Lebens-, Umwelt-, Natur- und Ingenieurwissenschaften
Aktueller Newsletter
Stand: 27.03.2026
- EDITORIALEinklappen
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Liebe Leserinnen und Leser,
mit dem aktuellen Newsletter der Servicestelle Forschungsförderung darf ich Sie nochmals auf die noch laufenden Ausschreibungen des Internen Förderpools der Universität Bayreuth zu den Förderlinien NUDGE, PUSH, TALENT 5/5/5 und OUTREACH hinweisen. Kurzentschlossene können ihre Anträge noch bis 31. März 2026 einreichen.
Auch können Sie sich noch für den halbtägigen Workshop am 29. April 2026 zum Thema „Advancing Gender-Responsive Research and Funding“, gemeinsam organisiert von den Servicestellen Chancengleichheit und Forschungsförderung, bis zum 23. April 2026 über go-forschung@uni-bayreuth.de anmelden.
Als aktuellen Lesetipp empfehle ich das Positionspapier des Wissenschaftsrats „Wissenschaft in Deutschland – Perspektiven bis 2040“, in dem vier verschiedene Wege skizziert werden, wie sich Wissenschaft bis 2040 alternativ entwickeln könnte. Eine nicht allzu überraschende zentrale Schlussfolgerung lautet, dass die Wissenschafts- und Innovationspolitik zukünftig schneller und wirksamer auf neue Umstände reagieren können muss.
Ich wünsche Ihnen allen schöne Osterfeiertage und einen guten Start ins Sommersemester 2026!
Ihre Annette Götz
Leitung Servicestelle ForschungsförderungDear Reader,
In this latest Newsletter from the Research Support Office, I would like to remind you once again of the ongoing calls for proposals from the University of Bayreuth’s Internal Funding Pool for the NUDGE, PUSH, TALENT 5/5/5 and OUTREACH funding lines. Those who decide at the last minute can still submit their applications until 31 March 2026.
You can also still register for the half-day workshop on 29 April 2026 on the topic of „Advancing Gender-Responsive Research and Funding“, jointly organised by the Gender Equality Service Centre and the Research Support Office, by 23 April 2026 via go-forschung@uni-bayreuth.de.
My current reading recommendation is the position paper „Science in Germany – Perspectives to 2040“ of the German Science and Humanities Council (Wissenschaftsrat), which outlines four different pathways for how science might develop by 2040. One key conclusion – which is not entirely surprising – is that science and innovation policy must be able to respond more quickly and effectively to new circumstances in future.
I wish you all a Happy Easter and a good start to the 2026 summer term!
Yours, Annette Götz
Head of the Research Support Office - AUSSCHREIBUNGENEinklappen
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Universität Bayreuth: Gleichstellungsmittel Sommersemester 2026
Einreichungsfrist: 30. April 2026
Im Sommersemester 2026 stehen zur Erfüllung des Gleichstellungsauftrags wieder Mittel zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen in der Qualifizierungsphase (z. B. Promotion, PostDoc, Habilitation). Für Promovendinnen gilt als Voraussetzung die Mitgliedschaft in der University of Bayreuth Graduate School.
Daraus kann eine der folgenden Maßnahmen beantragt werden:
- Reisemittel bzw. Mittel zur Teilnahme an einer (digitalen) Konferenz/Besuch eines Archivs (eventuell als Zuschuss): Eine Konferenz mit eigenem Vortrag oder Poster wird bevorzugt gefördert (bei Jura ist nicht die aktive Beteiligung auf der Tagung/Konferenz, sondern ein Empfehlungsschreiben der Betreuungsperson vorausgesetzt).
- Mittel für studentische Hilfskräfte
- Mittel für Außergewöhnliches: In besonderen Fällen werden Wissenschaftlerinnen gefördert, die einen Antrag auf Förderung für eine Forschungsreise, eine Weiterbildung oder besondere Maßnahmen stellen. Die Anträge werden individuell geprüft.
Die Anträge sind persönlich bei den Frauenbeauftragen der jeweiligen Fakultät bis spätestens 30. April 2026 einzureichen. Pro Wissenschaftlerin kann nur ein Antrag gestellt werden. Anträge können nur zwei Semester in Folge gestellt werden.
Link zum digitalen Antragsformular
Bavaria-Queensland Research Alliance: Ausschreibungsrunde 2026
Verschiedene Deadlines: Nächste am 8. April 2026, 13:00 Uhr
Die Bavaria-Queensland Research Alliance ist eine gemeinsame Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Queensland Department of Environment, Tourism, Science and Innovation. In bislang zwei Förderrunden wird die Forschung an Hochschulen gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wirtschaft zu Themen wie KI, Additive Fertigung, Bioökonomie oder umweltfreundliche Kraftstoffe vorangetrieben.
In der dritten Ausschreibungsrunde werden 2026 wieder die folgenden beiden Förderlinien angeboten:
- Seed Grants sollen mit einer maximalen Fördersumme von bis zu 10.000 € über einen Zeitraum von 12 Monaten bayerische Forschende bei Reisen nach Queensland unterstützen, um den Aufbau langfristiger Kooperationen zu erleichtern.
- Development Grants umfassen eine Fördersumme von bis zu 70.000 € für 24 Monate. Diese Förderung konzentriert sich darauf, die Umsetzung von praxisorientierten und innovativen Forschungsprojekten zu unterstützen.
Die Forschungsallianz wird maßgeblich von der Koordinierungsstelle Bayern-Australien (BACU) an der Universität Bayreuth betreut.
Bayerische Forschungsallianz: BayIntAn Antragsphase 2 für 2026
Einreichungsfrist: 08. April 2026
Förderzeitraum: 1. Juni 2026 bis 31. Dezember 2026
Bekanntgabe der Förderentscheidungen: Ende Mai 2026BayIntAn (Bayerisches Förderprogramm zur Anbahnung internationaler Forschungskooperationen) unterstützt staatliche und kirchliche bayerische Universitäten sowie Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) bei der Anbahnung internationaler Forschungskooperationen. Ziel des Förderprogramms ist die strategische Internationalisierung der Hochschulforschung in Bayern und die nachhaltige Stärkung des Wissenschafts- und Innovationsstandorts Bayern.
Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an bayerischen staatlichen und kirchlichen Hochschulen.
Weitere Informationen und Leitfaden für Antragsstellende
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: Bekanntmachung „Cybersicherheit“
Einreichungsfrist: 16. April 2026 (14:00 Uhr)
Im Rahmen dieser Bekanntmachung fördert das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) anwendungsorientierte, technologische Innovationen auf dem Gebiet der Cybersicherheit in unterschiedlichsten Anwendungsdomänen – sowohl für die Wirtschaft als auch für Staat, Gesellschaft und einzelne Bürgerinnen und Bürger.
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: Bekanntmachung „Kommunikationsnetze der Zukunft“
Einreichungsfrist: 16. April 2026 (14:00 Uhr)
Im Rahmen dieses Aufrufes sollen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit Zielsetzung der innovativen Weiterentwicklung von auch heterogenen Kommunikationsnetzen und Endgeräten in Zusammenhang mit dem Aufbau, dem Betrieb, der Automatisierung und der Migration von Netzen sowie der Anwendung in den unterschiedlichsten Domänen gefördert werden.
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: Bekanntmachung „Künstliche Intelligenz - Data Science“
Einreichungsfrist: 16. April 2026 (14:00 Uhr)
Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen vorwettbewerblicher, industriegetriebener Verbundvorhaben. Es werden ausschließlich Vorhaben gefördert, die wesentliche Innovationen auf dem Gebiet Künstliche Intelligenz – Data Science beinhalten. Dabei sollen insbesondere die Themenbereiche Daten- bzw. Wissensmanagement, Mensch-Maschine-Kommunikation, technische IT-Dienstleistungen, Datennetze für intelligente Infrastrukturen sowie Echtzeitsysteme und eingebettete Systeme des Förderbereichs Informations- und Kommunikationstechnik in der Förderlinie Digitalisierung adressiert werden.
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: Bekanntmachung „Elektronische Systeme und Prozesstechnologien“
Einreichungsfrist: 16. April 2026 (14:00 Uhr)
Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen vorwettbewerblicher, industriegetriebener Verbundvorhaben. Es werden ausschließlich Vorhaben gefördert, die wesentliche Innovationen auf dem Gebiet der elektronischen Systeme sowie der zugrundeliegenden Prozesstechnologien beinhalten.
BMFTR: Richtlinie im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland zur Förderung von Projekten zum Thema Disruptive Ansätze für die nächste Generation medizinischer Sensorik
Einreichungsfrist für Projektskizzen: 27. April 2026 (12 Uhr)
Ziel der Förderrichtlinie ist die Erforschung, Entwicklung und Erprobung potenziell disruptiver und innovativer Sensorik für die Medizintechnik mit hoher Markt- und Versorgungsrelevanz und normgerechten Qualitätsstandards. Insbesondere Ansätze zur Messung klinisch relevanter Biomarker am oder im menschlichen Körper stehen im Fokus. Dabei sollen entweder bestehende Verfahren der medizinischen Diagnostik, Therapie oder Nachsorge erheblich und nachweislich verbessert oder neue Anwendungen bis zu einem Prototyp weiterentwickelt und unter realen Bedingungen getestet werden. Am Ende der Förderung sollen disruptive Innovationen für Sensoren oder Sensorsysteme mit medizinischem Anwendungsfall, hohem Bedarf und überzeugender Markteinführungsstrategie vorliegen.
BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „MedTech for Women – Innovationswettbewerb zur Verbesserung der Frauengesundheit“ (MT4W)
Einreichungsfrist von Projektskizzen: 30. April 2026, 13 Uhr
Ziel der Förderrichtlinie ist die Erforschung und Entwicklung disruptiver Medizintechnik und Gesundheitstechnologien zur Verbesserung der Frauengesundheit. Behandlungswege bei frauenspezifischen Erkrankungen und Erkrankungen, die Frauen häufiger betreffen, sollen durch technologische Innovationen signifikant verbessert werden. In einem offenen Wettbewerb soll technologieoffen die Machbarkeit und technische Anwendbarkeit innovativer Diagnostik und Therapie demonstriert und validiert werden. Die Förderrichtlinie orientiert sich dabei an den geschlechterspezifischen medizinischen Bedürfnissen von Frauen. Die Förderrichtlinie adressiert die Gesundheit von Frauen von Beginn der Menarche bis zur Postmenopause.
BMFTR: Bekanntmachung der Richtlinie zur Förderung von Projekten zu den Themen „Intelligente Funktionsmaterialien für adaptive Systeme“ sowie „Substitution von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen“ als transnationale Verbundvorhaben innerhalb des ERA-NET „M-ERA.NET III“ „Materialwissenschaft und Batterietechnologien“ im Rahmen des Fachprogramms „Materialinnovationen für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft“
Einreichungsfrist von Projektskizzen: 12. Mai 2026
Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das BMFTR das Ziel, zukunftsweisende und nachhaltige Materiallösungen voranzutreiben, deren außergewöhnliche technische Funktionen mit herkömmlichen Materialien nicht erreicht werden können und deren Anwendung in anspruchsvollen industriellen Bereichen dringend erforderlich ist. Zum einen sollen intelligente Funktionsmaterialien für adaptive Systeme entwickelt werden, die unter anderem für Sensoren, Aktuatoren und intelligente Textilien relevant sind. Zum anderen sollen Materiallösungen zur Substitution von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) gefunden werden.
BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Internationale Verbundvorhaben mit der Ukraine“ im Rahmen der Europäisch-Ukrainischen Initiative LUKE
Einreichungsfrist für Projektskizzen: 15. Mai 2026
Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, europäisch-ukrainische Forschungskooperationen mit deutscher Beteiligung in zentralen, für den Wiederaufbau relevanten Forschungsfeldern zu unterstützen. Gefördert werden Verbundprojekte mit den folgenden thematischen Schwerpunkten:
- Energie: Nachhaltige und erneuerbare Energie und Energiesicherheit
- Cybersicherheit: Cyber-Resilienz kritischer Infrastrukturen und anpassungsfähige Cybersicherheitssysteme
- Medizin- und Gesundheitsforschung: Telemedizin, biomedizinische Forschung
- Einführung der Telemedizin für Lösungen zur Fernbehandlung
- Innovative Forschung zu zellulären Signalwegen für biomedizinische Anwendungen
- Geistes- und Sozialwissenschaften: Sozialer Ausgleich, nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung und Wiederherstellung des Humankapitals
BMFTR: Richtlinie zur Förderung der Zusammenarbeit mit dem südlichen und östlichen Mittelmeerraum im Rahmen der institutionalisierten Partnerschaft „PRIMA“ (Partnership for Research and Innovation in the Mediterranean Area)
Verschiedene Deadlines; Nächste: 15. Mai 2026 (13:00 CET)
Die Ziele von PRIMA sind die Stärkung von Forschungs- und Innovationskapazitäten, die Schaffung von Wissen und innovativen Lösungen für nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme sowie die integrierte Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wasserressourcen im Mittelmeerraum. Arbeitsziele sind die Umsetzung der gemeinsam entwickelten langfristigen Forschungs- und Innovationsagenda und die Abstimmung der nationalen Forschungs- und Innovationsprogramme der teilnehmenden Staaten auf die Ziele von PRIMA. Durch die Förderung kollaborativer, sektorübergreifender und interdisziplinärer Forschung sollen maßgeschneiderte Lösungen entwickelt werden, die den spezifischen Bedingungen im Mittelmeerraum Rechnung tragen und zu einer grünen Transformation hin zu einer nachhaltigen und grünen Mittelmeerregion beitragen, wodurch die Prinzipien des Green Deal über Europa hinaus auf die südliche Nachbarschaft ausgeweitet werden. Diese Bemühungen sollen die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel, die Kosteneffizienz sowie die ökologische und soziale Nachhaltigkeit verbessern und dabei vorgelagerte Fragen im Zusammenhang mit Wasserknappheit, Lebensmittelsicherheit, Ernährung, Gesundheit, Wohlbefinden und Migration angehen.
Weitere Informationen und Einreichungshinweise
BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration (InProKI)“ im Rahmen des Programms „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“
Einreichungsfrist für Projektskizzen: 22. Mai 2026
Die Förderrichtlinie zielt darauf ab, die Forschung und Entwicklung produktivitätssteigender KI-Anwendungen voranzutreiben. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, dass Produkte, Produktionssysteme und Produkt-Service-Systeme der nächsten Generation durch den Einsatz flexibler KI-Lösungen entstehen. KI-Engineering (im Sinne von Gestalten von KI-Lösungen), die Umsetzung in Produktionsumgebungen sowie Monitoring und Wartung sind hierbei grundlegend. Die Richtlinie fördert die Analyse und Demonstration, wie KI in Wertschöpfungsnetzwerken eingesetzt werden kann, um die Produktivität zu steigern.
BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „KI-Module für Schlüsselfähigkeiten in Handwerk, Handel und Industrie (ModuS-KI)“ im Rahmen des Programms „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“
Einreichungsfrist für Projektskizzen: 22. Mai 2026
Die Richtlinie trägt durch die Erforschung der Potentiale KI-integrierender Wertschöpfung zur Stärkung des deutschen Mittelstands bei und zahlt auf zentrale Ziele der Hightech Agenda Deutschland ein, darunter Deutschland zu einem wettbewerbsfähigen und souveränen Technologie- und Innovationsstandort zu machen. Die deutsche Wirtschaftskraft und Wettbewerbsfähigkeit werden durch eine anwendungsorientierte Förderung der Künstlichen Intelligenz in der breiten Anwendung, vor allem im Mittelstand, gestärkt. Dazu zählen die Entwicklung neuer Produkte, die Optimierung von Prozessen, die Effizienzsteigerung sowie die Verbesserung von Kundenbeziehungen und Marktpositionen.
BMFTR: Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „Bioökonomie International (Bioeconomy International) 2027“
Einreichfrist: 3. Juni 2026, 13:00 Uhr CEST
Gefördert werden FuEuI-Vorhaben in Verbünden mit Partnern aus Japan oder Queensland/Australien, die im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens ausgewählt werden. Gefördert werden jeweils die deutschen Partner in diesen internationalen Verbünden.
Die internationalen Partner erhalten eine Gegenfinanzierung durch die mit dem BMFTR kooperierenden Förderagenturen der beteiligten Partnerländer. Den thematischen Rahmen der Förderung setzt die Nationale Bioökonomiestrategie (NBÖS) mit ihren Leitlinien und strategischen Zielen. Im Kontext der Umsetzungsziele definiert sie sechs Bausteine der Forschungsförderung, um die strategischen Ziele der Strategie zu erreichen.
BMFTR: GO Forschung Budget 2026
Bewerbungsfrist: 30. Oktober 2026
GO Forschung ist ein vom BMFTR gefördertes Projekt, das Geschlechteraspekte in intersektionaler Perspektive in der Forschung fördert. Das jährlich mit bis zu 5.000 Euro pro Team dotierte GO Forschung Budget richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (R1-R3), die in ihrer Forschung besonders auf Gender- und Diversity-Aspekte achten und an der Universität Bayreuth tätig sind. Die Laufzeit der zu fördernden Projekte beträgt bis zu zwölf Monate. Die Mittel können für Sach- und Hilfsmittel verwendet werden.
Nähere Informationen zu den Voraussetzungen, Bewertungskriterien und Ansprechpersonen finden Sie auf der Homepage
Ansprechperson ist PD Dr. Elena Köstner: Elena.Koestner@uni-bayreuth.de
BMFTR: Förderung von Projekten zum Thema „Demonstration und Erprobung innovativer Lösungen für die zivile Sicherheit“
Stichtag: fortlaufende Einreichung, bis 30. Juni 2027
Gegenstand der Förderung sind anwendungsnahe FuE-Projekte in der zivilen Sicherheitsforschung, die durch den Auf- und Ausbau von Demonstrations- und Erprobungsumgebungen zur Erforschung, Erprobung, Demonstration und Bewertung neuer praxisrelevanter Lösungen zur Erhöhung der zivilen Sicherheit beitragen. Gefördert werden Vorhaben, deren Ziel die Schaffung von geeigneten Demonstrations- und Erprobungsumgebungen ist und die auf diese Weise neue Möglichkeiten für die Erprobung und Bewertung von praxisbezogenen Lösungen für Anwender und deren spezifischer Bedarfe in der zivilen Sicherheit bis hin zu zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Bevölkerung schaffen. Im Fokus steht insbesondere die Konzeption, der Auf- beziehungsweise Ausbau und die Nutzung von Demonstrations- oder Testumgebungen. Das beinhaltet ebenso die Ertüchtigung bereits bestehender passfähiger Infrastrukturen oder die Bereitstellung der Umgebungen für einen breiten Anwenderkreis. Die Umgebungen können dazu dienen, Lösungen sowohl technischer als auch nichttechnischer Natur zu testen.
Gefördert werden Einzelvorhaben. In begründeten Ausnahmefällen können Verbundprojekte gefördert werden, wenn dies dem mit dieser Förderrichtlinie verfolgten Ziel in besonderer Weise dienlich ist, zum Beispiel durch eine Steigerung der Breitenwirkung oder die Passfähigkeit für unterschiedliche Sicherheitsszenarien. Sofern notwendig und sinnvoll, ist die Einbindung assoziierter Partner möglich.
Damit die neuen Sicherheitslösungen den Anwendern möglichst schnell zur Verfügung stehen, sollen die Projekte auf einen Zeitraum von ein bis maximal zwei Jahren ausgerichtet sein.
Vorrang werden Vorschläge haben, die eine sicherheitsrelevante Breitenwirkung für Deutschland entfalten. Insbesondere sind mit der Förderrichtlinie Projekte adressiert, die möglichst unterschiedliche, komplexe Sicherheitsszenarien oder ein besonders hohes Transfer- und Skalierungspotenzial für konkrete Anwendungen in der zivilen Sicherheit aufweisen, die mit der Demonstrations- und Erprobungsumgebung abgedeckt werden können. Die Eignung für potenzielle Anwendungen ist darzulegen.
Weitere Informationen - FORSCHUNGSPREISEEinklappen
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Universität Bayreuth: Nachhaltigkeitspreise 2026
Bewerbungsschluss: 30. April 2026
Seit 2026 gibt es drei Nachhaltigkeitspreise an der Universität Bayreuth, welche in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Bayreuth verliehen werden
Fragen zu den Preisen und dem Bewerbungsprozess können an nachhaltigkeitspreis@uni-bayreuth.de gerichtet werden.
Heinrich-Stockmeyer-Stiftung: Stockmeyer Wissenschaftspreis 2026
Bewerbungsfrist: 15. Mai 2026
Mit dem Stockmeyer Wissenschaftspreis zeichnet die Heinrich-Stockmeyer-Stiftung praktikable Lösungsansätze und anwendungsorientierte Forschung aus, die zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit und zur Stärkung des Verbrauchervertrauens in die Qualität von Lebensmitteln beitragen.
- VERANSTALTUNGENEinklappen
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EU: EU-Partnerschaften Cluster 6 kompakt
Die dreiteilige Webinar-Reihe bietet einen kompakten und zugleich fundierten Überblick über Struktur, Funktionsweise und Fördermöglichkeiten der Partnerschaften in Cluster 6.
Die Termine der Webinar-Reihe:
- 16. April 2026, 11:00 - ca. 12:30 Uhr - Überblick sowie CBE JU und PRIMA
- 20. April 2026, 10:00 - ca. 12:30 Uhr - Fokus Ökosysteme
- 28. April 2026, 13:00 - ca. 14:30 Uhr - Fokus Landwirtschaft
Universität Bayreuth: Workshop “Advancing Gender-Responsive Research and Funding”
Date: April 29, 2026
Registration deadline: April 23, 2026Integrating gender and intersectionality into research design has become a key quality criterion in national and international funding landscapes. Funding agencies increasingly expect gender- and diversity-responsive approaches because they improve research quality, validity, and innovation – and directly influence funding success.
GO Forschung (Servicestelle Chancengleichheit) and Servicestelle Forschungsförderung have organised a workshop to put this into perspective. This workshop is part of the BMFTR-funded project GO Forschung:
This 4-hour workshop combines a high-level input session with interactive training and peer consultation. You will gain practical tools to productively integrate gender, diversity, and intersectionality into your own research projects, funding applications, reviews, and evaluations.
Workshop highlights include:
- Current international funding policies and expectations (e.g., DFG and beyond)
- Key concepts, terminology, and landmark cases illustrating the consequences of missing gender and diversity sensitivity
- Best-practice examples from science and engineering
- Hands-on work with participants’ own research stages
- Translating formal requirements into concrete gains for proposals and evaluations
The workshop is led by a senior researcher and professor with over two decades of experience in gender and intersectionality research across the life sciences, natural sciences, and engineering, as well as international academic experience.
- Date: April 29, 2026 – 9:00-13:00h
- Participants: Researchers from postdoc to professor, across disciplines
- Location: On site at UBT (exact room to be announced)
Universität Bayreuth: Roundtable zur Begutachtung unter Berücksichtigung der Geschlechterperspektive
Freitag, 15. Mai 2026, 11-12.30 Uhr (online)
Anmeldung unter: https://survey.academiccloud.de/index.php/784228
Teilnahmelink wird nach der Anmeldung verschickt.Einige Fördermittelgeber wie die DFG fordern von Antragstellenden die Berücksichtigung von Geschlechterdimensionen in ihren Anträgen. Anders als bei der Bewertung von Gleichstellungsfragen, wie beispielsweise der Diversität innerhalb eines Forschungsteams, ist hier die inhaltliche Auseinandersetzung und Reflexion des Forschungsvorhabens notwendig. Zunehmend sind auch Gutachtende dazu angehalten Stellung zu nehmen und die Berücksichtigung von Geschlechterdimensionen im geplanten Forschungsvorhaben mit in die Bewertung einfließen zu lassen. Wie damit umgehen? Wie können Forschungsanträge und Paper auf Geschlechterdimensionen hin beurteilt werden? Wie können Geschlechterdimensionen beurteilt werden, wenn die Gutachtenden selbst keine Experten der Geschlechterforschung sind? Wie lässt sich die Relevanz von Geschlechterdimensionen feststellen?
Der Roundtable will keine Antworten liefern, sondern einen Raum für Erfahrungsaustausch, Inspiration und Möglichkeiten öffnen. Prof. Dr. Kerstin Palm und Prof. Dr. Alexandra Scheele geben Einblicke in ihre Erfahrungen als Gutachterinnen für nationale und internationale Zeitschriften wie Feministische Studien und Gender, Work and Organization oder somatotechnics und Industrielle Beziehungen. Darüber hinaus bringen beide Expertinnen umfangreiches Wissen in der redaktionellen und herausgeberischen Tätigkeit bei der Femina Politica, dem open gender journal und der Zeitschrift für Soziologie mit.
Im Anschluss wird die Diskussion für Beiträge aus dem Publikum geöffnet. Moderiert wird die Veranstaltung von PD Dr. Elena Köster (Universität Bayreuth) und Simone Tichter (Universität Hildesheim).
Im Anschluss an die Veranstaltung wird ein Leitfaden erarbeitet, der interessierte Gutachtende bei der Integration von Geschlechterdimensionen in die Bewertung unterstützen soll. Der Leitfaden wird an alle (angemeldeten) Teilnehmenden verschickt und im Anschluss öffentlich zum Download bereitgestellt.
BMFTR/Nationale Kontaktstellen zum EU-Programm Horizont Europa: Veranstaltungskalender
Termine: verschiedene
Die nationalen Kontaktstellen zum EU-Programm Horizont Europa (NKS) bieten laufend verschiedene Veranstaltungen und Formate mit Bezug zur europäischen Forschungs- und Innovationsförderung durch.
Vielleicht finden Sie Interessantes im Veranstaltungskalender - FÖRDERPROGRAMME FÜR GEFLÜCHTETE WISSENSCHAFTLER/-INNENEinklappen
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DFG: DFG unterstützt geflüchtete Wissenschaftler*innen (Erneuerung Feb. 2025)
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt weiterhin aus ihren Heimatländern geflüchtete Wissenschaftler*innen. Ermöglicht werden soll eine kurzfristige Integration in das deutsche Wissenschaftssystem, damit die wissenschaftliche Arbeit fortgesetzt werden kann.
Promovierte geflüchtete Wissenschaftler*innen, die innerhalb der letzten drei Jahre ihre Heimat verlassen mussten, können zum einen eine Walter Benjamin-Stelle einwerben und auf diese Weise ein eigenes Forschungsvorhaben durchführen. Der in der Regel in diesem Programm bestehende Fokus auf Antragsteller*innen in der frühen Postdoktoranden-Phase entfällt für diese Zielgruppe.
Zum anderen können geflüchtete Wissenschaftler*innen in verschiedenen DFG-Förderprogrammen (Sachbeihilfe, Schwerpunktprogramm, Forschungsgruppe, Klinische Forschungsgruppe, Kolleg-Forschungsgruppe, Graduiertenkolleg) in laufende Projekte integriert werden. Eine solche Förderung kann seitens der Projektleiter*innen laufender DFG-Projekte über Zusatzanträge eingeworben werden.
Sonderforschungsbereiche werden explizit angeregt, für die Einbindung von geflüchteten Wissenschaftler*innen insbesondere die bereits bewilligten pauschalen Mittel einzusetzen, mit denen sie flexibel, eigenverantwortlich und unmittelbar bedarfsgerecht reagieren können. Für Exzellenzcluster gilt dies ebenso.
Bis auf Weiteres verlängert die DFG das Sonderprogramm Ukraine. Über diese Fördermöglichkeit können ukrainische Wissenschaftler*innen (Projektleitungen), die sich in der Ukraine befinden und deren Forschung weiter möglich ist, eine gesonderte Unterstützung erhalten.
Die Universität unterstützt Projektleitungen bei der Antragstellung, die jederzeit möglich ist.
Weitere InformationenDAAD: Hilde Domin-Programm
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) das Stipendienprogramm „Hilde Domin-Programm“ an. Das Programm soll weltweit gefährdete Studierende sowie Doktorand:innen, denen in ihrem Herkunftsland formal oder de facto das Recht auf Bildung verweigert wird, darin unterstützen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen oder fortzusetzen, um einen Studien- oder Promotionsabschluss an einer deutschen Hochschule zu erlangen.
Die Universität Bayreuth unterstützt Gastgeber:innen und Wissenschaftler:innen bei der Nominierung, die jederzeit möglich ist. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Weitere InformationenDFG: Geflüchtete Forschende
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt aus ihren Heimatländern geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, indem sie die Mitarbeit in Forschungsprojekten sowie die Antragstellung im Walter Benjamin-Programm (Option Walter Benjamin-Stelle, nicht -Stipendium) erleichtert.
Alle Projektleitungen und auch die Hochschulen können Zusatzanträge stellen, um qualifizierte Geflüchtete – angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Diese Anträge können dadurch begründet werden, dass für den weiteren Verlauf eines Projektes nun Personen zur Verfügung stehen, durch deren Mitarbeit zusätzliche Impulse für die wissenschaftlichen Arbeiten im Projekt ausgehen. Außerdem ist die Finanzierung über bereits bewilligte Mittel möglich; Optionen sind Gästemittel, Personalstellen oder das Mercator-Modul.
Die Universität unterstützt Projektleitungen bei der Antragstellung, die jederzeit möglich ist.
Weitere Informationen - AKTUELLES ZUR NATIONALEN UND INTERNATIONALEN FORSCHUNGSPOLITIKEinklappen
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DFG: Neue Publikationsmöglichkeiten für die Wissenschaft - Deutschland beteiligt sich an Open Research Europe
Die Open-Access-Publikationsplattform „Open Research Europe“ (ORE) wird ab diesem Jahr von einem Verbund von Forschungs- und Förderorganisationen aus elf europäischen Ländern getragen. Bisher stand die Publikationsplattform nur Begünstigten aus den EU-Forschungsrahmenprogrammen offen.
Mit der Ausweitung der Trägerschaft wird die Möglichkeit eröffnet, dass alle an deutschen Forschungseinrichtungen tätigen Wissenschaftler*innen, unabhängig von einer Projektförderung, die Plattform kostenfrei nutzen können. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ist für Deutschland Vertragspartner im Verbund, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) übernimmt die Durchführung auf nationaler Ebene und die Mitwirkung in der ORE Funders’ Group sowie im Executive Committee in ihrer Funktion als Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft.
DFG: KI in der Begutachtung
Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat im Dezember 2025 beschlossen, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Begutachtung unter Einhaltung klar definierter Rahmenbedingungen zulässig sein wird. Die angekündigte Leitlinie zur Nutzung von KI in der Begutachtung wurde nun veröffentlicht. Sie wird begleitet durch das Whitepaper „Künstliche Intelligenz in der wissenschaftlichen Begutachtung – Position und Perspektiven der DFG“.
EU: EU-Kommission veröffentlicht Gender Equality Strategy 2026–2030
Am 5. März 2026 – im Zusammenhang mit dem Weltfrauentag - hat die Europäische Kommission ihre neue Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter 2026–2030 vorgestellt.Zentrale Schwerpunkte der Strategie 2026–2030 sind:
- Fortsetzung der Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt mit besonderem Schwerpunkt auf der Bekämpfung von Cybergewalt. Geplant sind Maßnahmen gegen Deepfakes und andere Formen digitaler Gewalt sowie eine engere Zusammenarbeit mit großen Online-Plattformen.
- Einbindung von Männern und Jungen in die Gleichstellungsarbeit, unter anderem durch eine Studie zu Online-Netzwerken, die sich gezielt an junge Männer und Jungen richten.
- Förderung höchster Standards für Gesundheit und Gesundheitssysteme, die für alle ausgelegt sind. Erstmals ist Gesundheit ein eigener Schwerpunkt in der Strategie, inklusive einer Initiative mit der WHO zur Verbesserung der Qualität und Zugänglichkeit der Gesundheitsversorgung für Frauen.
- Stärkung des Wohlstands durch die Förderung der Geschlechtergleichstellung in allen Wirtschaftssektoren. Die Strategie wird einen neuen Aktionsplan „Action Plan on Women in Research, Innovation & Startups“ auf den Weg bringen, um mehr Frauen für diesen Sektor in der EU zu gewinnen.
- Abbau von Lohn- und Rentenunterschieden zwischen Frauen und Männern sowie Verbesserung des Zugangs zu Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmerinnen und Stärkung der Repräsentanz von Frauen im Finanzsektor.
- Stärkung der politischen Teilhabe von Frauen und Maßnahmen für mehr Sicherheit im politischen Raum.
- Fortsetzung der Förderung der Gleichstellung weltweit, unter anderem durch einen „Gender Action Plan IV for 2028–2034“ sowie einen „Action Plan for Women, Peace and Security“.
- Fortsetzung der Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Gewalt mit besonderem Schwerpunkt auf der Bekämpfung von Cybergewalt. Geplant sind Maßnahmen gegen Deepfakes und andere Formen digitaler Gewalt sowie eine engere Zusammenarbeit mit großen Online-Plattformen.
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