Sozial- und Geisteswissenschaften
Aktueller Newsletter
Stand: 24.09.2026
- EDITORIALEinklappen
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Liebe Leserinnen und Leser,
das Thema sicherheitsrelevante Forschung beschäftigt uns zunehmend bei der Antragsberatung und daher möchte ich Sie auf den Leitfaden aufmerksam machen, welchen die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur), das VDI Technologiezentrum und German U15 gemeinsam als Orientierungshilfe für Universitäten auf der Webseite der German U15 veröffentlicht haben. Die zusammengestellten FAQs geben einen strukturierten Überblick etwa zu relevanten Themenfeldern und Fördermechanismen. Zudem werden auch die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen beleuchtet. Die FAQs sind als wachsendes Dokument angelegt und sollen kontinuierlich um weitere Fragestellungen und Erfahrungen aus der Praxis ergänzt werden.
Im Internen Förderpool veröffentlichen wir mit PUSH: CENTER STAGE einen Sonder-Call, der sich dezidiert an etablierte und neue Forschungseinrichtungen der Universität Bayreuth richtet. Es sollen besonders leistungsfähige bestehende Forschungszentren, Forschungsstellen und Forschungseinrichtungen mit externen Partnern gestärkt werden, die produktive Vernetzung ausgewiesener Forschungsexpertisen katalysieren und Konsortien zu konzertierten Verbundantragstellungen befähigen. Zudem dient der Sonder-Call einer sichtbaren Verankerung der neuen Research Networks nach der Neuausrichtung des Forschungsprofils der Universität Bayreuth in 2025.
Ich wünsche Ihnen allen einen guten Start ins Wintersemester und eine interessante Lektüre.
Ihre Annette Götz
Leitung Servicestelle ForschungsförderungDear Reader,
The topic of security-related research is becoming an increasingly important focus in our grant application advisory work, and I would therefore like to draw your attention to the guide that the Agency for Innovation in Cybersecurity GmbH (Cyberagentur), the VDI Technology Center, and German U15 have jointly published as a resource for universities on the German U15 website. The compiled FAQs provide a structured overview of relevant topics and funding mechanisms, among other things. They also shed light on the legal and organizational framework. The FAQs are designed as a living document and will be continuously updated to include additional questions and practical experiences.
As part of the Internal Funding Pool, a special call for proposals PUSH: CENTER STAGE is being launched, aimed specifically at established and new research institutions within the University of Bayreuth. The aim is to strengthen particularly high-performing existing research centres, research units and research institutions in collaboration with external partners, thereby catalysing productive networking of proven research expertise and enabling consortia to submit coordinated joint applications. Furthermore, the special call serves to firmly establish the new Research Networks following the revision of the university’s research profile in 2025.
I wish you all a good start to the winter term and interesting reading.
Yours, Annette Götz
Head of the Research Support Office - AUSSCHREIBUNGENEinklappen
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Universität Bayreuth: Gleichstellungsmittel Wintersemester 2026/27
Antragsfrist: 30. Oktober 2026
Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen in der Qualifizierungsphase (z. B. Promotion, PostDoc, Habilitation). Für Promovendinnen gilt als Voraussetzung die Mitgliedschaft in der University of Bayreuth Graduate School.
Folgende Maßnahmen können beantragt werden:
- Reisemittel bzw. Mittel zur Teilnahme an einer (digitalen) Konferenz/zu einem Besuch eines Archivs (eventuell als Zuschuss): Eine Konferenz mit eigenem Vortrag oder Poster wird bevorzugt gefördert (bei Jura ist nicht die aktive Beteiligung auf der Tagung/Konferenz, sondern ein Empfehlungsschreiben der Betreuungsperson vorausgesetzt).
- Mittel für studentische Hilfskräfte
- Mittel für Außergewöhnliches: In besonderen Fällen werden Wissenschaftlerinnen gefördert, die einen Antrag auf Förderung für eine Forschungsreise, eine Weiterbildung oder besondere Maßnahmen stellen. Das Vorhaben muss in besonderem Maße karriereförderlich sein und sich von anderen Anträgen abheben. Die Anträge werden individuell geprüft.
Die Anträge sind persönlich bei den Frauenbeauftragen der jeweiligen Fakultät bis spätestens 30. Oktober 2026 einzureichen. Pro Wissenschaftlerin kann nur ein Antrag gestellt werden. Anträge können nur zwei Semester in Folge gestellt werden.
Universität Bayreuth: Sonder-Call CENTRE STAGE 2027
Einreichungsfrist für Anträge: 30. November 2026
Diese Maßnahme richtet sich dezidiert an etablierte und neue Forschungseinrichtungen der Universität Bayreuth. Hiermit möchte die Universität besonders leistungsfähige bestehende Forschungszentren, Forschungsstellen und Forschungseinrichtungen mit externen Partnern stärken, die produktive Vernetzung ausgewiesener Forschungsexpertisen katalysieren und Konsortien zu konzertierten Verbundantragstellungen befähigen. Die Fördermittel werden mit 10-15.000 EUR pro Maßnahme bewilligt
Die Junge Akademie: Bewerbung für neue Mitglieder
Bewerbungsfrist: 11. November 2026
Bewerben können sich herausragende Wissenschaftler*innen und Künstler*innen in der frühen und mittleren Karrierephase um eine fünfjährige Mitgliedschaft. Gesucht werden Menschen, die an den Schnittstellen von Wissenschaft, Kunst, Politik und Gesellschaft arbeiten möchten und dabei neugierig, kreativ, verantwortungsbewusst und offen für neue Perspektiven sind.
BMFTR: Innovationsexzellenz in regionalen Public Private Partnerships weiterentwickeln, internationale Sichtbarkeit erreichen
Einreichungsfrist für Projektskizzen: 19. Februar 2027
Es werden anwendungsorientierte, transdisziplinäre und unternehmensgetriebene Initiativen im Sinne einer regionalen Public Private Partnership gefördert. Die Förderung ist auf einen Zeitraum von 4 Jahren ausgelegt, wobei nach zwei Jahren eine ergebnisoffene Zwischenevaluation auf Grundlage klarer Meilensteine und Abbruchkriterien vorgesehen ist.
Im Zentrum der Förderung steht ein Leuchtturmvorhaben von hoher strategischer Relevanz für Wertschöpfung, Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit des jeweiligen Hightech Spaces, das maßgeblich zur strukturellen Stärkung des Standorts beiträgt.
Zudem werden Katalysator-Vorhaben zur gezielten Beseitigung struktureller Innovationshemmnisse sowie zur systematischen Weiterentwicklung des Innovationsökosystems gefördert.
DFG: Deutsch-italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2026
Einreichungsfrist: 1. Dezember 2026
Die Villa Vigoni schreibt im Rahmen einer Vereinbarung mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für Konferenzen im Jahr 2028 erneut ein Veranstaltungsprogramm zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland und Italien aus.
Ziel des Programms ist unter anderem die Exploration aktueller Herausforderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus vergleichender deutscher und italienischer Perspektive sowie die Mobilisierung neuer Verbindungen zwischen deutscher und italienischer Wissenschaft. Dabei müssen nicht zwingend ausschließlich deutsch-italienische Themen behandelt werden.
DFG: Förderung der deutsch-italienischen Zusammenarbeit im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften
Einreichungsfrist für Anträge: 1. Dezember 2026
Die neue Ausschreibung der Villa Vigoni zur Förderung der deutsch-italienischen Zusammenarbeit im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften für das Jahr 2026 wird in Kooperation mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) durchgeführt. Das Programm richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und Italien, die gemeinsam eine wissenschaftliche Veranstaltung an der Villa Vigoni konzipieren möchten – etwa ein Kolloquium, ein Seminar für Promovierende und Postdocs oder ein „Close Reading“-Symposion. Thematisch sollen aktuelle Fragestellungen zur europäischen Kultur, Geschichte und Gesellschaft im Mittelpunkt stehen, idealerweise unter Beteiligung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Die Veranstaltungen sollen der Vertiefung der deutsch-italienischen Beziehungen in Forschung, Bildung und Kultur im europäischen Geist dienen, wie es dem Auftrag der Villa Vigoni entspricht. Arbeitssprachen können Deutsch, Italienisch und Englisch sein.
- FORSCHUNGSPREISEEinklappen
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(Derzeit keine Ausschreibungen)
- VERANSTALTUNGENEinklappen
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Bayerische Forschungsallianz (BayFOR): Workshop "EU-Anträge überzeugend formulieren – Unlock your value!" am 24./25. November 2026 (München)
Anmeldeschluss: 10. Oktober 2026
Der praxisorientierte Workshop richtet sich an Forschende, die eigenständig EU-Anträge erarbeiten und ihre F&I-Projekte überzeugend zur Wirkung bringen möchten. Im Mittelpunkt steht das Antragschreiben für Horizon Europe, das aktuelle Forschungs- und Innovationsrahmenprogramm der Europäischen Kommission. Der Workshop zeigt, wie Sie gemeinsam mit Ihrem Konsortium einen klar strukturierten und strategisch überzeugenden EU-Förderantrag entwickeln, der den europäischen Mehrwert Ihres Forschungs- und Innovationsprojekts präzise herausarbeitet und im Wettbewerb überzeugt. Er wird geleitet von Dr. Nico Riemann, Experte für EU-Antragsunterstützung bei der BayFOR, und Elisabeth Grenzebach, Dozentin für wissenschaftliches Schreiben (Agentur Wortwirtschaft).
- FÖRDERPROGRAMME FÜR GEFLÜCHTETE WISSENSCHAFTLER/-INNENEinklappen
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DFG: Verlängerung des Sonderprogramm für die Ukraine
Die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Jahr 2022 das Sonderprogramm Ukraine eingerichtet. Dieses sieht vor, dass in Deutschland arbeitende Antragsteller*innen im Rahmen des bestehenden DFG-Verfahrens „Kooperation mit Entwicklungsländern“ bei der Sachbeihilfe, bei Forschungsgruppen und im Schwerpunktprogramm neben Mitteln für die Projektdurchführung in der Ukraine auch Mittel für den Lebensunterhalt der ukrainischen Projektleitungen in Höhe von maximal 1.000 Euro pro Monat pro Projektleitung beantragen und im Bewilligungsfall an diese weiterleiten können. Das Sonderprogramm wurde zunächst für zwei Jahre eingesetzt, im Sommer 2024 um zwei Jahre verlängert und aktuell am 30. Juni 2026 vom Hauptausschuss der DFG noch einmal für weitere zwei Jahre bis Ende August 2028 verlängert.
- AKTUELLES ZUR NATIONALEN UND INTERNATIONALEN FORSCHUNGSPOLITIKEinklappen
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DFG: Aktuelles Papier zu Grundlagen der wissenschaftlichen Politikberatung
Zu den satzungsgemäßen Aufgaben der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gehört die Beratung von Parlamenten, Gremien und Ausschüssen sowie anderen staatlichen und im öffentlichen Interesse tätigen Einrichtungen. Dabei stellt die DFG auf Grundlage der Expertise ihrer Gremienmitglieder wissenschaftliche Erkenntnisse, fachliche Einschätzungen und Handlungsoptionen für politische und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse zur Verfügung und trägt so zu informierten Debatten in Politik und Gesellschaft bei. Die Beratung erfolgt unter anderem durch den Senat und die von ihm hierfür eingesetzten Kommissionen.
Als weitere Maßnahme in der aktuellen Diskussion um die Stärkung der Resilienz von Wissenschaft hat die DFG jetzt ein Papier zu den Grundlagen dieser Beratungsarbeit veröffentlicht. Die darin formulierten sieben Grundsätze beschreiben, unter welchen Voraussetzungen die DFG wissenschaftliche Politikberatung betreibt, welche Rolle wissenschaftliche Evidenz dabei spielt und wo die Grenzen zwischen wissenschaftlicher Expertise und politischen Wertentscheidungen verlaufen.
Die Grundsätze wurden nun vom Senat der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Einrichtung für die Selbstverwaltung der Wissenschaft in Deutschland auf seiner jüngsten Sitzung in Bonn beschlossen. Sie sollen der zusätzlichen Orientierung aller im Namen der DFG beratend tätigen Gremien und Personen dienen und zugleich eine größere Transparenz über die Maßstäbe ihres Handelns schaffen.
DFG: Unterstützung für Wissenschaftskommunikation
Ab sofort können in Sachbeihilfe- und Emmy Noether-Anträgen pauschal 1.000 Euro pro Förderjahr für ein frei gestaltbares Vorhaben der Wissenschaftskommunikation beantragt werden. Für finanziell aufwendigere Vorhaben ist es darüber hinaus möglich, diese mit ausführlicher Begründung unmittelbar mit zu beantragen. Zudem wurde die Möglichkeit geschaffen, im Rahmen bereits laufender DFG-geförderter Forschungsprojekte (bis spätestens 12 Monate vor Projektende) Zusatzanträge für Wissenschaftskommunikation zu stellen, wenn erst im Projektverlauf deutlich wird, dass sich zusätzliche Kommunikationsaktivitäten sehr lohnen würden. Unverändert besteht weiterhin die Möglichkeit, in Verbünden wie Sonderforschungsbereichen, Schwerpunktprogrammen und Forschungsgruppen ganze Teilprojekte für die Wissenschaftskommunikation zu beantragen.
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