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Stabsabteilung Forschungsförderung

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Sondernewsletter

Aktueller Sondernewsletter - Förderstrategie und Förderangebote der VolkswagenStiftung 
Stand 18.11.2021

Nach einer umfassenden Evaluation richtet die VolkswagenStiftung seit 2021 ihre Förderstrategie neu aus. Dieser Sondernewsletter Ihrer Stabsstelle Forschungsförderung zeigt, wie die Stiftung in der Finanzierung von Forschung weiterhin „vor der Welle schwimmen” möchte, und zeigt Möglichkeiten auf, wie Sie sich in einer der spannenden Förderlinien bewerben können.

Außerdem freuen wir uns sehr, dass Mitte Dezember auch ein Workshop mit einem Vertreter der VolkswagenStiftung stattfinden wird, der Ihnen im Vorfeld der Antragstellung für alle Fragen zur Verfügung steht. Melden Sie sich gerne an, weitere Infos finden Sie am Ende des Newsletters.

Die Stiftung in a nutshell

Die VolkswagenStiftung ist Deutschlands größte private wissenschaftsfördernde Stiftung. Der Zweck der 1961 von Bund und Land Niedersachsen gegründeten Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Technik in Forschung und Lehre an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen. Dabei fördert die VolkswagenStiftung ihren Leitlinien entsprechend risikobereit, strukturgestaltend, impulsgebend und grenzüberschreitend.
Das neue Förderhandeln der Stiftung ist in drei Profilbereichen organisiert: „Exploration“, „Gesellschaftliche Transformation“ und „Wissen über Wissen“. Jetzt, knapp ein Jahr nach der begonnenen Umstrukturierung, sind die ersten Förderinitiativen in den Profilbereichen eingerichtet worden. Bewährte Programme wurden übernommen oder angepasst, neue Förderlinien sollen innovative Forschungsfelder mit hohem Erkenntnispotenzial erschließen.

Die Förderlinien


Aufbruch – Neue Forschungsräume für die Geistes- und Kulturwissenschaften

Stichtag: tbd
Die Förderinitiative „Aufbruch – Neue Forschungsräume für die Geistes- und Kulturwissenschaften“ zielt auf die Exploration neuer Forschungsräume und sucht hierzu Projekte mit einem „Aufbruchcharakter“, die in erster Linie um ein offenes Andenken und Erkunden neuer, origineller Forschungsansätze bemüht sind. Explizit gesucht sind Projekte mit einem hohen Grad an Originalität, der auch mit einem entsprechenden Risikocharakter des Vorhabens einhergehen kann – die Möglichkeit des Nichteintretens der anvisierten Projektziele ist daher kein Grund für eine Ablehnung eines Projekts.
Die Initiative folgt der Annahme, dass sich neue Denk- und Forschungsräume leichter dort eröffnen, wo verschiedene Perspektiven in neuen Konstellationen zusammenkommen. Durch die gezielte Förderung von Projektteams mit zwei oder drei Wissenschaftler:innen soll das hohe kreative Potenzial eines solchen Aufeinandertreffens von Expertisen und Sichtweisen ermöglicht werden.
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Opus Magnum

Stichtag: 1. Februar 2022
Ziel der Initiative ist es, Professor:innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Die Förderung besteht im Wesentlichen in der Finanzierung einer Vertretungsprofessur, womit die Initiative zugleich auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen möchte.
Das Förderangebot besteht in der Finanzierung einer Vertretungsprofessur für eine Dauer von 6 bis zu 18 Monaten sowie einer Pauschale von bis zu 5.000 Euro pro Semester für die Antragsteller:innen.
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Momentum – Förderung für Erstberufene

Stichtag: 1. Juni 2022
„Momentum“ bedeutet der entscheidende Augenblick bzw. ist die englische Bezeichnung der physikalischen Größe für Impuls. In diesem Sinn sind mit dieser Initiative Wissenschaftler:innen in einer frühen Phase nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur adressiert. Der Fokus des Förderangebots liegt darauf, die Vielfalt der Forschung und die Kreativität von Forscherpersönlichkeiten in Universitäten in Deutschland sowie die strategische Weiterentwicklung der entsprechenden Organisationseinheit zu stärken.
Das Förderangebot richtet sich an Professor:innen drei bis fünf (in 2022: sechs) Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Es ist fachlich offen. Das Angebot ist flexibel und kann den Erfordernissen der jeweiligen Disziplin bzw. dem Standort angepasst werden. Ausgeschlossen von einer Förderung sind Forschungsprojekte.
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Symposien

Stichtag: tbd
Mit der Förderinitiative "Symposien" unterstützt die Stiftung Veranstaltungen aller Fachgebiete, die zum Ziel haben, neue wissenschaftliche Ideen und Forschungsansätze zu behandeln. Hierzu können innovative Veranstaltungs- und Austauschformate sowie neue Instrumente zur Unterstützung der Interaktion und Vernetzung der Teilnehmenden genutzt und erprobt werden. Unterstützt werden themenoffene Symposien und Workshops (in der Regel bis zu 50 Personen). Grundvoraussetzungen sind eine aussagekräftige wissenschaftliche Fragestellung, ein interdisziplinärer und internationaler Kontext, eine aktive Beteiligung von Promovierenden und Post-Docs, eine signifikante Einbeziehung von Wissenschaftlerinnen sowohl unter den Vortragenden als auch den Teilnehmenden.
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Herausforderungen und Potenziale für Europa

Stichtag Kooperationsprojekte: tbc
Stichtag Sommerschulen: 31. März 2022
Unterstützt wird der Aufbau europäischer Forschergruppen, in denen bis zu fünf hauptverantwortliche Wissenschaftler:innen (PIs) aus mindestens drei europäischen Ländern zusammenarbeiten. Der/die Hauptantragstellende muss dabei in Deutschland ansässig sein. Eine Kooperation mit Wissenschaftler:innen aus Süd- und Osteuropa ist ausdrücklich erwünscht. Die Qualifikation von Nachwuchswissenschaftler:innen muss ein zentrales Element der Projekte darstellen. Die themenspezifische Ausschreibung wird Anfang 2022 bekannt gegeben.
Neben den Kooperationsprojekten können zu drei Stichtagen im Jahr auch Sommerschulen zu „Herausforderungen und Potenziale für Europa“ themenoffen beantragt werden.
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Innovative Ansätze in der antiviralen Wirkstoffentwicklung

Stichtag: 17. Februar 2022
Die VolkswagenStiftung unterstützt eine breit aufgestellte Virologie und Wirkstoffforschung an deutschen Universitäten und fördert hochinnovative Forschungsansätze mit erkennbarem Translationspotenzial. Das Angebot richtet sich an ausgewiesene Wissenschaftler:innen an deutschen Universitäten aus der Medizinal-, Synthese- und Biochemie, Pharmakologie, Virologie und Virusimmunologie, Veterinärmedizin, Molekular- und Strukturbiologie sowie verwandten Fachgebieten. Für Forschungsprojekte mit einer Laufzeit von 3 Jahren können bis zu 700.000 Euro beantragt werden. Erfolgreiche Vorhaben erhalten die Möglichkeit, einen translationsorientierten Weiterführungsantrag für weitere 2 Jahre mit bis zu 1 Mio. Euro einzureichen.
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Förderangebot für geflohene Wissenschaftler:innen aus Afghanistan

Antragstellung jederzeit nach Kontaktaufnahme
Durch ein gezieltes Förderangebot möchte die VolkswagenStiftung afghanische Wissenschaftler:innen, die im Zuge der jüngsten Fluchtbewegung verlassen mussten, bei der Integration in das deutsche Wissenschaftssystem und die hiesige Gesellschaft unterstützen und ihnen dabei helfen, ihre wissenschaftliche Tätigkeit fortzusetzen.
Derzeit oder in den vergangenen 10 Jahren von der Stiftung Geförderte können für bis zu 2 Jahre Gastwissenschaftler:innen in ihren Forschungskontext einbinden und an ihren Instituten unterstützen. Alternativ haben derzeit von der Stiftung Geförderte die Möglichkeit, in Ergänzung zu ihrem jeweiligen Forschungsvorhaben Zusatzmittel für bis zu 2 Jahre zu beantragen, um geflohene Wissenschaftler:innen in ihr bestehendes Projekt zu integrieren. Die maximale Fördersumme beträgt in beiden Fällen 150.000 EUR für die gesamte Laufzeit.
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Workshop „VolkswagenStiftung – Förderstrategie und Fördermöglichkeiten“


Eckdaten zur Veranstaltung:

  • Datum:               Donnerstag, 16. Dezember 2021
  • Uhrzeit:              14:00-16:00 Uhr, per Zoom // Zugangsdaten folgen kurz vor der Veranstaltung
  • Referenten:       Dr. Selahattin Danisman, VolkswagenStiftung

Im Vortrag mit anschließender Q&A Session werden die Förderphilosophie der VolkswagenStiftung, die Profilbereiche sowie die aktuellen und auch die in Vorbereitung befindlichen Förderangebote der VolkswagenStiftung vorgestellt.

Dr. Selahattin Danisman ist seit 2018 Förderreferent bei der VolkswagenStiftung. In der Stiftung ist der promovierte Molekularbiologe zuständig für die Fachbereiche Medizin und Gesundheitswissenschaften und betreut aktuell u.a. die Ausschreibung „Momentum – Förderung für Erstberufene“. 

Wir bitten um Anmeldung zu diesem Workshop bis zum 12. Dezember 2021 per E-Mail an forschungs-foerderung@uni-bayreuth.de. Teilen Sie uns gerne mit, welche Förderlinien Sie besonders interessieren.

Kontakt
Wir veröffentlichen regelmäßig die offenen Ausschreibungen der VolkswagenStiftung in unserem Newsletter. Folgen Sie uns außerdem auf Twitter oder LinkedIn, oder wenden Sie sich bei Fragen jederzeit gerne an:

Dr. Mirjam Horn-Schott
Tel. 0921-55 7786                                                                  
Mirjam.Horn-Schott@uni-bayreuth.de 

Stabsstelle Forschungsförderung

Herausgeber:
Stabsstelle Forschungsförderung
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30
95447 Bayreuth
​Redaktion: Dr. David Magnus


Verantwortlich für die Redaktion: Dr. David Magnus

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