Lebens-, Umwelt-, Natur- und Ingenieurwissenschaften
Aktueller Newsletter
Stand: 24.09.2026
- EDITORIALEinklappen
-
Liebe Leserinnen und Leser,
das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) richtet gemeinsam mit Partnern aus Wissenschafts-, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft und Medien seit dem Jahr 2000 die Wissenschaftsjahre aus. Im Wissenschaftsjahr 2027 soll in innovativen Formaten der Wissenschaftskommunikation die gesellschaftliche Bedeutung der Raumfahrt ganzheitlich dargestellt und ihre Rolle als Innovationstreiber im täglichen Leben hervorgehoben werden. Ihre Ideen sind gefragt – Projektvorschläge können bis zum 14. September 2026 eingereicht werden.
Ich wünsche Ihnen allen eine produktive vorlesungsfreie Zeit und eine interessante Lektüre.
Ihre Annette Götz
Leitung Servicestelle ForschungsförderungDear Reader,
Since 2000, the Federal Ministry of Research, Technology and Space (BMFTR) has been organising the Science Years in collaboration with partners from scientific, educational and cultural institutions, as well as stakeholders from politics, civil society and the media. During the Year of Science 2027, innovative formats of science communication will be used to present the societal significance of space travel in a holistic manner and to highlight its role as a driver of innovation in everyday life. We’re looking for your ideas – project proposals can be submitted until 14 September 2026.
I wish you all a productive lecture-free period and interesting reading.
Yours, Annette Götz
Head of the Research Support Office - AUSSCHREIBUNGENEinklappen
-
DAAD: 2. Ausschreibungsrunde „Zukunftsnetzwerk Weimarer Dreieck: Wissenschaft für Europa“
Bewerbungsschluss: 2. November 2026
Das Zukunftsnetzwerk Weimarer Dreieck zielt darauf ab, die 1991 von den Außenministern Deutschlands, Frankreichs und Polens ins Leben gerufene politische Initiative „Weimarer Dreieck“ um eine Plattform für zukunftsfähige Wissenschaft (zur Förderung der trilateralen Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und Polen) zu erweitern. Im Rahmen des Programms werden gemeinsame Wissenschaftsprojekte initiiert, junge Talente vernetzt und so ein Raum für gemeinsame Lösungen für europäische und globale Herausforderungen entwickelt.
BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Leitprojekten für die Nutzung von KI in Wertschöpfungsketten: Industrielle, domänenspezifische KI zur Erschließung von Wertschöpfungspotenzialen in deutschen Schlüsselbranchen
Einreichungsfrist für Projektskizzen: 01. November 2026
Mit dieser Bekanntmachung adressiert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) die oben genannten Herausforderungen für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Förderrichtlinie zielt darauf ab, die Entwicklung und Implementierung solcher domänenspezifischen KI-Systeme entscheidend voranzubringen, die präzise auf die Anforderungen vertikaler Wertschöpfungsketten zugeschnitten sind. Dabei sollen sowohl spezialisierte Sprachmodelle als auch KI-Ansätze zur Verarbeitung multimodaler Datenquellen unter Einsatz von Deep Learning, symbolischen Ansätzen und hybriden Modellen erforscht werden. Übergreifende Ziele sind dabei, die Leistungsfähigkeit, Genauigkeit und Praxistauglichkeit von KI-Systemen in zentralen Anwendungsfeldern für die deutsche Wirtschaft wie zum Beispiel dem produzierenden Gewerbe, dem Maschinenbau und der Landwirtschaft zu verbessern.
BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Korea unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft (2+2-Projekte) zu den Themen „Halbleiter und KI-basierte Assistenzrobotik“
Einreichungsfrist für Projektskizzen: 4. November 2026
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und das koreanische Ministerium für Handel, Industrie und Ressourcen (MOTIR) unterstützen gemeinsame Projekte durch strategische Projektfördermaßnahmen, um die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Korea zu fördern. Die Maßnahme zielt darauf ab, gemeinsame Forschungsprojekte von beiderseitigem Interesse zu fördern und so zu einer verstärkten wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Korea beizutragen.
Die vorliegende Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland. Der Themenbereich „Halbleiter“ greift zudem die Ziele der Mikroelektronik-Strategie der Bundesregierung auf. Mit dem Themenschwerpunkt „KI-basierte Assistenzrobotik“ wird zudem der Aktionsplan „Robotikforschung“ des BMFTR angesprochen.
BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Vorhaben im Rahmen des nationalen Programms für raumfahrtbasierte Anwendungen mit Galileo und zur Förderung von NewSpace
Einreichung von Projektskizzen fortlaufend bis zum 30. Juni 2027
Diese Förderrichtlinie richtet sich explizit an die NewSpace Community, die neue Anwendungen von Galileodaten und -diensten erschließen will. NewSpace bezeichnet eine neuartige Wirtschaftsweise bei der Durchführung von Raumfahrtaktivitäten, die durch Orientierung an kommerziellen Kunden, eine stärkere Rolle privater Investoren, hohe Innovationsgeschwindigkeit und mehr Risikobereitschaft gekennzeichnet ist. Auch der Ausbau klassischer Navigationsanwendungen ist möglich. Besonders angesprochen sind Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
BMFTR: Förderung von Projekten zum Thema „Demonstration und Erprobung innovativer Lösungen für die zivile Sicherheit“
Stichtag: fortlaufende Einreichung, bis 30. Juni 2027
Gegenstand der Förderung sind anwendungsnahe FuE-Projekte in der zivilen Sicherheitsforschung, die durch den Auf- und Ausbau von Demonstrations- und Erprobungsumgebungen zur Erforschung, Erprobung, Demonstration und Bewertung neuer praxisrelevanter Lösungen zur Erhöhung der zivilen Sicherheit beitragen. Gefördert werden Vorhaben, deren Ziel die Schaffung von geeigneten Demonstrations- und Erprobungsumgebungen ist und die auf diese Weise neue Möglichkeiten für die Erprobung und Bewertung von praxisbezogenen Lösungen für Anwender und deren spezifischer Bedarfe in der zivilen Sicherheit bis hin zu zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Bevölkerung schaffen. Im Fokus steht insbesondere die Konzeption, der Auf- beziehungsweise Ausbau und die Nutzung von Demonstrations- oder Testumgebungen. Das beinhaltet ebenso die Ertüchtigung bereits bestehender passfähiger Infrastrukturen oder die Bereitstellung der Umgebungen für einen breiten Anwenderkreis. Die Umgebungen können dazu dienen, Lösungen sowohl technischer als auch nichttechnischer Natur zu testen.
Gefördert werden Einzelvorhaben. In begründeten Ausnahmefällen können Verbundprojekte gefördert werden, wenn dies dem mit dieser Förderrichtlinie verfolgten Ziel in besonderer Weise dienlich ist, zum Beispiel durch eine Steigerung der Breitenwirkung oder die Passfähigkeit für unterschiedliche Sicherheitsszenarien. Sofern notwendig und sinnvoll, ist die Einbindung assoziierter Partner möglich.
Damit die neuen Sicherheitslösungen den Anwendern möglichst schnell zur Verfügung stehen, sollen die Projekte auf einen Zeitraum von ein bis maximal zwei Jahren ausgerichtet sein.
Vorrang werden Vorschläge haben, die eine sicherheitsrelevante Breitenwirkung für Deutschland entfalten. Insbesondere sind mit der Förderrichtlinie Projekte adressiert, die möglichst unterschiedliche, komplexe Sicherheitsszenarien oder ein besonders hohes Transfer- und Skalierungspotenzial für konkrete Anwendungen in der zivilen Sicherheit aufweisen, die mit der Demonstrations- und Erprobungsumgebung abgedeckt werden können. Die Eignung für potenzielle Anwendungen ist darzulegen.BMFTR: Förderaufruf „KI4Energy“ - Künstliche Intelligenz und Data Science als Schlüsseltechnologien für die Energie- und Wasserstoffforschung
Einreichungsfrist: Projektskizzen können kontinuierlich eingereicht werden
Die Verbindung von exzellenter deutscher KI-Forschung mit den Stärken in Energie-, Wasserstoff- und Materialtechnologien eröffnet erhebliche Innovations- und Wertschöpfungspotenziale. Eine gezielte Förderung stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Forschungs- und Wirtschaftsstandorts Deutschland, trägt zum Erreichen der Klimaziele bei und unterstützt den Übergang zu einer nachhaltigen, digitalen und resilienten Energiezukunft. Die Maßnahme konzentriert sich auf die Grundlagenforschung und den Übergang zu anwendungsorientierten Konzepten (TRL 1–3) mit folgenden thematischen Inhalten:
- Data Science & KI-gestützte Analytik
- Digitale Zwillinge & Systemmodellierung
- Autonome Systeme & Predictive Maintenance
- Adaptive KI-Plattformen & Entscheidungsunterstützung
DFG: SPP 2458 Priority Programme “Combinatorial Synergies”
Deadline for submission of proposals: 30 November 2026
In 2023, the Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Combinatorial Synergies” (SPP 2458). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the second three-year funding period.
During the first funding period, the DFG Priority Programme has established itself as a new and internationally visible combinatorics network in Germany. Through targeted funding of projects and activities, such as workshops, Mercator Fellowships and Dive into Research formats, the SPP Combinatorial Synergies facilitated substantial and innovative mathematical research. In the upcoming second funding period, the individual projects in the Priority Programme concern combinatorial synergies in themes ranging from fundamental mathematical research to applications.
DFG: AIMS-DFG Collaboration Visits in the Mathematical Sciences
Proposals can be submitted at any time
In the preceding years, the African Institute for Mathematical Sciences (AIMS) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) published calls to support the initiation of international research collaboration between researchers from African countries and researchers at universities in Germany in the mathematical sciences.
The DFG and AIMS are pleased to announce that researchers interested in establishing scientific collaborations between the wider research communities in the mathematical sciences in Africa and Germany are invited to submit proposals under the regular DFG funding programme “Initiation of International Collaboration” at any time.
This funding programme enables participating researchers to identify joint research interests and project ideas. This applies in particular to the field of mathematical sciences. Researchers in early career phases are particularly encouraged to submit proposals.
EU: Water4All kündigt Themen für 5. und 6. Joint Transnational Call an
Die europäische Partnerschaft Water4All hat die Themen ihrer kommenden Joint Transnational Calls für 2026 und 2027 bekanntgegeben. Der 5. Call öffnet im September 2026 zum Thema nachhaltiges Wassermanagement, der 6. Call folgt im September 2027 zum Thema Wasser für Ökosysteme und Biodiversität.
Water Security for the Planet (Water4All) ist eine im Rahmen von Horizont Europa kofinanzierte Partnerschaft mit einer Laufzeit von sieben Jahren ab 2022. Sie vereint 90 Partner aus 33 Ländern innerhalb und außerhalb der EU entlang der gesamten Wasserforschungs-, Entwicklungs- und Innovationskette. Die Partnerschaft hat die thematischen Schwerpunkte ihres 5. und 6. Joint Transnational Calls veröffentlicht. Die im September 2026 und 2027 startenden Ausschreibungen fördern transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Süßwasser und orientieren sich an der Strategic Research and Innovation Agenda (SRIA) der Partnerschaft.
- 5. Joint Transnational Call (Öffnung: September 2026)
Der kommende Call adressiert das Thema nachhaltiges Wassermanagement. Besonderes Augenmerk kann dabei auf den Unterthemen Flussgebietsmanagement oder Grundwassermanagement liegen. - 6. Joint Transnational Call (Öffnung: September 2027)
Der Call widmet sich dem Thema Wasser für Ökosysteme und Biodiversität, mit besonderem Fokus auf Resilienz, Minderung und Anpassung aquatischer Ökosysteme und Ökosystemleistungen an den globalen Wandel.
Ergänzend kann das Thema Infrastrukturen für Wasser in einem der beiden Calls berücksichtigt werden.
EU: Circular innovative advanced materials – facilitating the transition from design to markets (RIA)
Deadline: 02 February 2027 (17:00:00 Brussels time)
The focus of this topic is on enabling circularity and resilient supply networks through R&I in advanced materials, in particular recyclable polymers and composites, magnets and metal (alloys) for additive manufacturing, and on accelerating their pathway to market. Proposals should develop new innovative advanced materials (IAMs) with superior or novel functionalities designed for circularity. The scope includes necessary developments of related processes and technologies to ensure integration in industrial manufacturing facilitating uptake of the developed solutions. Proposals should also develop circular business models considering the cost of changes needed along the life cycle of these new materials to facilitate their uptake.
The scope covers the full innovation cycle from the design for circularity and functional integration (new materials designs), development and scaleup (including scalable recovery, recycling and valorisation at end of life), to demonstration of industrial uptake and integration into products. The transformative potential of the developed solutions is to be showcased by demonstrators and industrial use cases. Projects should also explore possibilities to transfer developed solutions to other applications or sectors.
ZIM: Tschechien
Einreichungsfrist: 30. November 2026
The 38th IraSME call for R&D proposals is targeted at small and medium-sized enterprises (SMEs) and research and technology organisations (RTOs) which jointly conduct international research, technology, development and innovation (RTDI) projects.
- FORSCHUNGSPREISEEinklappen
-
(Derzeit keine Ausschreibungen)
- VERANSTALTUNGENEinklappen
-
Bayerische Forschungsallianz (BayFOR): Workshop "EU-Anträge überzeugend formulieren – Unlock your value!" am 24./25. November 2026 (München)
Anmeldeschluss: 10. Oktober 2026
Der praxisorientierte Workshop richtet sich an Forschende, die eigenständig EU-Anträge erarbeiten und ihre F&I-Projekte überzeugend zur Wirkung bringen möchten. Im Mittelpunkt steht das Antragschreiben für Horizon Europe, das aktuelle Forschungs- und Innovationsrahmenprogramm der Europäischen Kommission. Der Workshop zeigt, wie Sie gemeinsam mit Ihrem Konsortium einen klar strukturierten und strategisch überzeugenden EU-Förderantrag entwickeln, der den europäischen Mehrwert Ihres Forschungs- und Innovationsprojekts präzise herausarbeitet und im Wettbewerb überzeugt. Er wird geleitet von Dr. Nico Riemann, Experte für EU-Antragsunterstützung bei der BayFOR, und Elisabeth Grenzebach, Dozentin für wissenschaftliches Schreiben (Agentur Wortwirtschaft).
- FÖRDERPROGRAMME FÜR GEFLÜCHTETE WISSENSCHAFTLER/-INNENEinklappen
-
DFG: Verlängerung des Sonderprogramm für die Ukraine
Die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Jahr 2022 das Sonderprogramm Ukraine eingerichtet. Dieses sieht vor, dass in Deutschland arbeitende Antragsteller*innen im Rahmen des bestehenden DFG-Verfahrens „Kooperation mit Entwicklungsländern“ bei der Sachbeihilfe, bei Forschungsgruppen und im Schwerpunktprogramm neben Mitteln für die Projektdurchführung in der Ukraine auch Mittel für den Lebensunterhalt der ukrainischen Projektleitungen in Höhe von maximal 1.000 Euro pro Monat pro Projektleitung beantragen und im Bewilligungsfall an diese weiterleiten können. Das Sonderprogramm wurde zunächst für zwei Jahre eingesetzt, im Sommer 2024 um zwei Jahre verlängert und aktuell am 30. Juni 2026 vom Hauptausschuss der DFG noch einmal für weitere zwei Jahre bis Ende August 2028 verlängert.
- AKTUELLES ZUR NATIONALEN UND INTERNATIONALEN FORSCHUNGSPOLITIKEinklappen
-
todo
Für den Newsletter Lebens-, Umwelt-, Natur- und Ingenieurwissenschaften können Sie sich hier anmelden/abmelden.
IMPRESSUM
Herausgeber:
Servicestelle Forschungsförderung
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth