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Servicestelle Forschungsförderung

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Lebens-, Umwelt-, Natur- und Ingenieurwissenschaften

Aktueller Newsletter
Stand: 29.01.2026

EDITORIALEinklappen

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem ersten Newsletter der Servicestelle Forschungsförderung in 2026 erreichen Sie zum Jahresbeginn wieder zahlreiche Informationen zu neuen Ausschreibungen, Veranstaltungen und Neuigkeiten aus der Forschungspolitik.

Insbesondere möchte ich Sie auf die Förderinitiative Navigating a Transforming World Order der VolkswagenStiftung aufmerksam machen, welche die nächste Generation von Sicherheitsexperten adressiert, die auf der Basis multiperspektivischer Forschungsansätze, Theorien und Methoden zu einem umfassend verstandenen Sicherheitsbegriff forschen und gleichzeitig die Grenzen zwischen Wissenschaft und Praxis überwinden, indem sie evidenzbasierte Lösungen für die globalen Transformationen des Sicherheitssystems entwickeln und Leerstellen einer effektiven Politikberatung füllen können.

Auch darf ich Sie auf die gemeinsame Ausschreibung der Jungen Akademie und VolkswagenStiftung Bestes Forschungsumfeld 2026 aufmerksam machen. Bewerbungen können bis zum 1. März 2026 eingereicht werden.

Zudem nochmals der Hinweis auf die Ausschreibung der Preise der Universitätsstiftung Bayreuth für besondere Leistungen in der Forschung – Advanced Researcher Award, Early Career Researcher Award und Beyond Research Award. Jeder Preis ist mit einem Preisgeld von 10.000€ dotiert. Für Kurzentschlossene besteht noch bis zum 31. Januar 2026 die Möglichkeit, eine Bewerbung mittels Online-Formular über die Homepage der Universitätsstiftung Bayreuth einzureichen.

Ich wünsche Ihnen allen für 2026 erfolgreiche Projekte und viele neue Forschungsimpulse!   

Ihre Annette Götz
Leitung Servicestelle Forschungsförderung


Dear Reader,

The first newsletter from the Research Support Office in 2026 provides you with the latest information on open calls for proposals, upcoming events and news from research policy at the start of the year.

In particular, I would like to draw your attention to the Volkswagen Foundation´s funding initiative Navigating a Transforming World Order, which addresses the next generation of security experts who, on the basis of multi-perspective research approaches, theories and methods, conduct research on a comprehensively understood concept of security and at the same time overcome the boundaries between science and practice by developing evidence-based solutions for the global transformations of the security system and filling gaps in effective policy advice.

I would also like to draw your attention to the joint call for proposals Best Research Environment 2026 by the Junge Akademie and the Volkswagen Foundation. Applications can be submitted until 1 March 2026.

In addition, last-minute applicants still have until 31 January 2026 to submit their applications for the Bayreuth University Foundation's awards for outstanding achievements in research – the Advanced Researcher Award, Early Career Researcher Award and Beyond Research Award – using the online form on the Bayreuth University Foundation website.

I wish you all successful projects and many new research ideas for 2026!

Yours, Annette Götz
Head of the Research Support Office

AUSSCHREIBUNGENEinklappen

Joachim Herz Stiftung: Förderlinien 2026

Berwerbungsschluss: 31. März 2026

Die Joachim Herz Stiftung stellt 2026 rund zwölf Millionen Euro Fördermittel bereit, um Forschung für einen smarten Umgang mit Wasser nutzbar zu machen. Wir fördern anwendungsorientierte, fächerübergreifende und risikoreiche Projekte im Bereich Neue Materialien und Ressourcen, sowie die engagierten Personen dahinter, um nachhaltige Lösungen in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Anwendung zu überführen.

Mit unseren Förderlinien setzen wir auf die Förderung einzelner Wissenschaftler:innen, junger Talente, auf die Förderung von Gruppen und Projekten sowie auf neue Transferstrukturen:

innovate! academy: Bis zu 250.000 Euro Fördermittel für transferorientierte Projekte zu Water-Enabled Materials und obligatorisches Seminarprogramm als ideelle Förderung für Postdocs und Junior-Professor:innen. Jetzt bewerben
(Bewerbungen bis zum 31. März 2026)

innovate! fund: Bis zu 1.000.000 Euro für interdisziplinäre Teams, die neue Wege für die effizientere Nutzung, Reinhaltung und Verfügbarkeit von Wasser entwickeln. Jetzt bewerben
(Bewerbungen bis zum 31. März 2026)

innovate! center: Bis zu 5.000.000 Euro für die Gründung neuer Transferstrukturen, die für einen smarten Umgang mit Wasser und Bodenressourcen sorgen. Jetzt bewerben
(Bewerbungen bis zum 20. April 2026)

Joachim Herz Preis: Bis zu 500.000 Euro für promovierte Wirtschaftswissenschaftler:innen in der frühen Phase ihrer Karriere, die interdisziplinär und praxisrelevant forschen und einen Beitrag zum smarten Umgang mit Wasser leisten wollen. Jetzt bewerben
(Bewerbungen bis zum 31. März 2026)

Add-on Fellowships: Bis zu 15.000 Euro für junge Wissenschaftler:innen aus den Lebens-, Material- und Wirtschaftswissenschaften, die motiviert sind, das Transferpotenzial ihrer Forschung weiterzuentwickeln. Diese personenbezogene Förderung ist Teil des Leitthemas "Ressourcen der Zukunft", einschließlich des "smarten Umgangs mit Wasser". Jetzt bewerben
(Bewerbungen vom 12. Januar bis zum 22. März)

Alle Informationen zu den einzelnen Förderlinien finden Sie hier.

Volkswagen-Stiftung: Momentum – Förderung für Erstberufene

Einreichungsfristen: 14. April 2026 und 06. April 2027

Die Initiative Momentum (PDF) adressiert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Phase nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Ziel ist es, ihnen in dieser Karrierephase Möglichkeiten zur inhaltlichen und strategischen Weiterentwicklung ihrer Professur zu eröffnen.

Weitere Informationen

Volkswagen-Stiftung: Förderinitiative „Navigating a Transforming World Order“

Einreichungsfrist: 30. April 2026

Mit dem neuen Förderangebot „Navigating a Transforming World Order“ sollen in der ersten Ausschreibungsrunde „Fellowships on Security and Technology“ gefördert werden. Bewerben können sich Postdoktorandinnen und Postdoktoranden bis zu fünf Jahre nach der Promotion, die mit einer klar europäischen Perspektive zum Nexus Sicherheit und Technologie forschen und den Brückenschlag zu Politikberatung und gesellschaftlicher Praxis leisten. Die Ausschreibung ist disziplinär offen: von Sozial- und Geisteswissenschaften über Technik- und Naturwissenschaften bis hin zur Informatik. Entsprechend vielfältig sind die denkbaren Forschungsschwerpunkte: etwa Künstliche Intelligenz und neue (Bio-)Technologien, aber auch Rüstungskontrolle und Verteidigung, Macht und Ethik.

Weitere, jährliche Fellowship-Runden werden voraussichtlich die Themen „Sicherheit + Ökonomie“ und „Sicherheit + Neue Partnerschaften“ adressieren. Außerdem ist eine erste Ausschreibung für Forschungsgruppen Ende 2026 geplant, die sich an etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler richtet sowie die Weiterentwicklung des Rahmenprogramms mit europäischen Partnern.

Weitere Informationen zur Förderinitiative

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Explorative Forschungsansätze in der Fusion“

Einreichungsfristen für Projektskizzen: 31. Oktober 2026 und 31. Oktober 2027

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Ziel der Fördermaßnahme ist es, neuartige wissenschaftlich-technologische Ideen, Methoden und Systemansätze zu erschließen, die das Potenzial besitzen, zukünftige Entwicklungen für eine sichere, effiziente und wirtschaftlich tragfähige Nutzung der Fusionsenergie maßgeblich voranzutreiben. Im Fokus stehen hochinnovative Ideen, die neue Impulse für die Fusionsforschung setzen und eine Brücke zwischen grundlagenorientierter Forschung und der anwendungsorientierten Förderung schlagen können. Mittelfristig sollen dadurch alternative Lösungen und Technologierouten aufgezeigt werden, um Risiken der bisherigen Ansätze im weiterhin dynamischen Forschungsfeld der Fusion abzufedern oder bestehende Bedarfslücken zu schließen. So bestehen in vielen Teiltechnologien noch erhebliche Unsicherheiten, ob die für eine spätere Einsatztauglichkeit nötigen Zielgrößen mit den derzeit vorherrschenden Forschungsansätzen erreicht werden können.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMFTR derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

VDI Technologiezentrum GmbH
– Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung –
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf

Kontakt:
Dr. Leonhard Klar
Telefon: +49 (0) 211/6214-954
E-Mail: leonhard.klar@vdi.de

Dr. Sebastian Burhenn
Telefon: +49 (0) 211/6214-966
E-Mail: sebastian.burhenn@vdi.de

BMFTR: Bekanntmachung zur Förderung von internationalen Verbundprojekten im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“ zum Thema „Blauer Kohlenstoff – Wirkungsforschung und Managementoptionen (Blue Carbon Ecosystems)“

Einreichungsfrist von Projektskizzen: 02. März 2026 (14 Uhr MEZ)

Diese Förderrichtlinie bezieht sich auf eine Förderinitiative der Joint Programming Initiative „Healthy and Productive Seas and Oceans“ (JPI Oceans) zum Thema „Blue Carbon Ecosystems“. Durch JPI Oceans werden zwischenstaatliche Aktivitäten im Zusammenhang mit den Meeren und Ozeanen gebündelt, beziehungsweise koordiniert. Die Mitgliedsländer verfolgen die Zielstellung, gemeinsam langfristige, strategische Prioritäten für die Meeresforschung und Technologieentwicklung im marinen Bereich in Europa festzulegen und durch gezielte Maßnahmen gemeinsame Schwerpunkte in der weiteren wissenschaftlich-technischen Entwicklung zu setzten.

Die hier als Grundlage dienende, internationale Förderinitiative von sechs Ländern wird auf der Internetseite https://www.jpi-oceans.eu/en/blue-carbon in englischer Sprache veröffentlicht. Diese nationale Bekanntmachung formuliert die Förderbedingungen für deutsche Partner innerhalb dieser internationalen Förderinitiative von JPI Oceans.

Mit dieser Förderrichtlinie will das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit Hilfe von Forschung, Entwicklung und Innovation zukunftsweisende Lösungen aufzeigen, die zum Erhalt und der Wiederherstellung von gesunden Küstenökosystemen beitragen und ihre Bedeutung als Kohlenstoffsenke stärken. Mit der Forschung sollen kritische Verständnislücken bezüglich des Treibhausgasbudgets von Kohlenstoffdioxid (CO2), Methan (CH4) und Distickstoffmonoxid (N2O) geschlossen werden. Darüber hinaus sollen die Ergebnisse dieser Förderrichtlinie zur Entwicklung einheitlicher Mess-, Analyse- und Bilanzierungsmethoden von Kohlenstoff und anderen Treibhausgasen für unterschiedliche küstennahe Lebensräume beitragen.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMFTR derzeit folgenden Projektträger beauftragt:
Projektträger Jülich
Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung,
Geowissenschaften und Schifffahrt
Schweriner Straße 44
18069 Rostock

Fachliche Ansprechpartnerin:
Frau Dr. Julia Getzlaff
Telefon: +49 (0)381/20356-292
E-Mail: j.getzlaff@ptj.de

BMFTR: Bekanntmachung der Richtlinie zur Förderung von internationalen Projekten im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“ zum Thema „Submarines Grundwasser – Ökologie, Nutzung und Management (Offshore Freshened Groundwater)“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 06. März 2026 (17 Uhr MEZ)

Salzarmes Grundwasser beziehungsweise Süßwasser unter dem Meeresboden „Offshore Freshened Groundwater“ (OFG) ist eine potenziell strategische Ressource für die Wasserversorgungssicherheit in Küstengebieten und für Industriezweige mit hohem Frischwasserbedarf. Mit dieser Förderrichtlinie will das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit Hilfe von Forschung, Entwicklung und Innovation wesentlich dazu beitragen, eine zukunftsweisende wissenschaftliche Bohrkampagne durchzuführen, die hydrogeologische und geochemische Charakterisierung mit Pumpversuchen verbindet. Damit sollen OFG-Systeme validiert und wichtige Daten über ihre Verteilung, Eigenschaften, Auffüllungsmechanismen und mögliche Nutzung als Ressource generiert werden. Auf dieser Basis soll die vorliegende Förderrichtlinie die Grundlage für die potenzielle zukünftige strategische und nachhaltige Nutzung von OFG-Ressourcen schaffen.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMFTR derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung,
Geowissenschaften und Schifffahrt
Schweriner Straße 44
18069 Rostock

Fachlicher Ansprechpartner:
Herr Dr. Tobias Höfig
Telefon: +49 (0)381/20356-314 
E-Mail: t.hoefig@fz-juelich.de

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Stärkung der Resilienz der Bevölkerung in Krisen- und Katastrophenlagen“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit – Gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 11. März 2026

Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, innovative, anwendungsorientierte Lösungsansätze zu entwerfen, die zu einer Stärkung der Resilienz der Bevölkerung in Krisen- und Katastrophensituationen beitragen. Die im Rahmen dieser Richtlinie geförderten Projekte sollen eine bedarfs- und nutzergerechte Information und Ansprache, ein gesteigertes Bewusstsein sowie eine Sensibilisierung der Bevölkerung gegenüber Risiken, Gefahren, Krisen und Katastrophen unterstützen sowie die Selbsthilfefähigkeiten unter Kenntnis des Zwecks und der Aufgaben des Zivil- und Katastrophenschutzes stärken.

Entlang unterschiedlicher Bevölkerungsschutzlagen sollen Konzepte und Maßnahmen erarbeitet werden, die zu einer höheren Widerstandskraft und einer verbesserten Handlungsfähigkeit von Individuen und Gruppen in ihrem Sozialraum und ihren Lebenswelten führen. Von herausgehobenem Interesse sind in diesem Zusammenhang auch Implementierungsdefizite von bisher bestehenden Konzepten zur Steigerung der Resilienz.

Durch die Förderrichtlinie soll ein wirksamer Transfer von Forschungsergebnissen in die praktische Nutzung sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Methoden und Ansätzen im Bevölkerungsschutz erreicht werden.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMFTR derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

VDI Technologiezentrum GmbH
Projektträger Sicherheitsforschung
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf

Ansprechpartner:
Dr. Benjamin Coomann 
Telefon: +49 211/6214-186
Mobil: +49 162/2427202
E-Mail: benjamin.coomann@vdi.de

Dr. Leif Brand 
Telefon: +49 211/6214-516
Mobil: +49 172/7043209
E-Mail: brand@vdi.de

BMFTR: Förderaufruf Wissenschaftliches Begleitvorhaben zur Rahmenbekanntmachung zur Förderung von Projekten zum Thema „Zukunftsfähige Finanzwirtschaft im globalen Wandel (Future Finance)“

Einreichungsfrist für Förderanträge: 14. März 2026

Dieser Förderaufruf nimmt Bezug auf Punkt 2 und die Module A bis E der Rahmenbekanntmachung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) zur Förderung von Projekten zum Thema „Zukunftsfähige Finanzwirtschaft im globalen Wandel (Future Finance)“ vom 04.11.2025

Weitere Informationen

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von wissenschaftlichen „Nachwuchsgruppen Globaler Wandel: Innovative Methoden in der Klimamodellierung“

Einreichungsfrist Projektskizzen: 15. März 2026

Gefördert werden wissenschaftliche Nachwuchsgruppen, welche die Zusammenhänge und Wechselwirkungen der verschiedenen Komponenten des globalen Erdsystems mittels KI und neuen Modellierungsverfahren erforschen und somit zu einem verbesserten Verständnis des globalen Klimasystems beitragen. Im Ergebnis sollen die Forschungstätigkeiten die nationalen globalen Klimamodellierungsaktivitäten erweitern und verbessern.

Im Rahmen dieser Fördermaßnahme sollen bereits existierende, valide Datensammlungen in den Bereichen Klima und Umwelt möglichst in das Forschungsdesign einbezogen und genutzt werden. Die Erhebung weiterer, notwendiger zusätzlicher Daten für die Erreichung des Forschungsziels ist möglich. Daten und Ergebnisse, die im Rahmen der Fördermaßnahme erhoben, generiert und aufbereitet werden, sollen frei verfügbar gemacht werden, zum Beispiel in Form von offenen Datenbanken oder vergleichbaren Datenzugängen.

Die Forschung soll zur Erhöhung der Kompetenz in der Klimamodellierung sowie zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) beitragen.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMFTR derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

DLR-Projektträger
Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit
Abteilung Klimaforschung und Klimaanpassung
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn

Ansprechpartner für fachliche Fragen ist:
Herr Dr. Jochen Elberskirch
Telefon: +49 228/38 21-1519
E-Mail: jochen.elberskirch@dlr.de

Ansprechpartnerin für administrative Fragen ist:
Frau Silvia Schneider
Telefon: +49 228/38 21-1969
E-Mail: Silvia.Schneider@dlr.de

BMFTR: Förderung von Projekten zum Thema "Forschung und Entwicklung an Batterietechnologien für technologisch souveräne, wettbewerbsfähige und nachhaltige Batteriewertschöpfungsketten" im Rahmen des Dachkonzepts Batterieforschung.

Vorlage von Projektskizzen: nächste Einreichungsfrist 31. März 2026
Weitere Informationen

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Leistungsfähige und energieeffiziente KI-Prozessorsysteme (Kolibri)“

Einreichungsfrist von Projektskizzen: 10. April 2026

Ziel der Förderung sind leistungsfähige, energieeffiziente und vertrauenswürdige Prozessorsystemen für KI-Anwendungen in Deutschland. Der Fokus liegt dabei auf anspruchsvollen Edge-Anwendungen der deutschen und europäischen Schlüsselindustrien wie beispielsweise Automotive, industrielle Automatisierung, Robotik, Medizintechnik oder Verteidigung, um einen schnellen Transfer in die Anwendung zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen möglichst weite Teile der jeweiligen Ökosysteme zur Entwicklung und Anwendung der Prozessorsysteme berücksichtigt und gestärkt werden. Dies umfasst Hardware- und Software-Bausteine wie auch Werkzeuge zur Entwickler- und Anwenderunterstützung. Darüber hinaus sollen Technologie- und Designkompetenzen für More-Moore- und Beyond-Moore-Technologien ausgebaut werden.

Zur Untersuchung der Zielerreichung können unter anderem folgende Indikatoren herangezogen werden:

  • Leistungsfähigkeit der Prozessorsysteme im internationalen Vergleich (zum Beispiel in den Dimensionen Performanz, Energieeffizienz, Chipfläche oder Funktionalität in der Zielanwendung)
  • Einsatz der Prozessorsysteme in KI-Anwendungen in Schlüsselindustrien
  • Adaption neuartiger KI-Anwendungen dank neuer energieeffizienter und leistungsfähiger Prozessorlösungen
  • Transfer neuartiger Prozessorkonzepte in die Anwendung
  • erfolgreiche Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch Abschlussarbeiten
  • erfolgreiche Einreichung von Patenten und Schutzrechten

Zur Erfassung der Zielerreichung sollen oben genannte Indikatoren von den Antragsstellenden erweitert und mit Blick auf ihre Messbarkeit ausformuliert werden. Die Indikatoren werden bei der Bewilligung festgehalten sowie zu geeigneten Zeitpunkten erhoben (gegebenenfalls auch nach Abschluss der Vorhaben).

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMFTR derzeit folgenden Projektträger beauftragt:
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektträger „Mikroelektronik, Supercomputing, Robotik“ des BMFTR
Steinplatz 1
10623 Berlin

Ansprechpersonen:
Herr Dr. Uwe Vogel
Frau Dr. Susanne Hintschich

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Telefon: + 49 (0) 30/31 00 78-5491
Telefax: + 49 (0) 30/31 00 78-512
E-Mail: prozessoren@vdivde-it.de

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Open Innovation – Offene Werkzeuge für Forschung und Lehre in Quantentechnologien und Photonik“

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 30. April 2026

Im Bereich der Quantentechnologien besitzt Deutschland auch aufgrund entsprechender Fördermaßnahmen eine sehr gute Wettbewerbsposition. Die wissenschaftlichen und technischen Herausforderungen werden in Unternehmen als auch in universitären und außeruniversitären Forschungseinreichungen adressiert. Von entscheidender Bedeutung ist insbesondere an universitären und außeruniversitären Forschungseinreichungen, aber auch in Startups der Zugang zu und die möglichst freie Verfügbarkeit von hochwertigen wissenschaftlichen Geräten.

Ziel dieser Förderung ist es die Ausbildung in sowie die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen und Disziplinen mittels kostengünstiger und frei nutzbarer Werkzeuge zu erleichtern und Open Innovation über die Quantentechnologien hinaus zu ermöglichen. Der einfachere und freie Zugang ermöglicht es, praktische Erfahrungen mit Quantentechnologien zu machen und damit auch die Fähigkeiten für Forschung und Technologie entscheidend zu verbessern. Die interdisziplinäre Ausbildung von Expertinnen und Experten ist auch Ziel der Hightech Agenda.

Vorhaben im Rahmen dieser Bekanntmachung müssen sich auf spezifische Anwendungen beziehen und zu klaren und messbaren Vorteilen (Verfügbarkeit, Preis, vereinfachte Handhabung oder Ähnliches) führen. Die Werkzeuge sollen nach Laufzeitende frei verfügbar sein, zum Beispiel durch Publikation der Ergebnisse in Open Source-Repositorien und entsprechende Lizenzen, aber auch zum Beispiel durch die Weiterentwicklung hin zu marktfähigen Produkten.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMFTR derzeit folgenden Projektträger beauftragt:
VDI Technologiezentrum GmbH
– Projektträger Quantensysteme –
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf

Ansprechpersonen:
Dr. Joachim Fröhlingsdorf
Telefon: 0211/6214-508
E-Mail: froehlingsdorf_j@vdi.de

Dr. Fiona Grüll
Telefon: 0211/6214-520
E-Mail: fiona.gruell@vdi.de

BMFTR: BioDigitalHub – KI für die autonome Bioprozessentwicklung

Einreichungsfrist für Projektskizzen: 15. April 2026

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

KI oder Digitale Zwillinge haben gemeinsam mit Anwendungen aus der Robotik und Automatisierung das Potenzial, die Kosten und Risiken bei der Entwicklung und Skalierung von Bioprozessen deutlich zu senken. Zugleich können sie die Effizienz dieser Prozesse nachhaltig steigern. Digitale Lösungen werden damit zum Schlüssel, um Bioprozesse ökonomisch und ökologisch entscheidend zu verbessern. Diese Potenziale soll der Förderaufruf heben. Ziel ist die Entwicklung, Demonstration und breite Anwendung von digitalen Tools einer modernen Bioprozessentwicklung.

Die Etablierung einer belastbaren Datenbasis in Kombination mit Technologieentwicklungen soll den Einsatz einer automatisierten, KI-basierten Bioprozessentwicklung praxistauglich zeigen und ihren Transfer in die wirtschaftliche Anwendung der industriellen Biotechnologie entscheidend vorantreiben.

Es werden zwei anwendungsorientierte, interdisziplinäre Forschungsverbünde (BioDigitalHubs) gefördert. Ein Hub wird von einer größeren Anzahl von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft gebildet, die gemeinsam an der Entwicklung digitaler Technologien und Strukturen für die Automatisierung der Bioprozessentwicklung in den Bereichen Fermentation und Biokatalyse arbeiten.

Weitere Informationen

BMFTR: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger deutscher Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit – Gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft“

Einreichungsstichtag für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2027 der 13. Mai 2026
Ziel dieser Förderrichtlinie ist die Stärkung der deutschen Beteiligung der Sicherheitsforschung auf europäischer Ebene. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) setzt sich im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit – Gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft“ für die Stärkung der gemeinsamen europäischen Sicherheitsforschung und für ein souveränes, widerstandsfähiges und nachhaltiges Europa ein. Damit unsere Gesellschaft in der Zukunft besser auf globale Herausforderungen vorbereitet ist, besteht die Notwendigkeit, gemeinsame europäische Lösungen und Innovationen zu forcieren. Eine Stärkung der Sicherheitsforschung auf europäischer Ebene und die deutsche Beteiligung an dieser sind zentral für eine sichere (europäische) Gesellschaft.

Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt. Die Förderung erfolgt in Form von Einzelvorhaben.
Einreichungsstichtag für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm 2027 ist der 13. Mai 2026

Weitere Informationen

BMFTR: GO Forschung Budget 2026

Bewerbungsfrist: 30. Oktober 2026

GO Forschung ist ein vom BMFTR gefördertes Projekt, das Geschlechteraspekte in intersektionaler Perspektive in der Forschung fördert. Das jährlich mit bis zu 5.000 Euro pro Team dotierte GO Forschung Budget richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (R1-R3), die in ihrer Forschung besonders auf Gender- und Diversity-Aspekte achten und an der Universität Bayreuth tätig sind. Die Laufzeit der zu fördernden Projekte beträgt bis zu zwölf Monate. Die Mittel können für Sach- und Hilfsmittel verwendet werden.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen, Bewertungskriterien und Ansprechpersonen finden Sie auf der Homepage

Ansprechperson ist PD Dr. Elena Köstner: Elena.Koestner@uni-bayreuth.de

BMFTR: Förderung von Projekten zum Thema „Demonstration und Erprobung innovativer Lösungen für die zivile Sicherheit“

Stichtag: fortlaufende Einreichung, bis 30. Juni 2027
Gegenstand der Förderung sind anwendungsnahe FuE-Projekte in der zivilen Sicherheitsforschung, die durch den Auf- und Ausbau von Demonstrations- und Erprobungsumgebungen zur Erforschung, Erprobung, Demonstration und Bewertung neuer praxisrelevanter Lösungen zur Erhöhung der zivilen Sicherheit beitragen. Gefördert werden Vorhaben, deren Ziel die Schaffung von geeigneten Demonstrations- und Erprobungsumgebungen ist und die auf diese Weise neue Möglichkeiten für die Erprobung und Bewertung von praxisbezogenen Lösungen für Anwender und deren spezifischer Bedarfe in der zivilen Sicherheit bis hin zu zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Bevölkerung schaffen. Im Fokus steht insbesondere die Konzeption, der Auf- beziehungsweise Ausbau und die Nutzung von Demonstrations- oder Testumgebungen. Das beinhaltet ebenso die Ertüchtigung bereits bestehender passfähiger Infrastrukturen oder die Bereitstellung der Umgebungen für einen breiten Anwenderkreis. Die Umgebungen können dazu dienen, Lösungen sowohl technischer als auch nichttechnischer Natur zu testen.
Gefördert werden Einzelvorhaben. In begründeten Ausnahmefällen können Verbundprojekte gefördert werden, wenn dies dem mit dieser Förderrichtlinie verfolgten Ziel in besonderer Weise dienlich ist, zum Beispiel durch eine Steigerung der Breitenwirkung oder die Passfähigkeit für unterschiedliche Sicherheitsszenarien. Sofern notwendig und sinnvoll, ist die Einbindung assoziierter Partner möglich.
Damit die neuen Sicherheitslösungen den Anwendern möglichst schnell zur Verfügung stehen, sollen die Projekte auf einen Zeitraum von ein bis maximal zwei Jahren ausgerichtet sein.
Vorrang werden Vorschläge haben, die eine sicherheitsrelevante Breitenwirkung für Deutschland entfalten. Insbesondere sind mit der Förderrichtlinie Projekte adressiert, die möglichst unterschiedliche, komplexe Sicherheitsszenarien oder ein besonders hohes Transfer- und Skalierungspotenzial für konkrete Anwendungen in der zivilen Sicherheit aufweisen, die mit der Demonstrations- und Erprobungsumgebung abgedeckt werden können. Die Eignung für potenzielle Anwendungen ist darzulegen.
Weitere Informationen

StMELF: Forschungsförderung 2026

Die Antragsrunde 2026 zur Forschungsförderung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF) ist eröffnet. Im Rahmen des zweistufigen Förderverfahrens beginnt nun die erste Phase, in der Projektskizzen ab dem 01. Dezember 2025 über das elektronische Antragsportal BayRON eingereicht werden können.

Weitere Informationen zur Antragstellung sowie die Zugangsdaten zum BayRON-System

DFG: Funding Opportunity for Joint Israeli-German Basic Research Projects in All Fields of the Sciences and the Humanities

Israeli-German research teams are invited to submit outstanding joint research proposals within the scope of basic research in all fields of the sciences and the humanities. From now on, the funding opportunity follows a Standing Open Procedure (SOP) on a lead agency basis, which allows the continuous submission of joint bilateral proposals to the DFG as the Lead Agency until further notice.

For detailed instructions on scope, eligibility, proposal preparation and proposal submission, please refer to the information available on the ISF-DFG cooperation web page of the DFG website as well as on ISF website

Contact Persons at the DFG Head Office:
Please refer to the ISF-DFG cooperation web page.

DFG: Priority Programme “Artificial Intelligence for Protein Function (AI4PF)” (SPP 2546)

Deadline for proposal submission: 3 March 2026
The Senate of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) established the Priority Programme “Artificial Intelligence for Protein Function (AI4PF)” (SPP 2546). The programme is designed to run for six years. The present call invites proposals for the first three-year funding period.

Further Information
For enquiries about the scientific aims of the Priority Programme, please contact the Priority Programme coordinator:

Professor Dr. Jens Meiler
Universität Leipzig, Medizinische Fakultät
Institut für Wirkstoffentwicklung
Tel. +49 341 97-25730
E-Mail: jens.meiler@medizin.uni-leipzig.de

Questions on the DFG proposal process can be directed to:

Programme contact: 
Nico Strohmeyer
Tel. +49 228 885-3082
E-Mail: nico.strohmeyer@dfg.de

Administrative contact:
Dominic Mussett
Tel. +49 228 885-2622
E-Mail: dominic.mussett@dfg.de

DFG: Joint Korean-German Research Projects 2026 in the Engineering Sciences NRF-DFG 2026

Deadline for Project Proposals: All proposals must be submitted to the DFG by 11 March 2026, 12:00 noon CET, and to the NRF by 11 March 2026, 18:00 Korean time.

As an expression of the fruitful scientific collaboration between their two countries, the National Research Foundation of Korea (NRF) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are pleased to announce the launch of a new call for joint Korean-German research proposals in the engineering sciences. A further call for proposals, dedicated to the fields of natural sciences and life sciences, is scheduled to be launched in early January 2027, with a tentative deadline at the end of February 2027.

Contact Persons
For Germany:
Inquiries related to this call:
Dr. Wolfgang Wachter
Physics and Chemistry
Tel. +49 228 885-2454
wolfgang.wachter@dfg.de

Inquiries related to general questions on Korean-German cooperation:
Raoul Wagner
International Affairs
Tel. +49 228 885-2217
raoul.wagner@dfg.de

For Korea:
Sujeong Seo
Tel. +82 2 3460 5722
sjsuh@nrf.re.kr

DFG: Priority Programme “A contribution to the realization of the energy transition: Optimization of thermochemical energy conversion processes for the flexible utilization of hydrogen-based renewable fuels using additive manufacturing” (SPP 2419)

Deadline for proposal submission: 31 March 2026

The overarching aims of the Priority Programme are to develop the domain-specific knowledge and methods, to create an interdisciplinary research field between combustion science and manufacturing, and to demonstrate the approach both computationally and experimentally. The specific goals of the Priority Programme include the advancement of methods, since the design of highly complex AM-manufactured burner concepts and appropriately adapted operating strategies requires an integrated process combining predictive simulation, additive manufacturing and experimental analysis.

Further Information:
More information on the Priority Programme is available here.
For enquiries about the scientific aims of the Priority Programme, please contact the Priority Programme coordinator:

Professor Dr.-Ing. Heinz Pitsch
RWTH Aachen University, Fakultät für Maschinenwesen
Institut für Technische Verbrennung
Tel. +49 241 8094607
E-Mail: h.pitsch@itv.rwth-aachen.de

Contact Persons at the DFG Head Office:
Programme contact:
Dr. Simon Jörres
Tel. +49 228 885-2971
E-Mail: simon.joerres@dfg.de

Administrative contact:
Anja Kleefuß
Tel. +49 228 885-2293
E-Mail: anja.kleefuss@dfg.de

DFG: Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ im Rahmen des BMFTR-Programms 1000-Köpfe-plus

Einreichungsfrist: 06. März 2026 (15 Uhr)

Erste Ausschreibungsrunde für Professuren und Mercator Fellows in Sonderforschungsbereichen und Exzellenzclustern.

Weitere Hinweise zum Programm 1000-Köpfe-plus in englischer Sprache finden Sie auch auf der gemeinsamen Webpräsenz von DFG, AvH und DAAD: www.global-minds-initiative.de

Please refer to the website for an English version of this information.

Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle:
Sebastian Granderath
Gruppe Exzellenzstrategie und Forschungsimpulse
Tel. 0228 885-2273
E-Mail: sebastian.granderath@dfg.de

Helen Neuert
Gruppe Sonderforschungsbereiche
Tel. 0228 885-2958
E-Mail: helen.neuert@dfg.de

DFG: DFG-CAPES Collaborative Research Initiative

Proposal submission deadline: 15 April 2026

Within the scope of their Cooperation Agreement, the Brazilian Federal Agency for Support and Evaluation of Graduate Education (CAPES) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are pleased to announce a joint call for German-Brazilian research projects in the field of production engineering and manufacturing technology. The projects should focus on research on production systems and manufacturing processes, considering the application of advanced concepts, methods and technologies such as advanced digitalisation and cyber-physical systems, artificial intelligence and machine learning, optimisation and simulation, in order to improve the efficiency, productivity, energy efficiency, resilience and sustainability of production systems.

The researchers involved in the funded bilateral projects in each discipline may collaborate by means of regular project meetings, personnel exchange of researchers and PhD students and further collaborative activities.

Further Information
Contact persons at the DFG Head Office in Bonn, Germany:
For questions concerning DFG funding in the field of Industry 4.0 and Advanced Digitalisation:
Dr. Sebastian Heidrich
Engineering Sciences 1
Tel. +49 228 885-2277
E-Mail: sebastian.heidrich@dfg.de

For questions concerning international cooperation with Brazil:
Dr. Dietrich Halm
International Affairs
Tel. +49 228 885-2347
E-Mail: dietrich.halm@dfg.de

Contact person at the DFG Office Latin America in São Paulo, Brazil:
Dr. Christina Peters
International Affairs
Tel. +55 11 5189 8308 (BR) or +49 228 885-4550 (D)
E-Mail: latinamerica@dfg.de

Information on the call for the Brazilian side is available at CAPES (in Portuguese).

Name of the call: PROGRAMA INICIATIVA DE PESQUISA COLABORATIVA (PIPC), Capes-DFG PIPC nº 21/2025

Contact at CAPES: inscricao.pipc@capes.gov.br

StMWi: Förderbekanntmachung „Elektronische Systeme und Prozesstechnologien“

Die für 2026 geplante Förderbekanntmachung soll gemäß Richtlinien des Bayerischen Verbundforschungsprogrammes (BayVFP) des StMWi in der Förderlinie Digitalisierung im Förderbereich „Elektronische Systeme" durchgeführt werden.

Die Vorankündigung mit den Themenfeldern der geplanten Bekanntmachung finden Sie hier: https://www.elsys-bayern.de/termine/vak-espt-25-26

Der Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH wird zeitnah auf https://www.elsys-bayern.de/bekanntmachungen weitere Details zu Ablauf und Einreichungsfrist bereitstellen – voraussichtlich im Frühjahr 2026.

Ansprechperson:
Dr. Carolin Klinger
Technologien des digitalen Wandels
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Heimeranstr. 37
80339 München
Tel.: 089-5108963018
E-Mail: Carolin.Klinger@vdivde-it.de
Web: www.vdivde-it.de

StMWi: Förderbekanntmachungen „Künstliche Intelligenz – Data Science“, „Kommunikationsnetze der Zukunft“ und „Cybersicherheit“

Die für 2026 geplanten Förderbekanntmachungen sollen gemäß Richtlinien des Bayerischen Verbundforschungsprogrammes (BayVFP) des StMWi in der Förderlinie Digitalisierung im Förderbereich „Informations- und Kommunikationstechnik" durchgeführt werden.

Die Vorankündigungen mit den Themenfeldern der geplanten Bekanntmachungen finden Sie hier:

Der Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH wird zeitnah auf https://www.iuk-bayern.de/bekanntmachungen weitere Details zu Ablauf und Einreichungsfrist bereitstellen – voraussichtlich im Frühjahr 2026.

Ansprechperson:

Dr. Patrick Wüchner
Technologien des digitalen Wandels
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Heimeranstr. 37
80339 München
Tel.: 089-5108963016
E-Mail: patrick.wuechner@vdivde-it.de
Web: www.vdivde-it.de

ZIM: Kooperationsprojekte mit Chile

Einreichungsfrist: 31. März 2026

Chilenische Antragssteller reichen ihren Antrag über die Website von Corfo im Rahmen des Förderprogramms "Crea y Valida - ZIM" ein. Der Zuschuss deckt bis zu 220 Mio. CLP (ca. 250.000 €) der gesamten Projektkosten. Der Prozentsatz, der abgedeckt wird, variiert je nach Unternehmensgröße (je nach Umsatz): 40 % für große, 60 % für mittlere und 80 % für kleine Unternehmen. Es wird erwartet, dass das Projekt innerhalb von 24 Monaten entwickelt wird, wobei eine Verlängerung auf 30 Monate möglich ist. Wenn das Projekt das Thema biologische Kreislaufwirtschaft umfasst, ist eine Verlängerung auf 36 bis 42 Monate möglich.

Weitere Informationen:

IraSME: Ausschreibung für ZIM-Kooperationsprojekte 2026 geöffnet

Einreichungsfrist für Förderanträge: 25. März 2026

Mittelständische Unternehmen sowie kooperierende Forschungseinrichtungen aus den teilnehmenden Ländern und Regionen können ab sofort Anträge auf Förderung für ihre innovativen marktorientieren Forschungs- und Entwicklungsprojekte einreichen.
 
Für deutsche Antragstellende steht wie immer das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie als Förderinstrument zur Verfügung.
 
Was wird gefördert?
FuE-Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen mit hohem Markpotential, ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen.

Wer wird gefördert?
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), weitere mittelständische Unternehmen, nichtwirtschaftlich tätige Forschungseinrichtungen als Kooperationspartner von Unternehmen (gemäß Richtlinien der beteiligten Länder/Regionen)

Wie wird gefördert?
Für deutsche Antragstellende erfolgt die Zuwendung als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung bezogen auf die zuwendungsfähigen Kosten.

Welche Länder?
Belgien (Regionen Flandern + Wallonien), Brasilien, Deutschland, Luxemburg, Tschechische Republik, Türkei.
 
Auf folgenden Seiten sind Informationen zu der aktuellen IraSME-Ausschreibung einschließlich der teilnehmenden Länder/Regionen veröffentlicht: 

Ab sofort besteht außerdem über ein Online-Matchmaking auf der IraSME-Homepage die Möglichkeit internationale Partner für gemeinsame Projekte zu finden. Am 20. Januar 2026 findet außerdem ein Webinar zur aktuellen Ausschreibung in englischer Sprache mit einigen der beteiligten Fördermittelgeber statt, zu dem ab sofort eine kostenfreie Anmeldung möglich ist.

Ansprechpersonen
Jenny Gudlat
Tel. 030 48163-589

Felix Rotter
Tel. 030 48163-525

E-Mail: international@aif-projekt-gmbh.de

EU: ERC-Advanced Grant Call 2026

Deadline: August 27, 2026 (Opening Date: May 28, 2026)
Further information

EU: EU4Health Arbeitsprogramm veröffentlicht – Chancen für die Forschung

Das EU4Health-Arbeitsprogramm 2025 wurde am 23. Juli 2025 von der Europäischen Kommission veröffentlicht und legt die zentralen Prioritäten der Europäischen Kommission in den Bereichen Gesundheitssysteme, digitale Transformation und Krankheitsprävention fest. Obwohl es sich primär an öffentliche Stellen und Gesundheitsakteure richtet, eröffnet es gezielte Beteiligungsmöglichkeiten für Forschungs- und Innovationsakteure, z.B. in den Bereichen Krebsfrüherkennung, Herz-Kreislauf-Gesundheit, digitale Gesundheitsinfrastruktur und KI-Anwendungen. Mit über 195 Mio. EUR an Fördermitteln sowie starken Verbindungen zu Horizon Europe und dem European Health Data Space fördert das Programm Zusammenarbeit, datenbasierte Innovation und evidenzbasierte Umsetzung. Das Arbeitsprogramm inkludiert noch keine Termine für die Veröffentlichungen von Ausschreibungen und Einsendeschluß von Anträgen, aber ein vorläufiger Zeitplan dafür steht mit Vorbehalt für Änderungen zur Verfügung. 
Link zum Arbeitsprogramm und Link zum vorläufigen Kalender

Deutsche UNESCO-Kommission: Förderpreise „For Women In Science 2026“

Bewerbungsschluss: 21. Februar 2026

Der Förderpreis der Deutschen UNESCO-Kommission, L’Oréal Deutschland und des Deutschen Humboldt-Netzwerks richtet sich an exzellente „Early Career“-Wissenschaftlerinnen (Post-Docs, Habilitandinnen oder Juniorprofessorinnen in den sechs Jahren nach der Promotion) in den Naturwissenschaften bzw. MINT-Fächern.

Der Förderpreis beträgt 25.000 Euro pro Preisträgerin. Voraussetzung hierfür ist ein gültiger Arbeitsvertrag oder ein Stipendium an einer deutschen Hochschule beziehungsweise außeruniversitären öffentlichen Forschungseinrichtung (mit mindestens 50 % einer Vollzeitstelle). Die Preisträgerinnen können das Preisgeld weitgehend frei (gemäß einem vorab vorgelegten Konzept) verwenden, sei es zur Förderung ihrer Forschungsvorhaben (inkl. Beschaffung von Geräten), sei es für einen Auslandsaufenthalt, sei es zur Finanzierung von Kinderbetreuung oder einer Haushaltshilfe.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an fwis@unesco.de.

Weitere Informationen

FORSCHUNGSPREISEEinklappen

Junge Akademie und VolkswagenStiftung: Preis für das beste Forschungsumfeld 2026

Bewerbungsschluss: 1. März 2026

Ein gutes Forschungsumfeld fördert exzellente Wissenschaft, indem es individuelle Stärken sichtbar macht und sie zu einem gemeinsamen Ganzen verbindet. Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es entscheidend, Teil eines Umfelds zu sein, das Raum für Kreativität eröffnet, wissenschaftlich erfolgreiches Arbeiten unterstützt und ein wertschätzendes Arbeitsklima pflegt.

Wer diese Einschätzung teilt und das eigene Forschungsumfeld für besonders gelungen hält, ist herzlich eingeladen, sich bis zum 1. März 2026 um den Preis für das beste Forschungsumfeld 2026 zu bewerben. Die Junge Akademie schreibt den Preis gemeinsam mit der VolkswagenStiftung bereits zum zweiten Mal aus. Aus einer Shortlist werden im Juni fünf Teams ausgelost, die jeweils ein Preisgeld von 10.000 Euro erhalten.

Bei Fragen steht Ihnen die Geschäftsstelle der Jungen Akademie gern zur Verfügung: forschungsumfeld@diejungeakademie.de.

Weitere Informationen

Körber-Stiftung: Deutscher Studienpreis 2026

Einsendeschluss: 1. März 2026

Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnet die Körber-Stiftung jährlich die besten Promovierten aller Fachrichtungen aus. Dabei zählt vor allem die gesellschaftliche Bedeutung der Forschung: Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden ermutigt, den gesellschaftlichen Wert der eigenen Leistung herauszuheben und sich einer öffentlichen Debatte darüber zu stellen. 

Weitere Informationen

Bayerischen Landesstiftung: Umweltpreis 2026

Einreichungsschluss: 31. März 2026

Der Bayerische Umweltpreis ist mit 30.000 Euro dotiert. Er wird seit 1985 für praktische oder wissenschaftliche Leistungen vergeben, die in besonderem Maße zur Erhaltung und Verbesserung der Umwelt beitragen und einen engen Bezug zu Bayern haben. Dies umfasst insbesondere:

  • Innovative Projekte im technischen Umweltschutz, z. B. der Abfallwirtschaft, der Wasserreinhaltung oder des Lärmschutzes, sowie Leistungen mit Bezug zum Klimaschutz, zur Umsetzung der Energiewende wie auch im Bereich des ökologisch nachhaltigen Wirtschaftens oder im Umweltmanagement
  • Neue, zukunftsorientierte Wege und Vorgehensweisen im Naturschutz
  • Signalgebende Initiativen und Projekte in der Umweltbildung oder der Bildung für nachhaltige Entwicklung

Kriterien sind unter anderem: Originalität, Innovation, Übertragbarkeit auf Dritte, Nachhaltigkeit, Kontinuität sowie Transparenz im Projektmanagement. Ehrenamtliches Engagement für die Umwelt wird besonders gerne gesehen.

Der Bayerische Umweltpreis kann an Einzelpersonen oder an Gruppen, unabhängig von der Rechtsform, vergeben werden.

Bitte reichen Sie Vorschläge über das Onlineformular ein, das auf dem Webangebot des Bayerischen Landesamt für Umwelt eingerichtet ist: www.lfu.bayern.de/umweltpreis.

VERANSTALTUNGENEinklappen

BMFTR/Nationale Kontaktstellen zum EU-Programm Horizont Europa: Veranstaltungskalender

Termine: verschiedene
Die nationalen Kontaktstellen zum EU-Programm Horizont Europa (NKS) bieten laufend verschiedene Veranstaltungen und Formate mit Bezug zur europäischen Forschungs- und Innovationsförderung durch. 
Vielleicht finden Sie Interessantes im Veranstaltungskalender

Bayerische Forschungsallianz BayFOR: Bavarian-Czech Networking Event - EU Calls 2026/2027 on Green Materials and Production for Batteries

Registration Deadline: 11 February 2026

The European Union is strategically strengthening Europe's battery value chain through a range of battery-related calls in various research and innovation funding programmes. The EU calls opening in 2026 offer particularly promising opportunities for cross-border consortia from industry and academia. Against this background, we cordially invite you to the Bavarian-Czech Networking Event: EU Calls 2026/2027 on Green Materials and Production for Batteries.

Date: Thursday, 26 February 2026
Time: 13:00 hrs to approx. 17:30 hrs (CET)
Location: Technology Centre Prague (CZ NCP), Prague, Czech Republic
Conference language: English


The event is organised by the Bavarian Research Alliance (BayFOR) in cooperation with the National Contact Point Jülich (DIT) and the Czech National Contact Point at the Technology Centre Prague, which is kindly hosting the event. It is primarily addressed to SMEs, universities and research institutions in Bavaria and the Czech Republic with an interest in EU-funded battery projects.

The aim of the event is to provide early and targeted information on relevant EU battery-related calls for 2026, while offering a structured setting for networking and consortium building. Experts from the National Contact Points will present selected calls from different EU funding programmes. The agenda will also include best-practice examples, information on available support structures, and moderated matchmaking sessions.

A key element of the programme will be Pitch Talks, giving participants the opportunity to briefly present their project ideas and to seek specific partners. Throughout the event, BayFOR will actively support participants in networking and in building strong European consortia.

Participation in the event is free of charge. Registration is required, and please note that the number of participants is limited. The registration deadline is Wednesday, 11 February 2026.

Further details

EU-Büro des BMFTR: Veranstaltungsreihe RP Start - Horizont Europa für Einsteigerinnen und Einsteiger

Nächster Veranstaltungstermin: 25. Februar 2026

Mit ihrer dreiteiligen Veranstaltungsreihe ‚RP Start‘ bietet das EU-Büro einen Einstieg in das Rahmenprogramm Horizont Europa. Die Reihe beginnt mit dem ersten Modul, „Das Programm“ (25. Februar 2026), geht weiter mit „Das Projekt“ (25. März 2026) und schließt ab mit „Der Projektantrag“ (12. Mai 2026). Auch wenn die Module inhaltlich aufeinander aufbauen, ist eine Teilnahme an nur einzelnen Modulen möglich. Die Anmeldungen sind geöffnet.

​FÖRDERPROGRAMME FÜR GEFLÜCHTETE WISSENSCHAFTLER/-INNENEinklappen

DFG: DFG unterstützt geflüchtete Wissenschaftler*innen (Erneuerung Feb. 2025)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt weiterhin aus ihren Heimatländern geflüchtete Wissenschaftler*innen. Ermöglicht werden soll eine kurzfristige Integration in das deutsche Wissenschaftssystem, damit die wissenschaftliche Arbeit fortgesetzt werden kann.
Promovierte geflüchtete Wissenschaftler*innen, die innerhalb der letzten drei Jahre ihre Heimat verlassen mussten, können zum einen eine Walter Benjamin-Stelle einwerben und auf diese Weise ein eigenes Forschungsvorhaben durchführen. Der in der Regel in diesem Programm bestehende Fokus auf Antragsteller*innen in der frühen Postdoktoranden-Phase entfällt für diese Zielgruppe.
Zum anderen können geflüchtete Wissenschaftler*innen in verschiedenen DFG-Förderprogrammen (Sachbeihilfe, Schwerpunktprogramm, Forschungsgruppe, Klinische Forschungsgruppe, Kolleg-Forschungsgruppe, Graduiertenkolleg) in laufende Projekte integriert werden. Eine solche Förderung kann seitens der Projektleiter*innen laufender DFG-Projekte über Zusatzanträge eingeworben werden.
Sonderforschungsbereiche werden explizit angeregt, für die Einbindung von geflüchteten Wissenschaftler*innen insbesondere die bereits bewilligten pauschalen Mittel einzusetzen, mit denen sie flexibel, eigenverantwortlich und unmittelbar bedarfsgerecht reagieren können. Für Exzellenzcluster gilt dies ebenso.
Bis auf Weiteres verlängert die DFG das Sonderprogramm Ukraine. Über diese Fördermöglichkeit können ukrainische Wissenschaftler*innen (Projektleitungen), die sich in der Ukraine befinden und deren Forschung weiter möglich ist, eine gesonderte Unterstützung erhalten.
Die Universität unterstützt Projektleitungen bei der Antragstellung, die jederzeit möglich ist.
Weitere Informationen

EU: MSCA4Ukraine Budget um weitere 10 Mio. Euro aufgestockt

Im April 2024 hat die Europäische Kommission das Budget für die MSCA4Ukraine-Initiative zur Unterstützung von Forschenden, die aus der Ukraine fliehen mussten, nochmals um 10 Millionen EUR aufgestockt. Diese Unterstützung wird seit Beginn des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges auf die Ukraine im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA) gewährleistet.
Die nächste Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für MSCA4Ukraine wird voraussichtlich im Mai 2024 veröffentlicht, sodass die ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten Anfang 2025 mit ihren Forschungsvorhaben beginnen können.
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EU: Ukraine zu Horizon Europe assoziiert

Am 9. Juni 2022 trat das Assoziierungsabkommen der Ukraine zu Horizon Europe in Kraft. Das Abkommen gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2021.
Bei einer Assoziierung an Horizon Europe schließen Nicht-EU-Staaten mit der EU ein Kooperationsabkommen und zahlen in das Forschungsrahmenprogramm ein. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat die Europäische Kommission der Ukraine die finanziellen Beiträge zu Horizon Europe jedoch erlassen.
Assoziierte Staaten können, bis auf wenige Ausnahmen, zu den gleichen Bedingungen an Horizon Europe teilnehmen wie EU-Mitgliedstaaten.
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EU: Jobs für Geflüchtete aus der Ukraine in laufenden Forschungsprojekten

Unter den vielen Menschen, die gerade die Ukraine verlassen, sind auch viele Menschen mit gefragten Qualifikationen, wie Forschende, Technikerinnen und Techniker oder Laborpersonal. Im Funding and Tenders Portal gibt es nun eine neue Funktion, um Jobs für Geflüchtete in laufenden EU-Projekten (H2020 und Horizont Europa) anzubieten. Hierfür ist ein Formular für Beschäftigungsangebote im Portal auszufüllen. Ein Wiki erklärt, wie ein solches Angebot erstellt wird.
Weitere Informationen

ERA4Ukraine – Neues Portal für Wissenschaftler aus der Ukraine bei EURAXESS

Das neue Portal, das seit dem 22. März 2022 am Start ist, gibt einen zentralen Überblick über Hilfs- und Unterstützungsangebote der Europäischen Kommission, der EU-Mitgliedstaaten und weiterer Länder für geflüchtete und gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Ukraine. Helfen Sie mit und leiten Sie die Information an Ihre Kontakte weiter.
Weitere Informationen

DAAD: Webseite zur Ukraine-Hilfe

Der DAAD bündelt auf der Webseite der „Nationalen Akademischen Kontaktstelle Ukraine“ umfangreiche Informations- und die vielfältigen Hilfsangebote der deutschen Wissenschaft für ukrainische Studierende und Forschende. Neben den direkten Hilfsangeboten werden so zudem die deutschen Hochschulen, die Allianz der Wissenschaftsorganisationen und weitere Institutionen und Organisationen des Wissenschaftssystems erfasst. Weitere Informationen

DAAD: Hilde Domin-Programm

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) das Stipendienprogramm „Hilde Domin-Programm“ an. Das Programm soll weltweit gefährdete Studierende sowie Doktorand:innen, denen in ihrem Herkunftsland formal oder de facto das Recht auf Bildung verweigert wird, darin unterstützen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen oder fortzusetzen, um einen Studien- oder Promotionsabschluss an einer deutschen Hochschule zu erlangen.
Die Universität Bayreuth unterstützt Gastgeber:innen und Wissenschaftler:innen bei der Nominierung, die jederzeit möglich ist. Eine Selbstbewerbung ist nicht möglich.
Weitere Informationen

DFG: Geflüchtete Forschende

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt aus ihren Heimatländern geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, indem sie die Mitarbeit in Forschungsprojekten sowie die Antragstellung im Walter Benjamin-Programm (Option Walter Benjamin-Stelle, nicht -Stipendium) erleichtert.
Alle Projektleitungen und auch die Hochschulen können Zusatzanträge stellen, um qualifizierte Geflüchtete – angehende oder promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – in bereits geförderte DFG-Projekte einzubinden. Diese Anträge können dadurch begründet werden, dass für den weiteren Verlauf eines Projektes nun Personen zur Verfügung stehen, durch deren Mitarbeit zusätzliche Impulse für die wissenschaftlichen Arbeiten im Projekt ausgehen. Außerdem ist die Finanzierung über bereits bewilligte Mittel möglich; Optionen sind Gästemittel, Personalstellen oder das Mercator-Modul.
Die Universität unterstützt Projektleitungen bei der Antragstellung, die jederzeit möglich ist. 
Weitere Informationen

AKTUELLES ZUR NATIONALEN UND INTERNATIONALEN FORSCHUNGSPOLITIKEinklappen

EU: Japans Assoziierung an Horizont Europa beschlossen

Wie bereits Ende letzten Jahres angekündigt, sind die Verhandlungen zwischen der Europäischen Kommission und Japan zur Assoziierung Japans an Horizont Europa zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen. Bis zur finalen Unterzeichnung gilt eine Übergangsregelung: in Japan ansässige Organisationen und Firmen können im Arbeitsprogramm 2026/2027 als Beneficiaries teilnehmen, also EU-Zuwendungen erhalten und dabei auch die Rolle als Projektkoordinator übernehmen. Bislang beziehen sich die Assoziierungsvereinbarungen hauptsächlich auf die zweite Fördersäule des Forschungsrahmenprogramms.

DFG: Künstliche Intelligenz in der Begutachtung

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat beschlossen, künftig die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Begutachtung zu ermöglichen. Der Einsatz darf allerdings nur unter klar definierten Bedingungen erfolgen, die in einer Nutzungs- und Transparenzleitlinie für Wissenschaftler*innen und weitere am Bewertungs- und Entscheidungsprozess beteiligte Personen festgehalten sind. Die DFG reagiert damit auf die technischen und regulatorischen Entwicklungen der vergangenen beiden Jahre und formuliert Grundsätze für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI-Systemen in der Begutachtung.

KI in der Antragstellung weiterhin zulässig
Bereits 2023 hat die DFG in ihrer Stellungnahme zum Einfluss generativer Modelle für die Text- und Bilderstellung auf die Wissenschaften und das Förderhandeln der DFG festgelegt, dass KI bei der Ausarbeitung von Förderanträgen genutzt werden kann, solange dies offengelegt wird. Dies gilt auch weiterhin, beispielsweise bei der Aufbereitung des Forschungsstandes, bei der Entwicklung einer wissenschaftlichen Methode, bei der Auswertung von Daten oder bei der Hypothesengenerierung. Die volle inhaltliche Verantwortung liegt jedoch bei den Antragsteller*innen.

KI in Begutachtung künftig unter Voraussetzungen möglich
In Fortentwicklung der Stellungnahme wird künftig der Einsatz von KI auch im Rahmen der Begutachtung erlaubt sein. Grundlage hierfür sind folgende vier Prinzipien:

  • (1) Vertraulichkeit: Eine Verarbeitung vertraulicher Antragsinhalte im Rahmen der Begutachtung ist nur zulässig, sofern sichergestellt ist, dass die Antragsinhalte von den Anbietern des KI-Systems nicht dauerhaft und über den konkreten Einsatzzweck hinaus gespeichert werden.
  • (2) Transparenz: Gutachter*innen müssen die Nutzung von KI unter Nennung der spezifischen Einsatzzwecke offenlegen, damit der weitere Urteilsbildungsprozess (Bewertung und Entscheidung) in Kenntnis dessen erfolgen kann.
  • (3) Qualitätssicherung: Eine kritische Prüfung aller KI-generierten Inhalte ist erforderlich und eine unreflektierte Übernahme von Inhalten verboten.
  • (4) Verantwortung: Die inhaltliche Verantwortung für die Gutachten verbleibt vollständig bei den Gutachter*innen.

Diese Prinzipien werden in einer Nutzungs- und Transparenzleitlinie näher erläutert und somit der Einsatz von KI in der Begutachtung detailliert geregelt. Die Leitlinie wird nun in die internen Prozesse implementiert und soll voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2026 veröffentlicht werden. Ein Einsatz von KI in der Begutachtung wird ab diesem Zeitpunkt zulässig sein.

Fortlaufende Beobachtung und Weiterentwicklung
Die DFG wird die wissenschaftliche, technische und rechtliche Entwicklung im Bereich KI weiterhin eng begleiten. Relevante Fragen werden in den zuständigen Gremien, darunter der Senatsarbeitsgruppe „Digitaler Wandel“, kontinuierlich beraten. Bei Bedarf werden Regelwerke und Verfahren angepasst, um Transparenz, Verlässlichkeit und wissenschaftliche Integrität dauerhaft zu gewährleisten.

Ansprechpersonen in der DFG-Geschäftsstelle
Dr. Matthias Katerbow
Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme
Tel. 0228 885-2358

Dr. Michael Lentze
Gruppe Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2
Tel. 0228 885-2449

Martin Steinberger
Gruppe Forschungskultur
Tel. 0228 885-3204

E-Mail-Adresse: KI@dfg.de

EU: Neue EU-Bioökonomie-Strategie veröffentlicht

Am 27. November hat die EU-Kommission eine neue Bioökonomie-Strategie mit dem Titel „A Strategic Framework for a Competitive and Sustainable EU Bioeconomy” vorgelegt. Sie baut auf der EU-Bioökonomie-Strategie von 2012 und den Updates aus den Jahren 2018 und 2022 auf und verlagert den Schwerpunkt auf die industrielle Umsetzung und Marktausweitung für biobasierte Produkte und Lösungen.

Die mit der Strategie vorgestellten Maßnahmen sollen Innovation und Investitionen skalieren, neue Leitmärkte für biobasierte Materialien und Technologien aufbauen, nachhaltige Biomasseversorgung entlang der Wertschöpfungsketten sicherstellen und die EU als globalen Akteur im Bereich der Bioökonomie positionieren.

Auch im Bereich Forschung und Entwicklung soll auf EU-Ebene weiter investiert werden: Die Strategie kündigt eine verstärkte Finanzierung der Bioökonomie im nächsten EU-Haushalt im Rahmen des Europäischen Wettbewerbsfonds (ECF) sowie über das Politikfenster zu Gesundheit, Biotechnologie, Landwirtschaft und Bioökonomie im Rahmenprogramm Horizon Europe ab 2028 an. 

Weitere in der Strategie angekündigte Maßnahmen umfassen beispielsweise den Start einer „EU blue bioeconomy innovation initiative“ 2026/2027 im Rahmen des European Ocean Pact, um bislang wenig genutzte aquatische Biomasse-Nebenströme zu erschließen und marine Wertschöpfungsketten zu entwickeln.

Weitere Informationen

EU: Neues Starterpaket der EU-Kommission zur Verbreitung und Verwertung von Projektergebnissen

Mit dem neuen „Starter Pack for Dissemination and Exploitation“ stellt die Europäische Kommission eine praxisorientierte Hilfestellung für EU-geförderte Forschungs- und Innovationsprojekte bereit. Das fünfseitige Dokument bündelt zentrale Schritte, Instrumente und Best-Practice-Beispiele, um Konsortien bei der strategischen Verbreitung und nachhaltigen Nutzung ihrer Ergebnisse zu unterstützen.

Das Starterpaket richtet sich an Projektkoordinierende, Kommunikations- und Impact-Betreuende sowie Forschungseinrichtungen, die sicherstellen möchten, dass ihre Ergebnisse Sichtbarkeit, Anschlussfähigkeit und Wirkung entfalten.

Behandelt werden unter anderem die Definition klarer Zielgruppen und Nutzenperspektiven, Verwertungs- und Kommunikationsstrategien und der Einsatz EU-weiter Tools, wie der Horizon Results Platform oder das Innovation Radar. Zudem werden Beispiele bewährter Verfahren aus erfolgreichen EU-Projekten aufgezeigt.

Ziel ist es, Forschungsergebnisse nicht nur zu veröffentlichen, sondern auch wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch nutzbar zu machen.

Weitere Informationen

DFG begrüßt GWK-Einigung zur Programmpauschale

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) begrüßt die Einigung in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK) am 28. November 2025 auf eine Erhöhung der Programmpauschale von derzeit 22 Prozent auf 25 Prozent ab 2027.

Die Anhebung bleibt zwar hinter der von der DFG selbst als dringend notwendig erachteten Erhöhung auf 30 Prozent zurück. Angesichts der angespannten öffentlichen Haushalte ist sie dennoch ein wichtiges Zeichen für die Stärkung der Wissenschaft und ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Im Interesse der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der von ihr geförderten Projekte und der Wissenschaft in Deutschland insgesamt ist die DFG deshalb auch bereit, einen Anteil der beschlossenen Erhöhung selbst zu tragen – auch wenn dies zusätzliche Belastungen für die eigentlichen Bewilligungen von Fördermitteln mit sich bringen wird.

Umso wichtiger ist aus Sicht der DFG nun die Fortführung des Pakts für Forschung und Innovation (PFI) auch über das Jahr 2030 hinaus.


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Servicestelle Forschungsförderung
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth

   


Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Annette Götz

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