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Servicestelle Forschungsförderung

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Lebens-, Umwelt-, Natur- und Ingenieurwissenschaften

Aktueller Newsletter
Stand: 30.04.2026

EDITORIALEinklappen

Liebe Leserinnen und Leser,

zu Beginn des Sommersemesters erhalten Sie mit dem aktuellen Newsletter der Servicestelle Forschungsförderung wieder Informationen zu neuen Ausschreibungen, Veranstaltungen und Neuigkeiten aus der Forschungspolitik.

Hinweisen möchte ich Sie auf die Informationen der Alexander von Humboldt Stiftung zur Zielgruppenfokussierung im Humboldt-Forschungsstipendienprogramm mit angepassten Zulassungskriterien, strengeren Regeln zu Voraufenthalten in Deutschland sowie einer Fokussierung auf PIs mit eigener Arbeitsgruppe in der Programmlinie für erfahrene Forschende.

Der Senat der DFG hat zudem die Fächerstruktur für die Fachkollegienwahl 2027 festgelegt, welche den Rahmen für die Arbeit der Fachkollegien von 2028 bis 2032 bildet.

Eine erfreuliche Entwicklung, welche auch für unsere Forschenden an der Universität Bayreuth interessant ist, zeichnet sich auf EU-Ebene ab: Australien soll als assoziierter Partner zur Säule II „Global Challenges and European Industrial Competitiveness“ von Horizon Europe aufgenommen werden. Die formellen Verhandlungen starteten Ende März 2026, eine Assoziierung wird ab 2027 angestrebt, welches das letzte Programmjahr von Horizon Europe sein wird.

Nun wünsche ich Ihnen allen eine interessante Lektüre!

Ihre Annette Götz
Leitung Servicestelle Forschungsförderung


Dear Reader,

At the beginning of the summer term 2026, we provide you with the latest information on open calls for proposals, upcoming events and news from research policy which are listed for you in the current newsletter from the Research Support Office.

I would like to draw your attention to the information provided by the Alexander von Humboldt Foundation regarding target group focus within the Humboldt Research Fellowship Programme, which features adapted eligibility criteria, stricter rules regarding previous stays in Germany, and a focus on PIs with their own research group in the programme line for experienced researchers.

Recently, the DFG Senate has also established the subject structure for the 2027 Scientific Council election, which will form the framework for the work of the Scientific Councils from 2028 to 2032.

A welcome development is emerging at EU level, which is also of interest to our researchers at the University of Bayreuth: Australia is set to be admitted as an associated partner to Pillar II, „Global Challenges and European Industrial Competitiveness“, of Horizon Europe. Formal negotiations began at the end of March 2026, with the aim of achieving association from 2027, which will be the final year of the Horizon Europe programme.

Enjoy reading!

Yours, Annette Götz
Head of the Research Support Office

AUSSCHREIBUNGENEinklappen

Joachim Herz Stiftung: Neue Förderline Deep-TechInnovationsökosysteme

Bewerbungsschluss: 14. Juni 2026

Die Joachim Herz Stiftung startet eine neue Förderlinie zur Stärkung von Deeptech-Innovationsökosystemen in Deutschland. Ziel ist es, die strukturellen Rahmenbedingungen für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung zu verbessern und damit mehr Deeptech-Ausgründungen zu ermöglichen. Im Rahmen der Förderlinie „Deeptech-Innovationsökosysteme“ unterstützt die Stiftung zwei modellhafte Projekte mit jeweils bis zu einer Millionen Euro über eine Laufzeit von maximal drei Jahren.

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Alfred Kärcher-Förderstiftung: Ausschreibung zur Förderung eines Forschungsvorhabens

Bewerbungsfrist: 31. Juli 2026

Die gemeinnützigen Bestrebungen der Alfred Kärcher-Förderstiftung sind die Förderung von Wissenschaft und Forschung, vornehmlich auf dem Gebiet der Mechanisierung und Automation von manueller Arbeit, der Hygiene sowie der Systeme zur Pflege, Erhaltung und Reinhaltung der Umwelt. Die Anträge zur Förderung eines Forschungsvorhabens werden von unabhängigen Gutachtern bewertet. Die Vorauswahl des Gutachtergremiums wird dann im vierten Quartal in der Kuratoriumssitzung zur Entscheidung vorgestellt. Das maximale Fördervolumen beträgt 100.000€

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema Missionsgetriebener Hardware-Wettbewerb: Fehlerkorrigiertes Quantencomputing mit Aufbau von Pilotlinien (Quantum Computing Competition)

Einreichungsfrist von Projektskizzen: 11. Mai 2026

Das anspruchsvolle Ziel der Förderung ist es, die zentrale technische Voraussetzung für fehlerkorrigierte Quantencomputer zu schaffen und die Fehleranfälligkeit der Quantenprozessoren drastisch zu reduzieren. Auch nach 2030 werden noch erhebliche Entwicklungsschritte für den universellen fehlerkorrigierten Quanten-computer notwendig sein. Wegen des hohen Forschungsrisikos, den hohen Anforderungen an industriekompatible Prozesse und des hohen Kapitaleinsatzes gilt es, frühzeitig Unternehmen als Systemintegratoren in Deutschland zu etablieren, die diese Schritte leisten können. Dazu gehört insbesondere der Aufbau eines international wettbewerbsfähigen Portfolios an Schutzrechten. Zudem werden komplexe und hochspezialisierte Forschungs- und Pilotfertigungsinfrastrukturen erforderlich sein. Deren Ausbau und langfristige Nutzung sind ein weiteres Ziel der Fördermaßnahme.

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von „Hubs für die Fusion“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 18. Mai 2026

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert auf Grundlage des Programms „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“, der „Hightech Agenda Deutschland“ der Bundesregierung sowie des Aktionsplans „Deutschland auf dem Weg zum Fusionskraftweg“ „Hubs für die Fusion“. Die Fördermaßnahme „Hubs für die Fusion“ zielt auf die Etablierung themenspezifischer Hubs für die Fusions-forschung und Fusionstechnologieentwicklung in Deutschland. Die Hubs bündeln Kompetenzen und strukturieren das Innovationsökosystem. Sie stärken und verankern Wertschöpfungsketten für die Fusion in Deutschland und erschließen damit zugleich Exportmärkte sowie Sekundärverwertungen entwickelter Technologien. Dazu wird das bislang bundesweit verteilte Know-how aus Wissenschaft und Industrie je Themenfeld an diesen Fusionshubs gebündelt und das jeweilige Innovationsökosystem strukturiert. So entstehen Voraussetzungen für gemeinsame und abgestimmte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie perspektivisch für den Aufbau von Fertigungskapazitäten. Die Hubs fungieren damit als Keimzellen für Innovationen mit dem Potenzial, die Entwicklung einer sicheren, effizienten und wirtschaftlich tragfähigen Nutzung der Fusionsenergie maßgeblich voranzutreiben.

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Indien unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft (2+2-Projekte) zu den Themen „Integriertes Wasserressourcenmanagement“ und „Mobile Gesundheit und Telemedizin“ im Rahmen des Indo-German Science and Technology Centre (IGSTC)

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 20. Mai 2026, 13.00 Uhr (MEZ)

Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme FuE-Projekte als Verbundvorhaben, die in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Indien eines der beiden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  • Integriertes Wasserressourcenmanagement (IWRM)
  • Telemedizin und Mobile Gesundheit

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Erkennung, Abwehr und Bewältigung hybrider Bedrohungen“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit – Gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 1. Juni 2026

Hybride Bedrohungen stellen eine zunehmende Herausforderung für die Sicherheit und Stabilität demokratischer Staaten dar. Dabei werden häufig unterschiedliche Einfluss- und Angriffsmittel kombiniert, die sowohl über physische als auch digitale, politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Dimensionen verfügen können. Die Förderrichtlinie zielt darauf ab, die Fähigkeit zur frühzeitigen Erkennung und Analyse hybrider Bedrohungen zu stärken, präventive, reaktive und abschreckende Maßnahmen oder Konzepte zur Abwehr von und zum Umgang mit hybriden Bedrohungen zu entwickeln und damit die Handlungsfähigkeit relevanter Akteure aus Staat, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft insbesondere in Krisensituationen zu sichern.

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BMFTR: Förderaufruf "Kickstart FUTUR"

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 12. Juni 2026, 23:59

Die Grundlagenforschung zur klimaneutralen Energieversorgung ist ein Fundament der Energiewende – sei es im Bereich effizienter Erzeugung, intelligenter Verteilung oder nachhaltiger Nutzung. Gleichzeitig spielt Wasserstoff als vielseitiger Energieträger und chemischer Energiespeicher eine Schlüsselrolle: Er kann in vielen Sektoren fossile Energieträger ersetzen, insbesondere dort, wo Elektrifizierung nicht sinnvoll oder unwirtschaftlich ist.

Mit dem Förderaufruf „Kickstart FUTUR“ setzt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gezielt Impulse für eine zukunftsorientierte Energieversorgung. Im Fokus stehen visionäre Ideen, technologische Experimente und ambitionierte, risikoreiche Forschungsansätze mit hohem Innovationspotenzial für eine klimaneutrale Energiezukunft. Die Förderung soll dazu dienen, in 12- bis maximal 18-monatigen Projekten Machbarkeitsstudien durchzuführen, erste belastbare Daten zu erheben und so perspektivisch die Grundlage für weiterführende Entwicklungen und mögliche Kooperationen mit Unternehmen zu schaffen.

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BMFTR: Maßnahmen zur Sondierung und Etablierung internationaler nachhaltiger Nachwuchsforschungsstrukturen zur Agrarforschung in Zentralasien (AGRI-CA)

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 30. Juni 2026 oder 31. Mai 2028

Mit diesem Förderaufruf sollen in einem wettbewerblichen Verfahren Sondierungen und Vernetzungen zum Ausbau bestehender und Aufbau neuer Nachwuchsforschungsstrukturen zur Stärkung der wissenschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und Zentralasien gefördert werden. Die Förderung soll dazu beitragen, den Kapazitätsaufbau im Bereich der Agrarforschung in Bezug zur Künstlichen Intelligenz, Biotechnologie und Nachhaltigkeitsforschung vor dem Hintergrund der Hightech Agenda Deutschland voranzubringen. Der thematische Fokus liegt dabei auf Maßnahmen zur nachhaltigen und effizienten Agrarproduktion im Ackerbau und der Tierhaltung mithilfe digitaler und datenbasierter Technologien.

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BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Physik der kleinsten Teilchen“ innerhalb des Rahmenprogramms „Erforschung von Universum und Materie – ErUM“

Einreichungsfrist für Förderanträge: 1. Juli 2026

Übergeordnetes Ziel der neuen Förderbekanntmachung zum ErUM-Themengebiet „Physik der kleinsten Teilchen“ ist es insbesondere, deutschen Forschungsgruppen Zugang zu geben zu Forschung, Entwicklung, Bau und Datenauswertung der Hightech-Detektoren an internationalen Großgeräten wie CERN und FAIR. Wissenschaftliche Erkenntnisse, die im Rahmen der Projekte entstehen, stärken die europäische und internationale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation und bieten Anknüpfungspunkte für weiterführende Anwendungen oder technologische Entwicklungen in angrenzenden Bereichen. Darüber hinaus führt die Maßnahme Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase an komplexe Fragestellungen der internationalen Großgeräteforschung heran und unterstützt so den Aufbau langfristiger Expertise insbesondere im Bereich der dort angewendeten Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz, Mikroelektronik oder Quantentechnologien.

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BMFTR: GO Forschung Budget 2026

Bewerbungsfrist: 30. Oktober 2026

GO Forschung ist ein vom BMFTR gefördertes Projekt, das Geschlechteraspekte in intersektionaler Perspektive in der Forschung fördert. Das jährlich mit bis zu 5.000 Euro pro Team dotierte GO Forschung Budget richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (R1-R3), die in ihrer Forschung besonders auf Gender- und Diversity-Aspekte achten und an der Universität Bayreuth tätig sind. Die Laufzeit der zu fördernden Projekte beträgt bis zu zwölf Monate. Die Mittel können für Sach- und Hilfsmittel verwendet werden.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen, Bewertungskriterien und Ansprechpersonen finden Sie auf der Homepage

Ansprechperson ist PD Dr. Elena Köstner: Elena.Koestner@uni-bayreuth.de

BMFTR: Förderaufruf „Europäische Zusammenarbeit in der industriellen Biotechnologie - Eureka Biotech-Call for Network Projects“

Einreichungsfrist von Projektskizzen:  25. September 2026

Ziel dieses Förderaufrufs ist es, innovative biotechnologische Verfahren und Produkte durch die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Partnerländern schneller in die industrielle Anwendung zu überführen und die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandorts Deutschland zu stärken. Damit leistet der Förderaufruf einen Beitrag zur Erreichung der Biotechnologie-Ziele 2 und 3 der Hightech Agenda Deutschland. Gefördert werden anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) der industriellen Biotechnologie mit einem signifikanten Beitrag von KMUs, die im Rahmen internationaler Eureka-Kooperationen durchgeführt werden.

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BMFTR: Förderung von Projekten zum Thema „Demonstration und Erprobung innovativer Lösungen für die zivile Sicherheit“

Stichtag: fortlaufende Einreichung, bis 30. Juni 2027
Gegenstand der Förderung sind anwendungsnahe FuE-Projekte in der zivilen Sicherheitsforschung, die durch den Auf- und Ausbau von Demonstrations- und Erprobungsumgebungen zur Erforschung, Erprobung, Demonstration und Bewertung neuer praxisrelevanter Lösungen zur Erhöhung der zivilen Sicherheit beitragen. Gefördert werden Vorhaben, deren Ziel die Schaffung von geeigneten Demonstrations- und Erprobungsumgebungen ist und die auf diese Weise neue Möglichkeiten für die Erprobung und Bewertung von praxisbezogenen Lösungen für Anwender und deren spezifischer Bedarfe in der zivilen Sicherheit bis hin zu zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Bevölkerung schaffen. Im Fokus steht insbesondere die Konzeption, der Auf- beziehungsweise Ausbau und die Nutzung von Demonstrations- oder Testumgebungen. Das beinhaltet ebenso die Ertüchtigung bereits bestehender passfähiger Infrastrukturen oder die Bereitstellung der Umgebungen für einen breiten Anwenderkreis. Die Umgebungen können dazu dienen, Lösungen sowohl technischer als auch nichttechnischer Natur zu testen.
Gefördert werden Einzelvorhaben. In begründeten Ausnahmefällen können Verbundprojekte gefördert werden, wenn dies dem mit dieser Förderrichtlinie verfolgten Ziel in besonderer Weise dienlich ist, zum Beispiel durch eine Steigerung der Breitenwirkung oder die Passfähigkeit für unterschiedliche Sicherheitsszenarien. Sofern notwendig und sinnvoll, ist die Einbindung assoziierter Partner möglich.
Damit die neuen Sicherheitslösungen den Anwendern möglichst schnell zur Verfügung stehen, sollen die Projekte auf einen Zeitraum von ein bis maximal zwei Jahren ausgerichtet sein.
Vorrang werden Vorschläge haben, die eine sicherheitsrelevante Breitenwirkung für Deutschland entfalten. Insbesondere sind mit der Förderrichtlinie Projekte adressiert, die möglichst unterschiedliche, komplexe Sicherheitsszenarien oder ein besonders hohes Transfer- und Skalierungspotenzial für konkrete Anwendungen in der zivilen Sicherheit aufweisen, die mit der Demonstrations- und Erprobungsumgebung abgedeckt werden können. Die Eignung für potenzielle Anwendungen ist darzulegen.
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DFG: Emmy Noether-Gruppen „Methoden der Künstlichen Intelligenz“

Einreichungsfrist von Projektskizzen: 10. Juni 2026

Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen im Forschungsfeld Methoden der KI sind zur Antragstellung im Emmy Noether-Programm aufgerufen. Förderfähig sind Vorhaben zur Entwicklung oder Weiterentwicklung von KI-Methoden, einschließlich Theoriebildung sowie der Analyse und Bewertung dieser Methoden. Im Rahmen der Ausschreibung wird der Begriff der KI-Methoden breit gefasst und schließt damit beispielsweise, aber nicht ausschließlich folgende Themengebiete ein: Maschinelles Lernen, Optimierung, Logik und Reasoning, Algorithmik, Data Analytics und Data Mining, Wissensrepräsentation, Wissensbasierte Systeme, mathematisch-formale Grundlagen, statistische Lernverfahren.

Bewerben können sich Postdoktorand*innen sowie Inhaber*innen von befristeten Junior- oder vergleichbaren Qualifizierungsprofessuren (W1/W2) in einer frühen Phase ihrer wissenschaftlichen Karriere, auch wenn die Professur mit einem Tenure Track verbunden ist. Positiv zwischenevaluierte Juniorprofessor*innen und Inhaber*innen vergleichbarer Qualifizierungsprofessuren gehören nicht mehr zur Zielgruppe des Emmy Noether-Programms und sind von einer Antragstellung ausgeschlossen.

Weitere Informationen

ZIM-International: Kooperationen mit Südkorea

Einreichfrist: 18. Juni 2026

Zum zwölften Mal sind deutsche mittelständische Unternehmen aufgefordert, mit ihren südkoreanischen Kooperationspartnern Anträge für gemeinsame FuE-Projekte einzureichen.

Die Fördermittel werden jeweils aus den nationalen Programmen bereitgestellt – in Deutschland durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), in Südkorea durch das koreanische Institute for Advancement of Technology (kurz: KIAT; Projektträger des Ministeriums für Handel, Industrie und Ressourcen der Republik Korea). Weitere Informationen zu Südkorea können über die Website von KIAT und die Website der GTAI abgerufen werden.

Weitere Informationen

ZIM-International: Kooperationen mit Kanada

Einreichfrist: 19. Juni 2026

Deutsche mittelständische Unternehmen sind dazu eingeladen, mit ihren kanadischen Kooperationspartnern Anträge für gemeinsame FuE-Projekte einzureichen. Die Fördermittel werden jeweils aus den nationalen Programmen bereitgestellt – in Deutschland durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), in Kanada durch NRC, die staatliche Organisation Kanadas für wissenschaftliche und industrielle Forschung. Weitere Informationen zu Kanada können über die Website von NRC und der GTAI abgerufen werden.

Weitere Informationen

FORSCHUNGSPREISEEinklappen

(Derzeit keine Ausschreibungen)

VERANSTALTUNGENEinklappen

Universität Bayreuth: Roundtable zur Begutachtung unter Berücksichtigung der Geschlechterperspektive

Freitag, 15. Mai 2026, 11-12.30 Uhr (online)
Anmeldung unter:
https://survey.academiccloud.de/index.php/784228
Teilnahmelink wird nach der Anmeldung verschickt.

Einige Fördermittelgeber wie die DFG fordern von Antragstellenden die Berücksichtigung von Geschlechterdimensionen in ihren Anträgen. Anders als bei der Bewertung von Gleichstellungsfragen, wie beispielsweise der Diversität innerhalb eines Forschungsteams, ist hier die inhaltliche Auseinandersetzung und Reflexion des Forschungsvorhabens notwendig. Zunehmend sind auch Gutachtende dazu angehalten Stellung zu nehmen und die Berücksichtigung von Geschlechterdimensionen im geplanten Forschungsvorhaben mit in die Bewertung einfließen zu lassen. Wie damit umgehen? Wie können Forschungsanträge und Paper auf Geschlechterdimensionen hin beurteilt werden? Wie können Geschlechterdimensionen beurteilt werden, wenn die Gutachtenden selbst keine Experten der Geschlechterforschung sind? Wie lässt sich die Relevanz von Geschlechterdimensionen feststellen?

Der Roundtable will keine Antworten liefern, sondern einen Raum für Erfahrungsaustausch, Inspiration und Möglichkeiten öffnen. Prof. Dr. Kerstin Palm und Prof. Dr. Alexandra Scheele geben Einblicke in ihre Erfahrungen als Gutachterinnen für nationale und internationale Zeitschriften wie Feministische Studien und Gender, Work and Organization oder somatotechnics und Industrielle Beziehungen. Darüber hinaus bringen beide Expertinnen umfangreiches Wissen in der redaktionellen und herausgeberischen Tätigkeit bei der Femina Politica, dem open gender journal und der Zeitschrift für Soziologie mit.

Im Anschluss wird die Diskussion für Beiträge aus dem Publikum geöffnet. Moderiert wird die Veranstaltung von PD Dr. Elena Köster (Universität Bayreuth) und Simone Tichter (Universität Hildesheim).

Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein Leitfaden erarbeitet, der interessierte Gutachtende bei der Integration von Geschlechterdimensionen in die Bewertung unterstützen soll. Der Leitfaden wird an alle (angemeldeten) Teilnehmenden verschickt und im Anschluss öffentlich zum Download bereitgestellt.

Universität Bayreuth: Information Session on Postdoc funding options at UBT and abroad (Doctoral Candidates & Postdocs+)

24 June 2026, 02:00 - 4:00 pm, online via Zoom
Registration until 18 June 2026: forschungsfoerderung@uni-bayreuth.de

The Research Support Office invites advanced doctoral candidates and postdoctoral fellows (with affiliation to  UBT) to the workshop “Postdoc funding options at UBT and abroad (Doctoral Candidates & Postdocs+)”. This information session is aimed at advanced PhD students and researchers at the beginning of their postdoc phase. The information session will give you an overview and orientation on currently available funding lines for the postdoc phase, both at UBT or going abroad.

We will look at German and European funding agencies as well as funding from the State of Bavaria and relevant foundations. In particular, we will look at:

  • Individual research grants of DFG
  • DFG Walter Benjamin programme
  • DFG Emmy Noether programme
  • DFG Heisenberg programme
  • Research projects of the Fritz Thyssen Foundation
  • Humboldt postdoctoral fellowship
  • Feodor-Lynen postdoctoral fellowship
  • Marie Sklodowska-Curie Action Postdoctoral Fellowship
  • ERC Starting Grant and ERC Consolidator Grant

The presentation will be in English.

BMFTR/Nationale Kontaktstellen zum EU-Programm Horizont Europa: Veranstaltungskalender

Termine: verschiedene
Die nationalen Kontaktstellen zum EU-Programm Horizont Europa (NKS) bieten laufend verschiedene Veranstaltungen und Formate mit Bezug zur europäischen Forschungs- und Innovationsförderung durch. 
Vielleicht finden Sie Interessantes im Veranstaltungskalender

​FÖRDERPROGRAMME FÜR GEFLÜCHTETE WISSENSCHAFTLER/-INNENEinklappen

DFG: DFG unterstützt geflüchtete Wissenschaftler*innen (Erneuerung Feb. 2025)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt weiterhin aus ihren Heimatländern geflüchtete Wissenschaftler*innen. Ermöglicht werden soll eine kurzfristige Integration in das deutsche Wissenschaftssystem, damit die wissenschaftliche Arbeit fortgesetzt werden kann.
Promovierte geflüchtete Wissenschaftler*innen, die innerhalb der letzten drei Jahre ihre Heimat verlassen mussten, können zum einen eine Walter Benjamin-Stelle einwerben und auf diese Weise ein eigenes Forschungsvorhaben durchführen. Der in der Regel in diesem Programm bestehende Fokus auf Antragsteller*innen in der frühen Postdoktoranden-Phase entfällt für diese Zielgruppe.
Zum anderen können geflüchtete Wissenschaftler*innen in verschiedenen DFG-Förderprogrammen (Sachbeihilfe, Schwerpunktprogramm, Forschungsgruppe, Klinische Forschungsgruppe, Kolleg-Forschungsgruppe, Graduiertenkolleg) in laufende Projekte integriert werden. Eine solche Förderung kann seitens der Projektleiter*innen laufender DFG-Projekte über Zusatzanträge eingeworben werden.
Sonderforschungsbereiche werden explizit angeregt, für die Einbindung von geflüchteten Wissenschaftler*innen insbesondere die bereits bewilligten pauschalen Mittel einzusetzen, mit denen sie flexibel, eigenverantwortlich und unmittelbar bedarfsgerecht reagieren können. Für Exzellenzcluster gilt dies ebenso.
Bis auf Weiteres verlängert die DFG das Sonderprogramm Ukraine. Über diese Fördermöglichkeit können ukrainische Wissenschaftler*innen (Projektleitungen), die sich in der Ukraine befinden und deren Forschung weiter möglich ist, eine gesonderte Unterstützung erhalten.
Die Universität unterstützt Projektleitungen bei der Antragstellung, die jederzeit möglich ist.
Weitere Informationen

DAAD: Hilde Domin-Programm

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) das Stipendienprogramm „Hilde Domin-Programm“ an. Das Programm soll weltweit gefährdete Studierende sowie Doktorand:innen, denen in ihrem Herkunftsland formal oder de facto das Recht auf Bildung verweigert wird, darin unterstützen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen oder fortzusetzen, um einen Studien- oder Promotionsabschluss an einer deutschen Hochschule zu erlangen.
Die Universität Bayreuth unterstützt Gastgeber:innen und Wissenschaftler:innen bei der Nominierung, die jederzeit möglich ist. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Weitere Informationen

DFG: Geflüchtete Forschende

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt aus ihren Heimatländern geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, indem sie die Mitarbeit in Forschungsprojekten sowie die Antragstellung im Walter Benjamin-Programm (Option Walter Benjamin-Stelle, nicht -Stipendium) erleichtert.
Alle Projektleitungen und auch die Hochschulen können Zusatzanträge stellen, um qualifizierte Geflüchtete – angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Diese Anträge können dadurch begründet werden, dass für den weiteren Verlauf eines Projektes nun Personen zur Verfügung stehen, durch deren Mitarbeit zusätzliche Impulse für die wissenschaftlichen Arbeiten im Projekt ausgehen. Außerdem ist die Finanzierung über bereits bewilligte Mittel möglich; Optionen sind Gästemittel, Personalstellen oder das Mercator-Modul.
Die Universität unterstützt Projektleitungen bei der Antragstellung, die jederzeit möglich ist. 
Weitere Informationen

AKTUELLES ZUR NATIONALEN UND INTERNATIONALEN FORSCHUNGSPOLITIKEinklappen

Alexander von Humboldt Stiftung: Zielgruppenfokussierung im HFST-Programm

Herausragende Wissenschaftler*innen im Ausland bleiben im Zentrum des Humboldt-Forschungsstipendienprogramms – jetzt mit angepassten Zulassungskriterien. Neu sind unter anderem strengere Regeln zu Voraufenthalten in Deutschland sowie eine Fokussierung auf Principal Investigators mit eigener Arbeitsgruppe in der Programmlinie für erfahrene Forschende.

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DFG: Positionspapier zur Zukunft der NFDI

Mit Blick auf die anstehenden Verhandlungen in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK) zur Zukunft der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) fordert das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in einem aktuellen Positionspapier die kontinuierliche bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Programms. So müsse die NFDI zum einen die Vernetzung von Akteuren, Fächern und Strukturen innerhalb Deutschlands sicherstellen. Zum anderen müsse über die Strukturen des NFDI-Vereins auch die europäische und internationale Anschlussfähigkeit verstärkt und verankert werden.

DFG: Fächerstruktur für die Fachkollegienwahl 2027 steht fest

Mi der Fächerstruktur für die kommende Amtsperiode der Fachkollegien hat der Senat der DFG in seiner März-Sitzung eine wichtige Entscheidung für die Fachkollegienwahl im Herbst 2027 getroffen. Die Fächerstruktur bildet den Rahmen für den nun beginnenden Prozess zur Erstellung der Kandidierendenliste und für die Arbeit der Fachkollegien von 2028 bis 2032. 2027 werden insgesamt 658 Personen in 49 Fachkollegien mit 217 Fächern zu wählen sein. Wissenschaftliche Fachgesellschaften und Fakultätentage können nun bis zum 30. April 2026 das Recht zum Vorschlagen von Personen für eine Kandidatur in einzelnen Fächern beantragen.

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DFG: Besserer Schutz von Forschungsdateninfrastrukturen gefordert

Forschungsdaten und ihre Infrastrukturen müssen nach Ansicht der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) künftig weitaus besser gegen zunehmende Bedrohungen verschiedenster Art geschützt werden. Eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe des Senats der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Einrichtung für die Selbstverwaltung der Wissenschaft in Deutschland hat dazu jetzt „Empfehlungen zur Resilienz von Forschungsdateninfrastrukturen“ formuliert. Diese richten sich an Wissenschaftler*innen, Fachgesellschaften und Förderorganisationen sowie an die Politik und zielen auf gemeinsame Initiativen der Akteure ab.

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EU: Europäische Kommission und Australien starten Verhandlungen zur Assoziierung an Horizon Europe

Die Europäische Kommission und Australien haben am 31. März 2026 formelle Verhandlungen über eine mögliche Assoziierung Australiens zur Säule II „Global Challenges and European Industrial Competitiveness“ von Horizon Europe aufgenommen. Ziel der Gespräche ist es, australischen Einrichtungen eine Beteiligung an der europäischen Verbundforschung unter ähnlichen Bedingungen wie EU-Mitgliedstaaten und bereits assoziierten Ländern zu ermöglichen. Die Assoziierung wird ab 2027 angestrebt, welches das letzte Programmjahr von Horizon Europe sein wird.

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Herausgeber:
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Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth

   


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