/Forschungsarbeiten).

Weitere Informationen

DFG: Einrichtung neuer DKN-Arbeitsgruppen

Zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland und zur Unterstützung der Forschenden, die sich mit Themen der Nachhaltigkeit und einer nachhaltigen Entwicklung beschäftigen, richtet das Deutsche Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth (DKN) neue Arbeitsgruppen ein. Die interdisziplinär zusammengesetzten Arbeitsgruppen des DKN stellen ein Kernelement in der Organisation und Arbeitsweise des DKN dar. Sie tragen entscheidend zur Konzeptualisierung von (Themen der) Nachhaltigkeitsforschung im Rahmen von „Future Earth“ und des „World Climate Research Programme (WCRP)“ bei und leisten damit einen Beitrag zum Profil des DKN.

Weitere Informationen zu Zielen und zur Zusammensetzung von Arbeitsgruppen, zu Auswahlkriterien und zur finanziellen Unterstützung finden Sie im vollständigen Ausschreibungstext.

EU: Entwurf des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2027 enthält neue Ausschreibungsthemen

Zurzeit bereitet die EU-Kommission in Kooperation mit den Mitgliedsstaaten eine Aktualisierung des Horizon Europe-Arbeitsprogramms für 2027 vor. Für den Arbeitsprogrammteil “Horizontal Activities” liegt ein aktueller Entwurf vor. Dieser enthält zwei neu hinzugekommene Calls: „Bridging Actions“ sowie „Transformative change towards a nature-positive economy and society“. Die Bridging Actions zielen darauf ab, die „innovation to investment journey“ zu stärken, die Verwertung von Forschungsergebnissen zu unterstützen und die Horizon-Gemeinschaft auf die im nächsten Forschungsrahmenprogramm 2028–2034 (FP10) erwartete Förderlogik vorzubereiten. Parallel dazu fördern die naturbezogenen Calls Biodiversität und naturpositive Lösungen mit Relevanz für verschiedene Sektoren und Politikbereiche über alle Cluster hinweg.

Der aktuelle Entwurf des Arbeitsprogrammteils kann bereits jetzt vom Register zum Ausschussverfahren der Kommission heruntergeladen werden. Die Aktualisierungen sind jedoch erst verbindlich, wenn das Update – voraussichtlich im September – offiziell veröffentlicht wurde.

Weitere Informationen

DORA-Leitfaden für die Umsetzung der Forschungsbewertung

DORA (Declaration on Research Assessment), die Global Research Council's Responsible Research Assessment Working Group und Science Europe haben in Kooperation mit wissenschaftlichen Stakeholdern einen gemeinsamen Leitfaden zu verantwortungsvoller Forschungsbewertung (PDF) veröffentlicht. Er richtet sich an Forschungsförderorganisationen, welche ihre Praktiken der Forschungsbewertung überarbeiten oder neue entwickeln wollen. Der Leitfaden enthält Anleitungen sowie Best Practices und ist in verschiedenen Disziplinen anwendbar.

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IMPRESSUM
Herausgeber:
Servicestelle Forschungsförderung
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth



Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Annette Götz

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