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Servicestelle Forschungsförderung

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Lebens-, Umwelt-, Natur- und Ingenieurwissenschaften

Aktueller Newsletter
Stand: 25.06.2026

EDITORIALEinklappen

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem aktuellen Newsletter der Servicestelle Forschungsförderung erhalten Sie wieder Informationen zu neuen Ausschreibungen, bevorstehenden Veranstaltungen und Neuigkeiten aus der Forschungspolitik.

Im Juni haben die Europäische Kommission und Australien die Verhandlungen zur Assoziierung an Horizon Europe erfolgreich abgeschlossen - eine gute Nachricht für die Universität Bayreuth und ihre Netzwerkpartner an australischen Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Einrichtungen in assoziierten Staaten sind Teilnehmenden aus EU-Mitgliedstaaten gleichgestellt, erhalten also die gleichen Förderquoten und können als Projektkoordinatoren auftreten. Ab Januar 2027 soll eine Übergangsregelung (sog. „transitional arrangement“) in Kraft treten, die es in Australien ansässigen Einrichtungen ermöglicht, sich in Anträgen der Säule II „Global Challenges and European Industrial Competitiveness“ als Beneficiary zu bewerben und EU-Zuwendungen zu erhalten.

Dies eröffnet uns an der Universität Bayreuth neue Möglichkeiten, mit australischen Forschenden im europäischen und internationalen Netzwerk in Verbünden zusammenzuarbeiten. Über die im Herbst zu erwartenden detaillierten Informationen zum zehnten EU-Rahmenprogramm (FP10) Horizon Europe (2028-2034) werden wir Sie ebenfalls hier in unserem Newsletter auf dem Laufenden halten.

Ich wünsche Ihnen allen eine interessante Lektüre!

Ihre Annette Götz
Leitung Servicestelle Forschungsförderung


Dear Reader,

In the latest newsletter from the Research Support Office, you will find information on open calls for proposals, upcoming events and news from research policy.

In June, the European Commission and Australia successfully concluded Horizon Europe negotiations - good news for the University of Bayreuth and its network partners at Australian universities and research institutions.

Institutions in associated countries are treated on an equal footing with participants from EU member states; they therefore receive the same funding rates and may act as project coordinators. Starting in January 2027, a transitional arrangement is set to take effect, allowing institutions based in Australia to apply as beneficiaries in Pillar II proposals under “Global Challenges and European Industrial Competitiveness” and to receive EU grants.

This opens up new opportunities for us at the University of Bayreuth to collaborate with Australian researchers within European and international networks. We will also keep you updated here in our newsletter on the detailed information regarding the 10th EU Framework Program (FP10), Horizon Europe (2028–2034), which is expected this fall.

Enjoy reading!

Yours, Annette Götz
Head of the Research Support Office

AUSSCHREIBUNGENEinklappen

BMFTR: Innovationshub Biotech4Proteins – Zellkultivierung und Präzisionsfermentation für neue Lebensmittel

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 09. Juli 2026

Dieser Förderaufruf nimmt Bezug auf die Rahmenbekanntmachung „Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie“ vom 20. November 2024 und adressiert den Themenbereich „Neuartige bioökonomische Produkte“. Der Förderaufruf setzt zudem die Hightech Agenda Deutschland (HTAD) um, indem er Biotechnologie als Schlüsseltechnologie fördert und die Entwicklung biotechnologisch hergestellter Lebensmittel durch Kultivierung tierischer Zellen sowie Präzisionsfermentation vorantreibt.

Gefördert wird ein anwendungsorientierter, interdisziplinärer Innovationshub zum Thema Zellkultivierung und Präzisionsfermentation. Der Innovationshub wird von einer größeren Anzahl von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft gebildet, welche gemeinsam Ansätze zur biotechnologischen Herstellung von Lebensmitteln aus Zellkultivierung und Präzisionsfermentation erforschen und entwickeln. Die Partner des Innovationshubs regeln die rechtlichen Aspekte ihrer Zusammenarbeit in einem Kooperationsvertrag.

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BMFTR: Richtlinie im Rahmen der FONA-Strategie zur Förderung von Projekten zum Thema „Ideenschmiede für nachhaltige Städte und Regionen“

Einreichungsfrist für Interessensbekundungen: 20. Juli 2026 (12 Uhr)

Das BMFTR verfolgt mit der Ideenschmiede und deren Wirkungsentfaltung das Ziel, mit einem neuen Förderformat die Entwicklung, Erprobung und Umsetzung visionärer technologischer, sozio-technologischer, sozio-technischer und sozialer Innovationen für nachhaltige Städte und Regionen gezielt zu initiieren. Konkret sollen die angestrebten Innovationen ermöglichen, in Städten Emissionen zu senken, Flächen- und Ressourcenverbrauch zu reduzieren, Biodiversität zu schützen und Klimaanpassung zu verbessern sowie dies mit hoher Lebensqualität, lokaler Resilienz und nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung vor Ort zu verbinden.

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Translationale Forschung zum Krebsmetabolismus: Multidisziplinäre Ansätze für Diagnose und Behandlung“ im Rahmen des EU-Netzwerks TRANSCAN-4

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 21. Juli 2026

Mit der Förderrichtlinie wird das Ziel verfolgt, durch kooperative Forschungsansätze die derzeitige Diagnose, Prognose und Behandlung von Krebserkrankungen zu verbessern. Dies soll durch die Entwicklung neuartiger wissenschaftlicher Ansätze und Strategien basierend auf Mechanismen des Krebsmetabolismus erreicht werden. Ergänzende Expertisen und Ressourcen von einschlägig qualifizierten Arbeitsgruppen aus den teilnehmenden Ländern/Regionen sollen dabei zusammengeführt werden.

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BMFTR: Maßnahmen zur Sondierung und Etablierung internationaler nachhaltiger Nachwuchsforschungsstrukturen zur Agrarforschung in Zentralasien (AGRI-CA)

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 30. Juni 2026 oder 31. Mai 2028

Mit diesem Förderaufruf sollen in einem wettbewerblichen Verfahren Sondierungen und Vernetzungen zum Ausbau bestehender und Aufbau neuer Nachwuchsforschungsstrukturen zur Stärkung der wissenschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und Zentralasien gefördert werden. Die Förderung soll dazu beitragen, den Kapazitätsaufbau im Bereich der Agrarforschung in Bezug zur Künstlichen Intelligenz, Biotechnologie und Nachhaltigkeitsforschung vor dem Hintergrund der Hightech Agenda Deutschland voranzubringen. Der thematische Fokus liegt dabei auf Maßnahmen zur nachhaltigen und effizienten Agrarproduktion im Ackerbau und der Tierhaltung mithilfe digitaler und datenbasierter Technologien.

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung eines Konzeptwettbewerbs „Innovationslabore für KI-basierte Robotik (Robo-Hubs)“

Einreichungsfrist: 31. Juli 2026 (23.59 Uhr)

Die Förderrichtlinie zielt darauf ab, den Transfer von Spitzenforschung in die wirtschaftliche Verwertung in Deutschland zu beschleunigen, um Deutschland als führenden Standort für KI-basierte Robotik im internationalen Wettbewerb zu etablieren. Dafür sollen Robo-Hubs als praxisnahe Brücken zwischen Wissenschaft und Industrie dienen und die akademische Grundlagenforschung mit der industriellen Entwicklung und Anwendung stärker verzahnen.

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Forschungsprojekten zum Thema „Innovative Datenanalysen für Frauengesundheit und geschlechtersensible Medizin“

Einreichungsfrist: 09. August 2026

Ziel der Fördermaßnahme ist es, Impulse für eine stärkere Berücksichtigung der Frauengesundheit in der klinischen Forschung und einer geschlechtersensiblen Gesundheitsversorgung zu geben. Mit der Förderung innovativer Data-Science-Ansätze (einschließlich KI-basierter Methoden) zur Analyse bestehender Datensätze zu Fragen der Frauengesundheit und geschlechtersensiblen Medizin soll negativen Auswirkungen des Gender Data Gaps und den damit einhergehenden geschlechterspezifischen Verzerrungen in der Gesundheitsforschung entgegengewirkt werden. So soll die Anwendung neu entwickelter, verbesserter oder angepasster Ansätze der Datenanalyse dazu beitragen, dass forschungsrelevante Informationen noch besser aus vorhandenen Datensätzen gewonnen und für eine geschlechtersensible medizinische Forschung verwertet werden können.

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Use Cases für die modellhafte und versorgungsrelevante Anwendung von In silico-Methoden in der Medizin im Forschungs- und Förderkonzept „e2Health – In silico-Forschung für die Medizin der Zukunft“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 27. August 2026

Die vorliegende Förderrichtlinie hat zum Ziel, medizinischen Fortschritt entlang der gesamten Wertschöpfungskette durch In silico-Modellierungen zu beschleunigen. Dabei soll ein Mehrwert im Vergleich zu etablierten Forschungsansätzen aufgezeigt werden, der sich durch einen schnelleren, effizienteren oder sichereren Transfer von Erkenntnissen in die klinische Anwendung auszeichnet.

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema klinische Studien mit hoher Relevanz für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit postinfektiösen Erkrankungen – Nationale Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 02. September 2026

Die Förderinitiative dient dem Zweck der Förderung wissenschaftsinitiierter klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten zu klinischen Studien nach internationalen Standards im Bereich PAIS sowie von Konzeptphasen für klinische Studien. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die auf das Schließen von Evidenzlücken abzielen und eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie das Gesundheitssystem aufweisen.

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema klinische Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 02. September 2026

Die Förderinitiative dient dem Zweck der Förderung wissenschaftsinitiierter klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten zu klinischen Studien nach internationalen Standards sowie von Konzeptphasen für klinische Studien oder systematische Übersichtsarbeiten. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die auf das Schließen von Evidenzlücken abzielen und eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie das Gesundheitssystem aufweisen. Zudem ist die methodische Weiterentwicklung klinischer Studien durch Förderung entsprechender Begleitforschungsprojekte Zweck der Förderinitiative.

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BMFTR: Förderaufruf zum Aufbau eines deutsch-brasilianischen Innovation-Hubs für klimaneutrale Energieerzeugung

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 10. September 2026 (12:00 Uhr)

Ziel des Förderaufrufs ist der Aufbau einer bilateralen Partnerstruktur zur Innovationszusammenarbeit im Bereich der klimaneutralen Energieerzeugung. Dieser Innovation-Hub soll sein physisches Zentrum in Brasilien haben. Perspektivisch soll der Hub mit weiteren Ländern in der Region Lateinamerika vernetzt sein. Zentrale Elemente des Hubs sollen z. B. gemeinsame Forschungsgruppen, Laboratorien, Versuchsanlagen o.ä. aber auch institutionalisierte Netzwerke in Brasilien sein.

Bezüglich der weiteren Ziele und den weiteren Förderbedingungen werden auf

verwiesen. Es sind insbesondere die Hinweise zu Modul 5 „Aufbau oder Erweiterung von Partnerstrukturen“ zu berücksichtigen.

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BMFTR: Förderaufruf „Europäische Zusammenarbeit in der industriellen Biotechnologie - Eureka Biotech-Call for Network Projects“

Einreichungsfrist von Projektskizzen:  25. September 2026

Ziel dieses Förderaufrufs ist es, innovative biotechnologische Verfahren und Produkte durch die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnerländern schneller in die industrielle Anwendung zu überführen und die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandorts Deutschland zu stärken. Damit leistet der Förderaufruf einen Beitrag zur Erreichung der Biotechnologie-Ziele 2 und 3 der Hightech Agenda Deutschland. Gefördert werden anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) der industriellen Biotechnologie mit einem signifikanten Beitrag von KMUs, die im Rahmen internationaler Eureka-Kooperationen durchgeführt werden.

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BMFTR: GO Forschung Budget 2026

Bewerbungsfrist: 30. Oktober 2026

GO Forschung ist ein vom BMFTR gefördertes Projekt, das Geschlechteraspekte in intersektionaler Perspektive in der Forschung fördert. Das jährlich mit bis zu 5.000 Euro pro Team dotierte GO Forschung Budget richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (R1-R3), die in ihrer Forschung besonders auf Gender- und Diversity-Aspekte achten und an der Universität Bayreuth tätig sind. Die Laufzeit der zu fördernden Projekte beträgt bis zu zwölf Monate. Die Mittel können für Sach- und Hilfsmittel verwendet werden.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen, Bewertungskriterien und Ansprechpersonen finden Sie auf der Homepage

Ansprechperson ist PD Dr. Elena Köstner: Elena.Koestner@uni-bayreuth.de

BMFTR: Förderung von Projekten zum Thema „Demonstration und Erprobung innovativer Lösungen für die zivile Sicherheit“

Stichtag: fortlaufende Einreichung, bis 30. Juni 2027
Gegenstand der Förderung sind anwendungsnahe FuE-Projekte in der zivilen Sicherheitsforschung, die durch den Auf- und Ausbau von Demonstrations- und Erprobungsumgebungen zur Erforschung, Erprobung, Demonstration und Bewertung neuer praxisrelevanter Lösungen zur Erhöhung der zivilen Sicherheit beitragen. Gefördert werden Vorhaben, deren Ziel die Schaffung von geeigneten Demonstrations- und Erprobungsumgebungen ist und die auf diese Weise neue Möglichkeiten für die Erprobung und Bewertung von praxisbezogenen Lösungen für Anwender und deren spezifischer Bedarfe in der zivilen Sicherheit bis hin zu zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Bevölkerung schaffen. Im Fokus steht insbesondere die Konzeption, der Auf- beziehungsweise Ausbau und die Nutzung von Demonstrations- oder Testumgebungen. Das beinhaltet ebenso die Ertüchtigung bereits bestehender passfähiger Infrastrukturen oder die Bereitstellung der Umgebungen für einen breiten Anwenderkreis. Die Umgebungen können dazu dienen, Lösungen sowohl technischer als auch nichttechnischer Natur zu testen.
Gefördert werden Einzelvorhaben. In begründeten Ausnahmefällen können Verbundprojekte gefördert werden, wenn dies dem mit dieser Förderrichtlinie verfolgten Ziel in besonderer Weise dienlich ist, zum Beispiel durch eine Steigerung der Breitenwirkung oder die Passfähigkeit für unterschiedliche Sicherheitsszenarien. Sofern notwendig und sinnvoll, ist die Einbindung assoziierter Partner möglich.
Damit die neuen Sicherheitslösungen den Anwendern möglichst schnell zur Verfügung stehen, sollen die Projekte auf einen Zeitraum von ein bis maximal zwei Jahren ausgerichtet sein.
Vorrang werden Vorschläge haben, die eine sicherheitsrelevante Breitenwirkung für Deutschland entfalten. Insbesondere sind mit der Förderrichtlinie Projekte adressiert, die möglichst unterschiedliche, komplexe Sicherheitsszenarien oder ein besonders hohes Transfer- und Skalierungspotenzial für konkrete Anwendungen in der zivilen Sicherheit aufweisen, die mit der Demonstrations- und Erprobungsumgebung abgedeckt werden können. Die Eignung für potenzielle Anwendungen ist darzulegen.

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BMWE: MarLEN – CSA ZEWT

Einreichungsfrist: 30. September 2026

Mit MarLEN – dem Maritime Low Emission Network – ist zum Jahresbeginn 2025 eine neue europäische Initiative gestartet, die mit finanzieller Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums und weiterer europäischer Partner klimafreundliche maritime Innovationen fördert. Die Coordination and Support Action (CSA) MarLEN wird in Deutschland vom Projektträger Jülich koordiniert und ist eingebettet in die Zero Emission Waterborne Transport (ZEWT) Partnerschaft innerhalb des Forschungsrahmenprogramms Horizont Europa.

Ziel von MarLEN ist es, die internationale Vernetzung maritimer Forschungsakteure zu stärken, den Austausch zwischen nationalen Förderinstitutionen voranzutreiben sowie gemeinsame transnationale Projekte im Bereich emissionsfreier Schifffahrt zu ermöglichen.

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BMWE: ZIM-Kooperationsprojekte / 38. Ausschreibung des internationalen Fördernetzwerks IraSME

Einreichungsfrist: 30. September 2026

Ziel der Ausschreibung ist die Förderung von FuE-Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen mit hohem Markpotential, ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Die Ausschreibung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), weitere mittelständische Unternehmen, nichtwirtschaftlich tätige Forschungseinrichtungen als Kooperationspartner von Unternehmen (gemäß Richtlinien der beteiligten Länder/Regionen).

Weitere Informationen

FORSCHUNGSPREISEEinklappen

(Derzeit keine Ausschreibungen)

VERANSTALTUNGENEinklappen

EU: Infoveranstaltung ERC Starting und Consolidator Grants 2027

Termin: 28. Juli 2026

Die NKS ERC bietet eine online-Veranstaltung mit Informationen zu den kommenden ERC Starting-Grant-2027 und Consolidator-Grant-2027 Ausschreibungen an. Das englischsprachige Webinar findet am 28. Juli 2026 von 09:30 bis 12:00 Uhr statt.

Eine Vertreterin der ERC-Exekutivagentur (ERCEA) wird die Grundzüge und Einreichungsbestimmungen der beiden Calls vorstellen. Außerdem werden zwei erfolgreiche Grantees von ihren Erfahrungen berichten. Zielgruppe der Veranstaltung sind Forschende sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die eine Antragstellung für die kommenden Ausschreibungen an deutschen Gastinstitutionen planen bzw. dazu beraten. Eine Registrierung ist notwendig.

​FÖRDERPROGRAMME FÜR GEFLÜCHTETE WISSENSCHAFTLER/-INNENEinklappen

DFG: DFG unterstützt geflüchtete Wissenschaftler*innen (Erneuerung Feb. 2025)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt weiterhin aus ihren Heimatländern geflüchtete Wissenschaftler*innen. Ermöglicht werden soll eine kurzfristige Integration in das deutsche Wissenschaftssystem, damit die wissenschaftliche Arbeit fortgesetzt werden kann.
Promovierte geflüchtete Wissenschaftler*innen, die innerhalb der letzten drei Jahre ihre Heimat verlassen mussten, können zum einen eine Walter Benjamin-Stelle einwerben und auf diese Weise ein eigenes Forschungsvorhaben durchführen. Der in der Regel in diesem Programm bestehende Fokus auf Antragsteller*innen in der frühen Postdoktoranden-Phase entfällt für diese Zielgruppe.
Zum anderen können geflüchtete Wissenschaftler*innen in verschiedenen DFG-Förderprogrammen (Sachbeihilfe, Schwerpunktprogramm, Forschungsgruppe, Klinische Forschungsgruppe, Kolleg-Forschungsgruppe, Graduiertenkolleg) in laufende Projekte integriert werden. Eine solche Förderung kann seitens der Projektleiter*innen laufender DFG-Projekte über Zusatzanträge eingeworben werden.
Sonderforschungsbereiche werden explizit angeregt, für die Einbindung von geflüchteten Wissenschaftler*innen insbesondere die bereits bewilligten pauschalen Mittel einzusetzen, mit denen sie flexibel, eigenverantwortlich und unmittelbar bedarfsgerecht reagieren können. Für Exzellenzcluster gilt dies ebenso.
Bis auf Weiteres verlängert die DFG das Sonderprogramm Ukraine. Über diese Fördermöglichkeit können ukrainische Wissenschaftler*innen (Projektleitungen), die sich in der Ukraine befinden und deren Forschung weiter möglich ist, eine gesonderte Unterstützung erhalten.
Die Universität unterstützt Projektleitungen bei der Antragstellung, die jederzeit möglich ist.
Weitere Informationen

DAAD: Hilde Domin-Programm

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) das Stipendienprogramm „Hilde Domin-Programm“ an. Das Programm soll weltweit gefährdete Studierende sowie Doktorand:innen, denen in ihrem Herkunftsland formal oder de facto das Recht auf Bildung verweigert wird, darin unterstützen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen oder fortzusetzen, um einen Studien- oder Promotionsabschluss an einer deutschen Hochschule zu erlangen.
Die Universität Bayreuth unterstützt Gastgeber:innen und Wissenschaftler:innen bei der Nominierung, die jederzeit möglich ist. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Weitere Informationen

DFG: Geflüchtete Forschende

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt aus ihren Heimatländern geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, indem sie die Mitarbeit in Forschungsprojekten sowie die Antragstellung im Walter Benjamin-Programm (Option Walter Benjamin-Stelle, nicht -Stipendium) erleichtert.
Alle Projektleitungen und auch die Hochschulen können Zusatzanträge stellen, um qualifizierte Geflüchtete – angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Diese Anträge können dadurch begründet werden, dass für den weiteren Verlauf eines Projektes nun Personen zur Verfügung stehen, durch deren Mitarbeit zusätzliche Impulse für die wissenschaftlichen Arbeiten im Projekt ausgehen. Außerdem ist die Finanzierung über bereits bewilligte Mittel möglich; Optionen sind Gästemittel, Personalstellen oder das Mercator-Modul.
Die Universität unterstützt Projektleitungen bei der Antragstellung, die jederzeit möglich ist. 
Weitere Informationen

AKTUELLES ZUR NATIONALEN UND INTERNATIONALEN FORSCHUNGSPOLITIKEinklappen

BMFTR: Bundesbericht Forschung & Innovation 2026

Der aktuelle Bundesbericht Forschung & Innovation (BuFI) des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ist online. Der BuFI informiert alle zwei Jahre umfassend über die Forschungs- und Innovationspolitik von Bund und Ländern und stellt aktuelle Daten und Fakten zum deutschen Forschungs- und Innovationssystem bereit. Der Bericht wird durch zusätzliche interaktive Informationsangebote ergänzt.

EU: Assoziierung Australiens an Horizon Europe

Die Europäische Kommission und Australien haben die Verhandlungen zur Assoziierung an Horizon Europe erfolgreich abgeschlossen. Diese beziehen sich auf die Säule II „Global Challenges and European Industrial Competitiveness“ von Horizon Europe. 

Ab Januar 2027 tritt demnach eine Übergangsregelung („transitional arrangement“) in Kraft, die es in Australien ansässigen Einrichtungen ermöglicht, sich in Anträgen der Säule II als Beneficiary zu bewerben und EU-Zuwendungen zu erhalten. Einrichtungen in assoziierten Staaten sind Teilnehmenden aus EU-Mitgliedstaaten gleichgestellt, erhalten die gleichen Förderquoten und können als Projektkoordinatoren auftreten.

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DAAD: Änderungen im Programm PRIME

Die Bewerbungsfrist der nächsten Ausschreibung des Programms Postdoctoral Researchers International Mobility Experience (PRIME) beginnt mit der Portalöffnung im Januar 2027 und endet im April 2027. Die Ausschreibung wird im Herbst 2026 publiziert.

Neben der Verschiebung der Ausschreibungsfrist von August auf April betrifft eine weitere Änderung der Bewerbungsberechtigung die Tätigkeit von Bewerberinnen und Bewerbern, welche nun in den fünf Jahren vor der Bewerbungsfrist wenigstens drei Jahre im deutschen Hochschul- oder Forschungssystem wissenschaftlich tätig gewesen sein müssen (z.B. Promotion/Forschungsarbeiten).

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DFG: Einrichtung neuer DKN-Arbeitsgruppen

Zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland und zur Unterstützung der Forschenden, die sich mit Themen der Nachhaltigkeit und einer nachhaltigen Entwicklung beschäftigen, richtet das Deutsche Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth (DKN) neue Arbeitsgruppen ein. Die interdisziplinär zusammengesetzten Arbeitsgruppen des DKN stellen ein Kernelement in der Organisation und Arbeitsweise des DKN dar. Sie tragen entscheidend zur Konzeptualisierung von (Themen der) Nachhaltigkeitsforschung im Rahmen von „Future Earth“ und des „World Climate Research Programme (WCRP)“ bei und leisten damit einen Beitrag zum Profil des DKN.

Weitere Informationen zu Zielen und zur Zusammensetzung von Arbeitsgruppen, zu Auswahlkriterien und zur finanziellen Unterstützung finden Sie im vollständigen Ausschreibungstext.

EU: Entwurf des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2027 enthält neue Ausschreibungsthemen

Zurzeit bereitet die EU-Kommission in Kooperation mit den Mitgliedsstaaten eine Aktualisierung des Horizon Europe-Arbeitsprogramms für 2027 vor. Für den Arbeitsprogrammteil “Horizontal Activities” liegt ein aktueller Entwurf vor. Dieser enthält zwei neu hinzugekommene Calls: „Bridging Actions“ sowie „Transformative change towards a nature-positive economy and society“. Die Bridging Actions zielen darauf ab, die „innovation to investment journey“ zu stärken, die Verwertung von Forschungsergebnissen zu unterstützen und die Horizon-Gemeinschaft auf die im nächsten Forschungsrahmenprogramm 2028–2034 (FP10) erwartete Förderlogik vorzubereiten. Parallel dazu fördern die naturbezogenen Calls Biodiversität und naturpositive Lösungen mit Relevanz für verschiedene Sektoren und Politikbereiche über alle Cluster hinweg.

Der aktuelle Entwurf des Arbeitsprogrammteils kann bereits jetzt vom Register zum Ausschussverfahren der Kommission heruntergeladen werden. Die Aktualisierungen sind jedoch erst verbindlich, wenn das Update – voraussichtlich im September – offiziell veröffentlicht wurde.

Weitere Informationen

DORA-Leitfaden für die Umsetzung der Forschungsbewertung

DORA (Declaration on Research Assessment), die Global Research Council's Responsible Research Assessment Working Group und Science Europe haben in Kooperation mit wissenschaftlichen Stakeholdern einen gemeinsamen Leitfaden zu verantwortungsvoller Forschungsbewertung (PDF) veröffentlicht. Er richtet sich an Forschungsförderorganisationen, welche ihre Praktiken der Forschungsbewertung überarbeiten oder neue entwickeln wollen. Der Leitfaden enthält Anleitungen sowie Best Practices und ist in verschiedenen Disziplinen anwendbar.


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Herausgeber:
Servicestelle Forschungsförderung
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth

   


Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Annette Götz

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