Druckansicht der Internetadresse:

Servicestelle Forschungsförderung

Seite drucken

Lebens-, Umwelt-, Natur- und Ingenieurwissenschaften

Aktueller Newsletter
Stand: 30.07.2026

EDITORIALEinklappen

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem aktuellen Newsletter der Servicestelle Forschungsförderung erhalten Sie wieder Informationen zu neuen Ausschreibungen, bevorstehenden Veranstaltungen und Neuigkeiten aus der Forschungspolitik.

Das DFG-Positionspapier zur Stärkung der Freiheit und Resilienz der Wissenschaften ist das Ergebnis einer Ad-hoc-Arbeitsgruppe des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft, das grundlegende Orientierungen zur aktuellen Gefährdung der Wissenschaftsfreiheit bietet und Empfehlungen zu ihrer Verteidigung formuliert. Aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland darf ich Ihnen diese Lektüre sehr empfehlen.

Des Weiteren möchte ich Sie auf die Informationen zu den UBT Research Networks hinweisen, die Sie jetzt auf der Webseite finden. 

Ich wünsche Ihnen eine erholsame und kreative Sommerzeit und eine interessante Lektüre.

Ihre Annette Götz
Leitung Servicestelle Forschungsförderung


Dear Reader,

In the latest newsletter from the Research Support Office, you will find information on open calls for proposals, upcoming events and news from research policy.

The DFG position paper on strengthening the academic freedom and resilience of research is the result of an ad hoc working group of the Senate of the German Research Foundation (DFG), which provides fundamental guidance on the current threats to academic freedom and formulates recommendations for its defense. Given the current political developments in Germany, I highly recommend that you read this document.

I would also like to draw your attention to the information about the UBT Research Networks, which you can now find on the website.

I hope you have a relaxing and creative summer and enjoy reading!

Yours, Annette Götz
Head of the Research Support Office

AUSSCHREIBUNGENEinklappen

UBT Bayreuth Humboldt Centre: Starter Grants 2027 & Short Term Grants 2-2026

Bewerbungsschluss: 15. September 2026

Die Förderlinie "Starter Grants" 2027 lädt exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland ein, die mit einem gastgebenden Wissenschaftler an der Universität Bayreuth kooperieren. Es sind mehrere Besuche an der UBT möglich. Die Starter Grants sind mit einem Preisgeld von 10.000 € dotiert.

Mit den Short Term Grants ermöglicht das Bayreuth Humboldt Centre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland einen kurzen Forschungsaufenthalt von ein bis drei Wochen an der Universität Bayreuth, um den persönlichen wissenschaftlichen Austausch mit einer gastgebenden Forscherin bzw. einem gastgebenden Forscher der Universität Bayreuth zu fördern. Die Kurzzeitstipendien umfassen die Erstattung der Reisekosten zwischen dem Heimatort und Bayreuth sowie der Unterbringungskosten in Bayreuth und die Zahlung eines Tagessatzes. Die Kosten werden bis zu einem Höchstbetrag von 3.500 € erstattet.

Wir laden Sie herzlich ein, potenzielle Bewerberinnen und Bewerber aus dem Ausland auf diese Fördermöglichkeiten hinzuweisen und gegebenenfalls als Host aktiv zu werden (Potentielle Hosts können neben (Junior-)Professorinnen und Professoren zudem Habilitierende und Nachwuchsgruppenleiter*innen sein). Wir würden uns freuen, wenn Sie besonders Wissenschaftlerinnen und alle Personen, die dazu beitragen können, das Forschungsprofil der Universität diverser zu gestalten, zur Bewerbung auffordern.

Weitere Informationen

Daimler und Benz Stiftung: Projektförderung im Rahmen der Förderlinie „Forum Forschung“

Bewerbungsfrist: 31. August 2026

In der Förderlinie „Forum Forschung“ stellt die Daimler und Benz Stiftung einen Betrag in Höhe von bis zu 150.000 Euro für Forschungsprojekte in den Disziplinen Informatik, Angewandte Mathematik und Biowissenschaften zur Verfügung. Die Projekte sollen sich durch wissenschaftliche Originalität und Praxisrelevanz auszeichnen und zeitnah einen wirksamen Beitrag zur Lösung drängender gesellschaftlicher Fragen leisten können.

Weitere Informationen

Sony Research Award Program 2026

Deadline for submission of proposals: 15 September 2026

The Sony Research Award Program is an open innovation program, providing sponsored research funding for projects on emerging and innovative technologies in collaboration with Sony Group's own research groups. The program is open to universities and research institutions such as government research institutes and non-profit organizations in the U.S., Canada, selected European countries and India.

The Sony Research Award Program is comprised of two awards:

The Faculty Innovation Award grants up to $100,000 USD to principal investigators for one year, for research projects that may fall within three broad subject categories (Information Technology, Entertainment Technology, and Device Technology relevant to Sony's current research interests.

The Focused Research Award provides support for up to $150,000 USD for one year, to conduct research on focused themes which are aligned to areas of Sony's immediate interest.

Further information

BayFOR: Bavaria-Western Cape Mobility Grant for Biotechnology 2026

Deadline for submission: August 10, 2026, at 11:59 pm (CET)

This call is open to applications from staff of the 18 member organisations of the Biotechnology Initiative Bavaria-Western Cape. It aims to support trips to the partner region for initiating and strengthening collaborations to start joint research and innovation projects to strengthen the biotech ecosystems in both regions. The initiative is coordinated by the Bavarian Research Alliance (BayFOR) and its Scientific Coordination Office Bavaria-Africa with funds from the Bavarian State Chancellery.

The mobility grant covers a travel allowance and daily allowances for trips to the partner region in the Western Cape (South Africa) and Bavaria (Germany), which last between 5 and 30 days. The travel period is October 2026 to April 2027. The maximum amount of funding per trip can be 4000,00 Euro.

On average, 1-2 mobility projects of each member organisation are likely to receive funding, depending on the overall number of submitted applications and the duration of the trips.

Further information about the call, the participating institutions and the application documents can be downloaded on our website here.

BMFTR: Förderaufruf „BioValid – Validierung für Innovationen in der industriellen Biotechnologie“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 10. August 2026 (Modul 2), 07. September 2026 (Modul 1)

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE-Vorhaben) der industriellen Biotechnologie mit zwei thematischen Schwerpunkten:

Modul 1: Testung und Validierung innovativer biotechnologischer Prozesse

Modul 2: Entwicklung des Netzwerkes deutscher Forschungs- und Technologieinfrastrukturen – Vorbereitung der Teilnahme an IBISBA-ERIC

Weitere Informationen

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Forschungsprojekten für Systems Engineering mit In silico-Methoden im Forschungs- und Förderkonzept „e2Health – In silico-Forschung für die Medizin der Zukunft“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 20. August 2026 (12 Uhr)

Die vorliegende Förderrichtlinie hat zum Ziel, durch forschungsgetriebene (Weiter-)Entwicklungen von In silico-Methoden und Softwarewerkzeugen kombiniert mit KI-Technologien zur bioinformatischen Datenverarbeitung, Analyse und Simulation aktuelle Bedarfe in der Gesundheitsforschung aufzugreifen. Dadurch sollen effiziente und zuverlässige Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden, um die bestmöglichen Erkenntnisse aus Gesundheits- und biomedizinischen Daten zu gewinnen und nutzbar zu machen.

Weitere Informationen

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Singapur zum Thema „Integriertes Kohlenstoffmanagement durch biologische und hybride Verfahren“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 20. August 2026

Diese Förderrichtlinie leistet einen Beitrag zur „Hightech Agenda Deutschland“ der Bundesregierung. Innerhalb der dort ausgewiesenen strategischen Forschungsfelder adressiert die Fördermaßnahme insbesondere den Bereich der „Grünen Zukunftstechnologien“ und hier vor allem Recycling-Technologien, CO2-Abscheidung und -Nutzung (Carbon Capture and Utilization) und CO2-Entnahme (Carbon Dioxide Removal) unter Nutzung biologischer und hybrider Verfahren. Des Weiteren leistet die Fördermaßnahme einen Beitrag zur Verwirklichung der Ziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung, insbesondere zu den Sustainable Development Goals (SDG) „Nachhaltige Industrialisierung und Infrastrukturen durch Innovation“, „Nachhaltige Städte und Gemeinden“, „Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster“ und „Maßnahmen zum Klimaschutz“.

Weitere Informationen

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Transferhubs im Rahmen des Programms „Transferinitiative F.A.S.T. – Forschung, Ausgründungen, Skalierung, Transfer“

Einreichungsfrist von Konzeptskizzen: 31. August 2026 (12.00 Uhr)

Gefördert werden die strategische Entwicklung, der Aufbau und die Umsetzung von zunächst circa sechs themenspezifischen und bundesweit agierenden Transferhubs aus den HTAD-Schlüsseltechnologien. Grundlage hierfür ist ein umfassendes Transferhub-Konzept, welches eine thematische und konzeptionelle Vision für den Transferhub sowie strategische, inhaltliche und organisatorische Entwicklungsziele enthält. Das Hub-Konzept wird im Laufe der Förderung von den Hub-Partnern fortlaufend weiterentwickelt und mittels konkreter forschungsbasierter Transferprojekte erprobt und umgesetzt. Eine Förderung dieser Transferprojekte kann erst beantragt werden, nachdem das initiale Transferhub-Konzept in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt wurde.

Weitere Informationen

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema klinische Studien mit hoher Relevanz für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit postinfektiösen Erkrankungen – Nationale Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 02. September 2026

Die Förderinitiative dient dem Zweck der Förderung wissenschaftsinitiierter klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten zu klinischen Studien nach internationalen Standards im Bereich PAIS sowie von Konzeptphasen für klinische Studien. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die auf das Schließen von Evidenzlücken abzielen und eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie das Gesundheitssystem aufweisen.

Weitere Informationen

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema klinische Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 02. September 2026

Die Förderinitiative dient dem Zweck der Förderung wissenschaftsinitiierter klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten zu klinischen Studien nach internationalen Standards sowie von Konzeptphasen für klinische Studien oder systematische Übersichtsarbeiten. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die auf das Schließen von Evidenzlücken abzielen und eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie das Gesundheitssystem aufweisen. Zudem ist die methodische Weiterentwicklung klinischer Studien durch Förderung entsprechender Begleitforschungsprojekte Zweck der Förderinitiative.

Weitere Informationen

BMFTR: Förderaufruf zum Aufbau eines deutsch-brasilianischen Innovation-Hubs für klimaneutrale Energieerzeugung

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 10. September 2026 (12:00 Uhr)

Ziel des Förderaufrufs ist der Aufbau einer bilateralen Partnerstruktur zur Innovationszusammenarbeit im Bereich der klimaneutralen Energieerzeugung. Dieser Innovation-Hub soll sein physisches Zentrum in Brasilien haben. Perspektivisch soll der Hub mit weiteren Ländern in der Region Lateinamerika vernetzt sein. Zentrale Elemente des Hubs sollen z. B. gemeinsame Forschungsgruppen, Laboratorien, Versuchsanlagen o.ä. aber auch institutionalisierte Netzwerke in Brasilien sein.

Bezüglich der weiteren Ziele und den weiteren Förderbedingungen werden auf

verwiesen. Es sind insbesondere die Hinweise zu Modul 5 „Aufbau oder Erweiterung von Partnerstrukturen“ zu berücksichtigen.

Weitere Informationen

BMFTR: Bekanntmachung der Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Robots4CleanTech – Intelligente Robotik für die Umwelttechnik“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 15. September 2026

Ziel der Förderung ist die Entwicklung KI-basierter robotischer Systeme für Anwendungen in der Umwelttechnik, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu stärken und zusätzliche Wertschöpfung im CleanTech-Sektor zu generieren. Die Förderung trägt somit unmittelbar zu Ziel 1 der HTAD bezüglich der Schlüsseltechnologie „Künstliche Intelligenz“ bei.

Weitere Informationen

BMFTR: Förderaufruf der Bekanntmachung zur Förderung von Projekten zum Thema „Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien“ innerhalb der europäischen Partnerschaft „Raw Materials for the Green and Digital Transition“

Einreichungsfrist für Ideenskizzen: 22. September 2026 (15.00 Uhr)

Gefördert werden FuE-Arbeiten im Rahmen anwendungsorientierter, vorwettbewerblicher transnationaler Verbundvorhaben, die sich auf Technologieentwicklung und Innovation für die nachhaltige Bereitstellung von Rohstoffen aus primären und sekundären Quellen fokussieren und damit einen Beitrag zur Sicherstellung der Rohstoffversorgung für die Stärkung der industriellen Basis in Europa leisten. Die geförderten Themen (Topics) nehmen Bezug auf den in der Rahmenbekanntmachung erläuterten Themenbereich 1 (Nachhaltige Versorgung mit primären und sekundären Rohstoffen) der Strategischen Forschungs- und Innovationsagenda (SRIA).

Weitere Informationen

BMFTR: Förderaufruf „Europäische Zusammenarbeit in der industriellen Biotechnologie - Eureka Biotech-Call for Network Projects“

Einreichungsfrist von Projektskizzen:  25. September 2026

Ziel dieses Förderaufrufs ist es, innovative biotechnologische Verfahren und Produkte durch die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnerländern schneller in die industrielle Anwendung zu überführen und die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandorts Deutschland zu stärken. Damit leistet der Förderaufruf einen Beitrag zur Erreichung der Biotechnologie-Ziele 2 und 3 der Hightech Agenda Deutschland. Gefördert werden anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) der industriellen Biotechnologie mit einem signifikanten Beitrag von KMUs, die im Rahmen internationaler Eureka-Kooperationen durchgeführt werden.

Weitere Informationen

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Das Mesopelagial – eine Schlüsselregion im Wandel“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 1. Oktober 2026

Diese Förderrichtlinie adressiert die Wissenslücken in der Ozeanbeobachtung und -modellierung, welche durch die gezielte Quantifizierung der physikalischen und biogeochemischen Prozesse im Mesopelagial sowie durch die Bewertung ihrer Rolle für die marine Wärmeaufnahme und den Kohlenstoffkreislauf geschlossen werden soll. Darauf aufbauend sollen Unsicherheiten in der Vorhersage und Projektion von regionalen und globalen Veränderungen reduziert und die wissenschaftlichen Grundlagen für gesellschaftliche Anpassungsstrategien und Transformationsprozesse erweitert werden. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung autonomer und robotischer Beobachtungssysteme sowie neuartiger Sensoren im marinen Bereich.

Weitere Informationen

BMFTR: GO Forschung Budget 2026

Bewerbungsfrist: 30. Oktober 2026

GO Forschung ist ein vom BMFTR gefördertes Projekt, das Geschlechteraspekte in intersektionaler Perspektive in der Forschung fördert. Das jährlich mit bis zu 5.000 Euro pro Team dotierte GO Forschung Budget richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (R1-R3), die in ihrer Forschung besonders auf Gender- und Diversity-Aspekte achten und an der Universität Bayreuth tätig sind. Die Laufzeit der zu fördernden Projekte beträgt bis zu zwölf Monate. Die Mittel können für Sach- und Hilfsmittel verwendet werden.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen, Bewertungskriterien und Ansprechpersonen finden Sie auf der Homepage

Ansprechperson ist PD Dr. Elena Köstner: Elena.Koestner@uni-bayreuth.de

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema Forschungshubs „Hydrogen4Future“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 30. September 2026

Diese Fördermaßnahme verfolgt das Ziel, die technologischen Grundlagen für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft bereitzustellen und darüber hinaus Innovationen für kommende Technologiegenerationen zu generieren. Sie ist Teil der Hightech Agenda Deutschland und greift zugleich Themen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung sowie der Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit“ (FONA) auf.

Weitere Informationen

BMFTR: Förderung von Projekten zum Thema „Demonstration und Erprobung innovativer Lösungen für die zivile Sicherheit“

Stichtag: fortlaufende Einreichung, bis 30. Juni 2027
Gegenstand der Förderung sind anwendungsnahe FuE-Projekte in der zivilen Sicherheitsforschung, die durch den Auf- und Ausbau von Demonstrations- und Erprobungsumgebungen zur Erforschung, Erprobung, Demonstration und Bewertung neuer praxisrelevanter Lösungen zur Erhöhung der zivilen Sicherheit beitragen. Gefördert werden Vorhaben, deren Ziel die Schaffung von geeigneten Demonstrations- und Erprobungsumgebungen ist und die auf diese Weise neue Möglichkeiten für die Erprobung und Bewertung von praxisbezogenen Lösungen für Anwender und deren spezifischer Bedarfe in der zivilen Sicherheit bis hin zu zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Bevölkerung schaffen. Im Fokus steht insbesondere die Konzeption, der Auf- beziehungsweise Ausbau und die Nutzung von Demonstrations- oder Testumgebungen. Das beinhaltet ebenso die Ertüchtigung bereits bestehender passfähiger Infrastrukturen oder die Bereitstellung der Umgebungen für einen breiten Anwenderkreis. Die Umgebungen können dazu dienen, Lösungen sowohl technischer als auch nichttechnischer Natur zu testen.
Gefördert werden Einzelvorhaben. In begründeten Ausnahmefällen können Verbundprojekte gefördert werden, wenn dies dem mit dieser Förderrichtlinie verfolgten Ziel in besonderer Weise dienlich ist, zum Beispiel durch eine Steigerung der Breitenwirkung oder die Passfähigkeit für unterschiedliche Sicherheitsszenarien. Sofern notwendig und sinnvoll, ist die Einbindung assoziierter Partner möglich.
Damit die neuen Sicherheitslösungen den Anwendern möglichst schnell zur Verfügung stehen, sollen die Projekte auf einen Zeitraum von ein bis maximal zwei Jahren ausgerichtet sein.
Vorrang werden Vorschläge haben, die eine sicherheitsrelevante Breitenwirkung für Deutschland entfalten. Insbesondere sind mit der Förderrichtlinie Projekte adressiert, die möglichst unterschiedliche, komplexe Sicherheitsszenarien oder ein besonders hohes Transfer- und Skalierungspotenzial für konkrete Anwendungen in der zivilen Sicherheit aufweisen, die mit der Demonstrations- und Erprobungsumgebung abgedeckt werden können. Die Eignung für potenzielle Anwendungen ist darzulegen.

Weitere Informationen

BMFTR: Förderaufruf „KI4Energy“ - Künstliche Intelligenz und Data Science als Schlüsseltechnologien für die Energie- und Wasserstoffforschung

Einreichungsfrist: Projektskizzen können kontinuierlich eingereicht werden

Die Verbindung von exzellenter deutscher KI-Forschung mit den Stärken in Energie-, Wasserstoff- und Materialtechnologien eröffnet erhebliche Innovations- und Wertschöpfungspotenziale. Eine gezielte Förderung stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Forschungs- und Wirtschaftsstandorts Deutschland, trägt zum Erreichen der Klimaziele bei und unterstützt den Übergang zu einer nachhaltigen, digitalen und resilienten Energiezukunft. Die Maßnahme konzentriert sich auf die Grundlagenforschung und den Übergang zu anwendungsorientierten Konzepten (TRL 1–3) mit folgenden thematischen Inhalten:

  • Data Science & KI-gestützte Analytik
  • Digitale Zwillinge & Systemmodellierung
  • Autonome Systeme & Predictive Maintenance
  • Adaptive KI-Plattformen & Entscheidungsunterstützung

Weitere Informationen

BMWE: MarLEN – CSA ZEWT

Einreichungsfrist: 30. September 2026

Mit MarLEN – dem Maritime Low Emission Network – ist zum Jahresbeginn 2025 eine neue europäische Initiative gestartet, die mit finanzieller Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums und weiterer europäischer Partner klimafreundliche maritime Innovationen fördert. Die Coordination and Support Action (CSA) MarLEN wird in Deutschland vom Projektträger Jülich koordiniert und ist eingebettet in die Zero Emission Waterborne Transport (ZEWT) Partnerschaft innerhalb des Forschungsrahmenprogramms Horizont Europa.

Ziel von MarLEN ist es, die internationale Vernetzung maritimer Forschungsakteure zu stärken, den Austausch zwischen nationalen Förderinstitutionen voranzutreiben sowie gemeinsame transnationale Projekte im Bereich emissionsfreier Schifffahrt zu ermöglichen.

Weitere Informationen

BMWE: ZIM-Kooperationsprojekte / 38. Ausschreibung des internationalen Fördernetzwerks IraSME

Einreichungsfrist: 30. September 2026

Ziel der Ausschreibung ist die Förderung von FuE-Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen mit hohem Markpotential, ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Die Ausschreibung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), weitere mittelständische Unternehmen, nichtwirtschaftlich tätige Forschungseinrichtungen als Kooperationspartner von Unternehmen (gemäß Richtlinien der beteiligten Länder/Regionen).

Weitere Informationen

DFG: Canada-G7-Nordic Joint Call for Proposals on Quantum Technologies

Deadline for submission of proposals: 24 September 2026, 8:00 pm

This is a joint initiative between the Natural Sciences and Engineering Research Council of Canada (NSERC), the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation), Japan Science and Technology Agency (JST), United Kingdom Research and Innovation Engineering and Physical Sciences Research Council (UKRI-EPSRC), United States National Science Foundation (NSF) and NordForsk on behalf of the Innovation Fund Denmark, the Research Council of Finland, the Research Council of Norway and the Swedish Research Council. This funding opportunity will support bilateral or multilateral collaborative research projects on quantum science and technologies.

Further information

DFG: SPP 2458 Priority Programme “Combinatorial Synergies”

Deadline for submission of proposals: 30 November 2026

In 2023, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Combinatorial Synergies” (SPP 2458). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.

During the first funding period, the DFG Priority Programme has established itself as a new and internationally visible combinatorics network in Germany. Through targeted funding of projects and activities, such as workshops, Mercator Fellowships and Dive into Research formats, the SPP Combinatorial Synergies facilitated substantial and innovative mathematical research. In the upcoming second funding period, the individual projects in the Priority Programme concern combinatorial synergies in themes ranging from fundamental mathematical research to applications.

Further information

DFG: AIMS-DFG Collaboration Visits in the Mathematical Sciences

Proposals can be submitted at any time

In the preceding years, the African Institute for Mathematical Sciences (AIMS) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) published calls to support the initiation of international research collaboration between researchers from African countries and researchers at universities in Germany in the mathematical sciences.

The DFG and AIMS are pleased to announce that researchers interested in establishing scientific collaborations between the wider research communities in the mathematical sciences in Africa and Germany are invited to submit proposals under the regular DFG funding programme “Initiation of International Collaboration” at any time.

This funding programme enables participating researchers to identify joint research interests and project ideas. This applies in particular to the field of mathematical sciences. Researchers in early career phases are particularly encouraged to submit proposals.

Further information

EU: Neue Partnerschaft RAMP startet erste transnationale Ausschreibung

Einreichfrist: 22. September 2026

Mit der neuen europäischen Partnerschaft "Raw Materials for the Green and Digital Transition" (RAMP) nimmt ein zentrales Instrument zur Stärkung der europäischen Rohstoffsouveränität Fahrt auf. Die kofinanzierte Horizon-Europe-Partnerschaft bringt 56 Partnerorganisationen aus 33 Ländern zusammen und verfügt über ein Gesamtbudget von rund 385 Mio. EUR, darunter 90 Mio. EUR EU-Mittel. Ziel ist es, Forschung und Innovation entlang der gesamten Rohstoff-Wertschöpfungskette zu fördern.

Gleichzeitig ist nun der erste Joint Transnational Call 2026 geöffnet. Für grenzüberschreitende Forschungs- und Innovationsprojekte stehen knapp 40 Mio. EUR zur Verfügung. Die Ausschreibung orientiert sich an der Strategic Research and Innovation Agenda (SRIA) von RAMP und adressiert Themen wie die resiliente Versorgung mit Primär- und Sekundärrohstoffen, effiziente Ressourcennutzung, Kreislaufwirtschaft sowie Governance- und Wertschöpfungskettenanalysen.

Für Antragstellende eröffnet sich damit eine neue Fördermöglichkeit für internationale Verbundprojekte im Bereich kritischer und strategischer Rohstoffe. Projektkonsortien müssen Partner aus mindestens drei teilnehmenden Ländern einbinden; die Förderung erfolgt jeweils über die nationalen Förderorganisationen.

Weitere Informationen

EU: Water4All kündigt Themen für 5. und 6. Joint Transnational Call an

Die europäische Partnerschaft Water4All hat die Themen ihrer kommenden Joint Transnational Calls für 2026 und 2027 bekanntgegeben. Der 5. Call öffnet im September 2026 zum Thema nachhaltiges Wassermanagement, der 6. Call folgt im September 2027 zum Thema Wasser für Ökosysteme und Biodiversität.

Water Security for the Planet (Water4All) ist eine im Rahmen von Horizont Europa kofinanzierte Partnerschaft mit einer Laufzeit von sieben Jahren ab 2022. Sie vereint 90 Partner aus 33 Ländern innerhalb und außerhalb der EU entlang der gesamten Wasserforschungs-, Entwicklungs- und Innovationskette. Die Partnerschaft hat die thematischen Schwerpunkte ihres 5. und 6. Joint Transnational Calls veröffentlicht. Die im September 2026 und 2027 startenden Ausschreibungen fördern transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Süßwasser und orientieren sich an der Strategic Research and Innovation Agenda (SRIA) der Partnerschaft.

  • 5. Joint Transnational Call (Öffnung: September 2026)
    Der kommende Call adressiert das Thema nachhaltiges Wassermanagement. Besonderes Augenmerk kann dabei auf den Unterthemen Flussgebietsmanagement oder Grundwassermanagement liegen.
  • 6. Joint Transnational Call (Öffnung: September 2027)
    Der Call widmet sich dem Thema Wasser für Ökosysteme und Biodiversität, mit besonderem Fokus auf Resilienz, Minderung und Anpassung aquatischer Ökosysteme und Ökosystemleistungen an den globalen Wandel.

Ergänzend kann das Thema Infrastrukturen für Wasser in einem der beiden Calls berücksichtigt werden.

Weitere Informationen

FORSCHUNGSPREISEEinklappen

(Derzeit keine Ausschreibungen)

VERANSTALTUNGENEinklappen

Bayerische Forschungsallianz (BayFOR): Workshop "EU-Anträge überzeugend formulieren – Unlock your value!" am 24./25. November 2026 (München)

Anmeldeschluss: 10. Oktober 2026

Der praxisorientierte Workshop richtet sich an Forschende, die eigenständig EU-Anträge erarbeiten und ihre F&I-Projekte überzeugend zur Wirkung bringen möchten. Im Mittelpunkt steht das Antragschreiben für Horizon Europe, das aktuelle Forschungs- und Innovationsrahmenprogramm der Europäischen Kommission. Der Workshop zeigt, wie Sie gemeinsam mit Ihrem Konsortium einen klar strukturierten und strategisch überzeugenden EU-Förderantrag entwickeln, der den europäischen Mehrwert Ihres Forschungs- und Innovationsprojekts präzise herausarbeitet und im Wettbewerb überzeugt. Er wird geleitet von Dr. Nico Riemann, Experte für EU-Antragsunterstützung bei der BayFOR, und Elisabeth Grenzebach, Dozentin für wissenschaftliches Schreiben (Agentur Wortwirtschaft).

Weitere Informationen

​FÖRDERPROGRAMME FÜR GEFLÜCHTETE WISSENSCHAFTLER/-INNENEinklappen

DFG: Verlängerung des Sonderprogramm für die Ukraine

Die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Jahr 2022 das Sonderprogramm Ukraine eingerichtet. Dieses sieht vor, dass in Deutschland arbeitende Antragsteller*innen im Rahmen des bestehenden DFG-Verfahrens „Kooperation mit Entwicklungsländern“ bei der Sachbeihilfe, bei Forschungsgruppen und im Schwerpunktprogramm neben Mitteln für die Projektdurchführung in der Ukraine auch Mittel für den Lebensunterhalt der ukrainischen Projektleitungen in Höhe von maximal 1.000 Euro pro Monat pro Projektleitung beantragen und im Bewilligungsfall an diese weiterleiten können. Das Sonderprogramm wurde zunächst für zwei Jahre eingesetzt, im Sommer 2024 um zwei Jahre verlängert und aktuell am 30. Juni 2026 vom Hauptausschuss der DFG noch einmal für weitere zwei Jahre bis Ende August 2028 verlängert.

Weitere Informationen

AKTUELLES ZUR NATIONALEN UND INTERNATIONALEN FORSCHUNGSPOLITIKEinklappen

DFG-Jahresversammlung: Entschiedenes Eintreten für Freiheit und Unabhängigkeit der Wissenschaft – deutliche Kritik an Wissenschaftspolitik der AfD

Der Schutz und die Stärkung der Freiheit und Unabhängigkeit der Wissenschaft gegen inzwischen auch hierzulande zunehmende Anfeindungen und Angriffe war das zentrale Thema auf der Jahresversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Während des dreitägigen Treffens diskutierten die Gremien der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Einrichtung für die Selbstverwaltung der Wissenschaft in Deutschland grundsätzliche Fragen von Resilienz in der Wissenschaft und im Wissenschaftssystem. Mit Blick auf die im September anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern ging es zudem um die Wissenschaftspolitik der „Alternative für Deutschland“ (AfD) und deren Folgen für den Fall einer möglichen Regierungsbeteiligung.

Weitere Informationen

DFG: Positionspapier zur Stärkung der Freiheit und Resilienz der Wissenschaften

Jüngere nationale wie internationale Entwicklungen zeigen, dass Wissenschaftsfreiheit keine Selbstverständlichkeit ist. Eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat sich vor diesem Hintergrund mit der Frage befasst, wie resilient das deutsche Wissenschaftssystem gegenüber Angriffen auf einzelne Forschende, Institutionen, Disziplinen oder die Wissenschaft insgesamt ist und welche Schritte zur Stärkung der Resilienz unternommen werden können. Ziel des Papiers ist eine möglichst breite und umfassende Vermessung des Feldes, auf deren Basis Koordinationsmöglichkeiten und Handlungsoptionen für Wissenschaftler*innen und institutionelle Akteure skizziert werden. Es kann dementsprechend als eine Aufforderung zu weitergehenden Aktivitäten gelesen werden.

Weitere Informationen

DFG: Projektinformationssystem GEPRIS in neuer Version

DFG stellt modernisierte Plattform für die Recherche zu geförderten Projekten bereit

Das Informationssystem GEPRIS verzeichnet Projekte aus nahezu allen DFG-Förderprogrammen und ist eine stark genutzte Informationsquelle für Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit. Mit dem Relaunch wurde GEPRIS inhaltlich erweitert und technisch grundlegend modernisiert. Die neue Version bietet eine optimierte Nutzerführung, leistungsfähigere Recherchefunktionen und ein zeitgemäßes, barrierearmes Design. Erweiterte Projektinformationen machen DFG-geförderte Forschung noch transparenter.

ZIM: Befristeter Antragsstopp ab 7. Juli 2026, 12:00 Uhr

Seit dem 4. Quartal 2025 ist die Nachfrage nach einer Förderung im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) erheblich gestiegen. Vor dem Hintergrund der begrenzt verfügbaren Haushaltsmittel werden aktuell steuernde Maßnahmen notwendig (gemäß Nummer 1.2 der ZIM-Richtlinie). Daher können ab 7. Juli 2026, 12:00 Uhr, vorübergehend keine Anträge für Zuschüsse im ZIM angenommen werden (befristeter Antragsstopp). Dies gilt für alle Projektformen sowie Projektskizzen.

Anträge, die nach dem 7. Juli 2026, 12:00 Uhr, eingehen, können nicht angenommen und bewertet werden. Betroffene Antragsteller werden entsprechend informiert.

Weitere Informationen

New ERC Work Programme sets out 2027 funding opportunities

The European Commission has adopted the European Research Council (ERC) Work Programme 2027 setting out the funding opportunities, grant budgets, competition timetable and application rules for the coming year. Established by the ERC Scientific Council and formally adopted by the Commission, the Work Programme introduces a few changes to the ERC's grant schemes and application rules that were announced earlier this year to give researchers time to prepare.

Among the key changes are broader eligibility windows for Starting and Consolidator Grants, as well as limits on the number of proposals researchers may submit under a single work programme. The changes aim to reflect increasingly diverse research careers while helping to maintain a fair and efficient evaluation process. The first competition under the new Work Programme will be the ERC Starting Grant 2027 call, which opened 22 July 2026. It will be followed by the other ERC grant competitions: Consolidator Grant, Synergy Grant, Advanced Grant as well as the ERC Plus Grant.

Further information


Für den Newsletter Lebens-, Umwelt-, Natur- und Ingenieurwissenschaften können Sie sich hier anmelden/abmelden.


IMPRESSUM
Herausgeber:
Servicestelle Forschungsförderung
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth

   


Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Annette Götz

Facebook Twitter Youtube-Kanal Instagram LinkedIn UBT-A Kontakt