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Sozial-und-Geisteswissenschaften

Aktueller Newsletter
Stand 20.05.2020

AUSSCHREIBUNGENEinklappen

ERC Advanced Grant Call 2020 geöffnet

Stichtag: 26. August 2020, 17:00 Uhr Brüsseler Ortszeit
Am 14. Mai 2020 wurde die letzte Ausschreibungsrunde der ERC Advanced Grants in Horizont 2020 geöffnet. Zielgruppe der ERC Advanced Grants (bis zu € 2,5 Mio über 5 Jahre) sind etablierte Wissenschaftler/innen mit einer herausragenden wissenschaftlichen Leistungsbilanz:
“The ERC ADG grants support individual researchers who are already established research leaders with a recognised track record (at least 10 years) of research achievements and who can demonstrate the ground-breaking nature, ambition and feasibility of their scientific proposal.”
Mit einem Budget von insgesamt rund 492 Millionen Euro wird eine Förderung von rund 209 exzellenten Projekten in dieser Ausschreibung erwartet. Die Einreichung ist ab sofort über das Funding and Tender Opportunities Portal möglich.
Auf der Seite finden Sie auch den Leitfaden für Antragstellende sowie häufig gestellte Fragen und Antworten zu den Advanced Grants. 
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COVID-19: Call for an Expression of Interest veröffentlicht

Stichtag: 11. Juni 2020
Im Zusammenhang mit der Covid-19-Krise hat die Europäische Kommission einen Call for Expression of Interest (EOI) veröffentlicht, mit dem in fünf verschiedenen Topics innovative und schnelle Antworten auf die Corona-Pandemie gefördert werden sollen. Mit dem Topic „Behavioural, social and economic impacts of the outbreak response” (SC1-PHE-CORONAVIRUS-2020-2C) richtet sich die Ausschreibung auch an Sozial- und Geisteswissenschaftler/innen. In dem Topic geht es vor allem um (nicht-intendierte) soziale und ökonomische Auswirkungen und Dynamiken infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.
Es werden insbesondere Antragssteller/innen gefördert, die unterschiedliche Disziplinen der Medizin und der Sozial- und Geisteswissenschaften integrieren, um folgende Dimensionen zu adressieren:
1. Eine vergleichende Analyse der Reaktionen auf den Covid-19-Ausbruch in Europa sowie der Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen und der damit verbundenen sozialen Dynamiken.
2. Die kurz- und langfristigen Folgen für die psychische Gesundheit durch die persönlichen und gesellschaftlichen Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie sowie die wachsenden gesundheitlichen Ungleichheiten, die sich etwa beim Gesundheitspersonal oder bei sogenannten „Risikogruppen“ besonders bemerkbar machen.
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BMBF: Förderaufruf im Rahmen der Richtlinie „Gesellschaft der Ideen – Wettbewerb für Soziale Innovationen“

Stichtag: 30. Juni 2020
Soziale Innovationen verändern das gesellschaftliche Miteinander. Das „Soziale“ der Sozialen Innovationen bezieht sich wie bei dem Begriff „Social Media“ oder „Soziale Netzwerke“ auf zwischenmenschliche Interaktionen. Dementsprechend kommen Soziale Innovationen in allen Bereichen des Lebens vor. Sie sind insbesondere nicht auf den Sozialbereich beschränkt.
Ziel der Förderung ist, Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu finden. Die Projektideen sollen von denjenigen stammen, die den gesellschaftlichen Herausforderungen am nächsten sind. Daher sollen zivilgesellschaftliche Akteure eingebunden werden.
Ideenbeschreibungen können in schriftlicher Form sowie als audiovisuelles Format elektronisch über die Internetseite www.gesellschaft-der-ideen.de eingereicht werden. 
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Volkswagenstiftung: Corona Crisis and Beyond – Perspectives for Science, Scholarship and Society

Stichtag: 4. Juni 2020 (Small Grants)
Die Vergabe von Small Grants, also niederschwellig zu beantragenden Anschubfinanzierungen einer spannenden neuen Forschungsidee, die auch unkonventionell sein darf, haben sich bei der VolkswagenStiftung bewährt. Die Stiftung hat jetzt die Small-Grant-Ausschreibung „Corona Crisis and Beyond – Perspectives for Science, Scholarship and Society“ gestartet und reagiert damit auf die kurzfristig neu aufgekommenen Forschungsfragen – und den Bedarf, ebenso kurzfristig Mittel dafür zu akquirieren.
Die Ausschreibung zielt nicht auf eine bestimmte Disziplin, sondern steht den Natur-, Lebens-, Technik- sowie den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften offen. Es können sowohl Einzel- als auch Kooperationsprojekte beantragt werden. Sie sollen ausgehend von der aktuellen Situation neue oder sich verändernde Fragestellungen adressieren, durch die bisherige gesellschaftliche Grundannahmen oder wissenschaftliche Paradigmen herausgefordert werden. Für die Small Grants stehen pro bewilligtem Projekt bis zu 120.000 Euro über eine Laufzeit von bis zu 18 Monaten zur Verfügung. 
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JSPS Postdoctoral Fellowship (short-term), für Doktoranden und Postdoktoranden, nach Japan

Stichtag: 4. Juni 2020
Ziel des Programms ist es, in Zusammenarbeit mit der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) hochqualifizierten promovierten deutschen Nachwuchswissenschaftlern sowie Doktoranden einen kurzfristigen Forschungsaufenthalt an Universitäten und ausgewählten Forschungseinrichtungen in Japan zu ermöglichen. Bewerben können sich Postdoktoranden und Doktoranden aller Fachrichtungen.
Weitere Informationen (Doktoranden und Postdoktoranden mit Aufenthaltsdauer bis 6 Monate)
Weitere Informationen (Postdoktoranden mit Aufenthaltsdauer ab 6 Monate)

3. Förderrunde BayIntAn

Stichtag: 9. Juni 2020
Die 3. Förderrunde von BayIntAn findet wie geplant statt. Eine wesentliche Vorgabe ist nach wie vor, die Maßnahme primär noch in 2020 durchzuführen. Damit dieses Ziel einigermaßen realistisch bleibt, scheint es unter den momentanen Randbedingungen sinnvoll, für diese dritte Runde nur Anträge mit europäischen Partnern zu akzeptieren. Israel wird in diesem Falle als europäisches Land eingestuft. Andere Ziele kommen nur in Frage, wenn der Antragsteller sich sehr sicher ist, dass die Maßnahme nach Rücksprache mit dem Kooperationspartner in 2020 stattfinden kann (z.B. Südkorea). Jeder Antragsteller lädt ein formloses pdf-Dokument über das Antragsportal OASys (https://bayfor.oasys.uni-passau.de/) hoch, aus dem hervorgeht, wie er konkret die Realisierungschancen seines Vorhabens in 2020 einschätzt. Hierbei ist von großem Nutzen, die Einschätzung des Kooperationspartners vor Ort in das erforderliche Dokument mit einzubeziehen. 
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Meyer-Struckmann-Preis für geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung ‒ Ausschreibung 2020: „Digitalisierung und Demokratie“

Stichtag: 21. Juni 2020
Die Philosophische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf schreibt seit 2006 den Meyer-Struckmann-Preis für geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung aus. Die Meyer-Struckmann-Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung, insbesondere im Bereich der Kultur- und Geisteswissenschaften. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Er wird jährlich zu wechselnden Themen vergeben.
Im Jahr 2020 wird der Meyer-Struckmann-Preis vergeben für herausragende Arbeiten im Themenfeld „Digitalisierung und Demokratie“. Es werden Forschungsleistungen ausgezeichnet, die über Fachgrenzen hinauswirken.
Die Fakultät wendet sich an Universitäten, kulturelle und wissenschaftliche Einrichtungen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und fordert sie auf, geeignete Persönlichkeiten zu benennen. Eigenbewerbungen oder Bewerbungen aus der Heinrich-Heine-Universität sind ausgeschlossen. Bitte schicken Sie die vollständigen Nominierungsunterlagen an dekanat@phil.hhu.de.
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Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz 2020

Stichtag: 5. Juni 2020
Der Höffmann-Wissenschaftspreis ist mit € 10.000 dotiert und zeichnet ein herausragendes wissenschaftliches Werk zu Themenfeldern der interkulturellen Kompetenz aus. Erforderlich ist ein integrativer Ansatz, der über die einzelnen Elemente wie Sprache, Geschichte und Geographie, Künste und Religion hinausgeht und diese bündelt. Der Höffmann-Wissenschaftspreis richtet sich daher nicht an bestimmte Disziplinen.
Nominierungsberechtigt ist die Hochschulleitung. Bitte senden Sie Ihren Nominierungsvorschlag an den Präsidenten (praesident@uni-bayreuth.de) und den VP Forschung (christian.laforsch@uni-bayreuth.de), sowie bitte per cc an Dr. Ursula Higgins (ursula.higgins@uni-bayreuth.de).
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VERANSTALTUNGENEinklappen

Webinar: How to write a competitive ERC Advanced Grant application

Termin: 3. Juni 2020 (10:00 Uhr – 11:00 Uhr) 
Die Nationale Kontaktstelle ERC bietet ein Webinar an, in dem die Grundzüge und Einreichungsbestimmungen für die Advanced Grants 2020 vorgestellt werden.
Zielgruppe sind Multiplikator/innen und insbesondere Forschende, die eine Antragstellung für die kommende Antragsrunde mit einer deutschen Gasteinrichtung planen. Das Webinar findet auf Englisch statt.
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EU Sustainable Energy Week 2020 – Digitale Policy-Konferenz

Termin: 23.-25. Juni 2020
EU Sustainable Energy Week, die von der Europäischen Kommission jährlich im Juni organisiert wird, findet dieses Jahr als Online-Veranstaltung unter dem Titel „Beyond the crisis: clean energy for green recovery and growth” statt.
Die Konferenz ist die größte europäische Veranstaltung zum Themenkomplex erneuerbare Energien und Energieeffizienz, bei der auch Forschung und Entwicklung eine wichtige Rolle spielen. Die von der EU-Kommission und Akteuren aus dem Energiebereich organisierten Konferenz-Sessions werden Aspekte nachhaltiger Energieproduktion und -nutzung sowie relevante politische Entwicklungen thematisieren. Zudem sollen den Teilnehmenden digitale Möglichkeiten für die Vernetzung untereinander geboten werden. Die Anmeldung für die Veranstaltung wird im Juni geöffnet.
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Einreichfrist verlängert: Call for Posters – Konferenz „Revitalising Democracy in Times of Division“ in Bonn

Die Veranstalter der Konferenz „Revitalising Democracy in Times of Division - The Role of Social Sciences and Humanities“ (28.-29.10.2020, Bonn) laden dazu ein, Poster von laufenden Projekten zu den Themen Demokratie, gesellschaftliche Spaltungen und gesellschaftlicher Zusammenhalt einzureichen. Hierfür wurde die Frist zur Einreichung von Postern bis zum 08.06.2020 verlängert.
Ausgewählte Projekte sind eingeladen, sich am 28.10.2020 kurz im Plenum zu präsentieren. Anschließend bietet die Posterausstellung die Möglichkeit zum weiteren Austausch. 
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AKTUELLES ZUR NATIONALEN UND INTERNATIONALEN FORSCHUNGSPOLITIKEinklappen

Erster Entwurf der Implementierungsstrategie für Horizon Europe veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat am 30. April 2020 den ersten Entwurf einer Implementierungsstrategie für das nächste EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizon Europe (HEU) veröffentlicht. Neben dem Strategischen Plan als Grundlage für die Ausgestaltung der thematischen Förderschwerpunkte ist die Strategie zur Implementierung eines der Kerndokumente für die Gestaltung des neuen Rahmenprogramms. Bisher hatte die Kommission mögliche Ideen zur Umsetzung von Horizon Europe lediglich in einem Orientierungspapier in Vorbereitung der Implementierungsstrategie veröffentlicht. 
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Neuer Direktor der ERC-Exekutivagentur bestätigt

Waldemar Kütt wurde als Direktor der Exekutivagentur des ERC (ERCEA) bestätigt. Seit August 2019 war er amtierender Direktor der Exekutivagentur, als Nachfolger von Pablo Amor. Sein neues Mandat begann am 16. Mai 2020.
Der ERC wird von einem unabhängigen Wissenschaftlichen Rat (Scientific Council) geleitet, der von der Exekutivagentur unterstützt wird. Diese setzt die durch den Wissenschaftlichen Rat festgelegte wissenschaftliche Förderstrategie um und führt die operativen Aktivitäten durch. Die Exekutivagentur des ERC hat mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 
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Horizont 2020-Projekt „TRIPLE“: Befragung zur Nutzung digitaler Technologien von Sozial- und Geisteswissenschaftler/innen

Das EU-Projekt „TRIPLE“ entwickelt eine innovative multilinguale und multikulturelle Onlineplattform, auf der u.a. offen zugängliche Publikationen und Forschungsdaten, innovative Arbeitstools und die Möglichkeit der Vernetzung für Sozial- und Geisteswissenschaftler/innen bereit gestellt werden sollen.  Hierfür hat das Projekt eine Online-Umfrage gestartet, bei der es vor allem um die Nutzung von und den Bedarf an digitalen Technologien durch Sozial- und Geisteswissenschaftler/innen geht.
Die Ergebnisse der Umfrage werden in einem „Report on User Needs” im November 2020 veröffentlicht und fließen in die weitere Ausgestaltung der Plattform sowie in die „OPERAS“ Forschungsinfrastruktur für offene Wissenschaftskommunikation ein. Interessierte können sich bis zum 30.06.2020 beteiligen.
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EUREKA- Broschüre online erschienen: „International erfolgreich kooperieren mit EUREKA“

Die Publikation erklärt in aller Kürze, wie Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen grenzüberschreitend miteinander kooperieren und ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gemeinsam vorantreiben können, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Verschiedene Förderinstrumente sowie Zahlen und Fakten über das EUREKA-Netzwerk sind übersichtlich dargestellt. 
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DFG: Neustrukturierung und Aktualisierung der Leitfäden für Projektanträge (Sachbeihilfe, Teilprojekte in FOR, Klinische FOR und SPP, Emmy Noether-Programm)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) reagiert auf die zunehmenden Anforderungen der letzten Jahre und passt die Leitfäden für Projektanträge strukturell an. Das betrifft die Beschreibung des Vorhabens bei Projektanträgen im Rahmen einer Sachbeihilfe, des Emmy Noether-Programms, einer Forschungsgruppe, einer Klinischen Forschungsgruppe oder eines Schwerpunktprogramms.
Neben dem wissenschaftlichen Kernbereich sind vielfältige Begleitinformationen Gegenstand eines Projektantrags. Angesichts des weiterhin beschränkten Seitenumfangs gibt es künftig eine geschützte Seitenanzahl für den wissenschaftlichen Kernbereich. Den begleitenden Informationen, deren einzelne Fragen projektabhängig und fachspezifisch sehr unterschiedliche Relevanz haben können, soll ein entsprechender Raum gegeben werden. 
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Wir freuen uns auf Ihr Interesse, stehen Ihnen jederzeit für Fragen zur Verfügung und beraten und unterstützen Sie bei Ihren Anträgen. Bitte planen Sie je nach Einreichungsfrist und Größe des Projekts genügend Zeit ein, damit wir Sie optimal unterstützen und die erforderlichen Abläufe koordinieren können.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Stabsabteilung für Forschungsförderung


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IMPRESSUM
Herausgeber:
Stabsstelle Forschungsförderung
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth


Verantwortlich für die Redaktion: Dr. David Magnus

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