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Stabsabteilung Forschungsförderung

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Lebens- und Umweltwissenschaften

Aktueller Newsletter
Stand 14.01.2022

AUSSCHREIBUNGENEinklappen

EU: EIT veröffentlicht 2. Ausschreibung zur Einreichung von Projekten zur HEI Initiative

Deadline: 28. Februar 2022
Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) veröffentlichte den zweiten Aufruf zur Einreichung von Projekten im Rahmen der "HEI Initiative". Ziel der Initiative ist es, Hochschuleinrichtungen beim Aufbau von Innovationskapazitäten und bei der Vermittlung von Innovation und Unternehmertum zu unterstützen. Gefördert werden Aktivitäten zur:

  • Unterstützung des institutionellen Engagements und Wandels von Hochschulen,
  • Stärkung von Partnerschaften zwischen Hochschulen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen,
  • Entwicklung von Dienstleistungen zur Unterstützung von Innovationen und Unternehmen,
  • Verbesserung der Qualität der unternehmerischen Ausbildung sowie zur
  • Schaffung und Verbreitung von Wissen.

Auswahl:
Die Projekte werden im Rahmen eines wettbewerbsorientierten Bewertungs- und Auswahlverfahrens ausgewählt. Um an der Ausschreibung teilzunehmen, müssen sich Hochschuleinrichtungen über die EIT-Website bewerben.
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EU: Vorankündigung zum Water4All Joint Call 2022

Sitchtag: März 2022
Die zukünftige europäische Partnerschaft Water4All veröffentlichte am 22.12.2021 die Vorankündigung zum Joint Call 2022 zum Thema „Management of water resources for increased resilience, adaptation and mitigation to hydrologic extreme events“.
Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rahmen des transnationalen Förderaufrufs sollen Modelle, Lösungsansätze, Instrumente und Methoden für das verbesserte Verständnis hydrologischer Prozesse auf unterschiedlichen Skalen im Kontext von Extremereignissen verbessern.
Aktuell sind 29 Länder aus Europa und weltweit beteiligt, unter anderem auch Deutschland. Der Aufruf soll im Januar veröffentlicht werden, im März 2022 ist die Frist zur Skizzeneinreichung.
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EU: JPI Antimicrobial Resistance (JPIAMR) – transnationale Ausschreibung zu „Disrupting drug resistance using innovative design“

Stichtag: 8. März 2022
Am 11. Januar 2022 hat die Joint Programming Initiative zu Antimikrobiellen Resistenzen (JPIAMR) eine transnationale Ausschreibung zu Forschungsprojekten im Bereich „Disrupting drug resistance using innovative design“ veröffentlicht.
Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Bedrohung durch antimikrobielle Resistenzen und der nachlassenden Wirksamkeit vorhandener antimikrobieller Mittel sowie einer unzureichenden Anzahl neuer Antibiotika in der Entwicklung sind neue Protokolle und innovative Ansätze für die effektive Arzneimittelanwendung und den Gebrauch bereits existierender Antibiotika erforderlich.
Mit dieser Ausschreibung sollen Verbundprojekte gefördert werden, welche die Behandlung von Bakterien- und Pilzinfektionen (einschließlich Koinfektionen) verbessern sowie der Ausbreitung von Resistenzen bei Menschen, Tieren oder Pflanzen vorbeugen. Dazu sollen geförderte Projekte zu einer verbesserten Wirksamkeit, Spezifität, Verabreichung, Kombinationen und/oder Umwidmung von Arzneimitteln und Pflanzenschutzmitteln beitragen.
Die Ausschreibung umfasst ein Budget von knapp 19 Mio. Euro, das Forschenden aus den teilnehmenden Ländern zur Verfügung steht. Das Antragsverfahren ist zweistufig.
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BMBF: Fördermaßnahme „Computational Life Sciences – KI-Methoden für die Systemmedizin“

Stichtag: 23. März 2022
Mit der vorliegenden Förderrichtlinie „Computational Life Sciences – KI-Methoden für die Systemmedizin“ sollen Verbundprojekte zur Entwicklung fortschrittlicher Methoden und Softwarewerkzeuge aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) für den Einsatz in der systemmedizinischen Forschung gefördert werden.
Im Rahmen der geförderten Projekte sollen Experten2 für KI mit Experten aus Bereichen wie Bioinformatik, Model­lierung, experimentellen Omics-Technologien und klinischen Fachbereichen interdisziplinär zusammenarbeiten. Die Projekte sollen mit Hilfe von Methoden aus dem maschinellen Lernen Herausforderungen im Bereich der systemmedizinischen Datenanalyse adressieren und dabei den derzeitigen Stand der Technik entscheidend verbessern. Die entwickelten Methoden und Softwarewerkzeuge sollen noch während der Projektlaufzeit zur Untersuchung klinisch relevanter systemmedizinischer Fragestellungen herangezogen werden, die perspektivisch Verbesserungen bei der Diagnostik, Prävention oder Behandlung von Krankheiten ermöglichen.
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BMBF: Förderung von Projekten zum Thema „Effizienzsteigerung und Nutzung von Synergieeffekten in der Batteriezellfertigung für die Elektromobilität (SynBatt)“ im Rahmen des Dachkonzepts „Forschungsfabrik Batterie“ und des „Zukunftsfonds Automobilindustrie“

Gefördert werden Verbundprojekte zwischen Industrieunternehmen vor allem aus den Bereichen der Automobilindustrie und der zugehörigen Zulieferindustrie sowie des Maschinen- und Anlagenbaus als industrielle Verbundprojekte ohne und mit Beteiligung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Eine Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wird ausdrücklich gewünscht. Erwartet wird die Bildung von schnittstellenübergreifenden
Verbünden durch Nutzung von Synergien in der Prozesskette. So sollen technologische und organisatorische Allein­stellungsmerkmale entstehen, die mehrere Abschnitte der Wertschöpfungskette vom Material bis zur Batteriezelle verknüpfen.
Die Einbindung weiterer Elemente des Dachkonzepts „Forschungsfabrik Batterie“ in die Forschungsprojekte, etwa der „Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB)“ im Rahmen der bereits zur Verfügung stehenden Infrastruktur (z. B. im Bereich digitaler Zwilling in der Batteriezellproduktion), wird ausdrücklich begrüßt.
Zur Unterstützung der Vernetzung der beteiligten Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen sind be­gleitende Aktivitäten geplant. Die im Rahmen der Fördermaßnahme „SynBatt“ geförderten Verbundprojekte sind verpflichtet, sich an begleitenden und evaluierenden Maßnahmen zu beteiligen und Informationen für die Bewertung des Erfolgs der Fördermaßnahme bereitzustellen.

Im Rahmen dieser Fördermaßnahme werden zwei Förderschwerpunkte zu den folgenden Einreichungsstichtagen adressiert:

  • Förderschwerpunkt „Batteriezellproduktion“: 15. März 2022
  • Förderschwerpunkt „Green Battery“: 15. September 2022.

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DFG: Bernd Rendel-Preis für wissenschaftlichen Nachwuchs aus den Geowissenschaften

Stichtag: 21. Februar 2022
Im Jahr 2022 vergibt die Bernd Rendel-Stiftung im Stifterverband zusammen mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wieder den Bernd Rendel-Preis an voraussichtlich zwei (noch) nicht promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Geowissenschaften.
Kriterien bei der Preisvergabe sind ein hohes wissenschaftliches Potenzial sowie eine außergewöhnlich hohe Qualität und Originalität der Forschungsarbeiten (z. B. Master- oder laufende Dissertationsarbeit). Zudem werden bei der Bewertung der Bewerbung die weiteren Karrierepläne und die beabsichtigte Verwendung des Preisgelds berücksichtigt. Das Preisgeld sollte für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden.
Es können sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge von fachnahen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eingereicht werden. Bewerbungen beziehungsweise Vorschläge von Kandidatinnen und Kandidaten sind bis zum Tag der Verteidigung der Promotion möglich.
Für die Bewerbungen beziehungsweise Vorschläge sind folgende Unterlagen erforderlich:

  • Anschreiben mit max. 1-seitiger Begründung
  • Lebenslauf und kurze Beschreibung laufender und eventuell geplanter Arbeiten, in der die bisherigen Publikationen in einen Kontext gebracht werden (DFG-Vordruck 10.40)
  • Masterarbeit (oder Diplomarbeit) und Publikationen
  • Befürwortungsschreiben

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung/Ihren Vorschlag bis zum 21. Februar 2022 über das elan-Portal der DFG ein. Das Onlineformular finden Sie unter Antragstellung – Nominierungen – Bernd Rendel-Preis 2022. Das elan-Portal wird ab dem 24. Januar 2022 für die Bewerbung im Rahmen des Preises freigeschaltet sein.
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Ausschreibung Friedmund Neumann Preis

Stichtag: 6. Februar 2022
Die Schering Stiftung vergibt den Friedmund Neumann Preis an Nachwuchswissenschaftler*innen, die herausragende Arbeiten in der humanbiologischen, organisch-chemischen oder humanmedizinischen Grundlagenforschung erbracht haben. Er richtet sich an junge Wissenschaftler*innen, die nach der Promotion bereits ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben, mit dem Ziel, exzellente wissenschaftliche Leistung sichtbar zu machen und dadurch die wissenschaftliche Etablierung zu unterstützen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird nicht zweckgebunden vergeben.
Ab sofort werden sowohl etablierte Wissenschaftler*innen als auch wissenschaftliche Institutionen und Forschungsgesellschaften dazu eingeladen, Kandidat*innen aus ihrem Arbeitsumfeld für diesen Preis vorzuschlagen. Selbstnominierungen sind ausgeschlossen.
Für Nominierungsvorschläge bitte Frau Dr. Mirjam Horn-Schott kontaktieren (Mirjam.Horn-Schott@uni-bayreuth.de). 
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Ausschreibung Ernst Schering Preis

Stichtag: 6. Februar 2022
Mit dem renommierten Ernst Schering Preis zeichnet die Schering Stiftung jährlich herausragende Wissenschaftler*innen aus, deren bahnbrechende Forschungsarbeit neue inspirierende Modelle oder grundlegende Wissensveränderungen im Bereich der Biomedizin hervorgebracht hat.
Ab sofort werden sowohl etablierte Wissenschaftler*innen als auch wissenschaftliche Forschungseinrichtungen und Fachgesellschaften dazu eingeladen, Kandidat*innen aus ihrem Arbeitsumfeld und ihren Institutionen für diesen Preis vorzuschlagen.Selbstnominierungen sind ausgeschlossen.
Für Nominierungsvorschläge bitte Frau Dr. Mirjam Horn-Schott kontaktieren (Mirjam.Horn-Schott@uni-bayreuth.de).
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DFG: Ursula M. Händel-Tierschutzpreis

Stichtag: 14. Februar 2022
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schreibt zum neunten Mal den Ursula M. Händel-Tierschutzpreis aus. Ziel des Preises ist die Auszeichnung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich besonders um die Förderung des Tierschutzes in Wissenschaft und Forschung verdient machen. Der Preis wird für wissenschaftliche Forschungsprojekte vergeben, die dazu beitragen, die Belastung für die in einem Tierversuch eingesetzten Tiere zu vermindern, deren Zahl zu reduzieren oder sie zu ersetzen (3R-Konzept: Reduction, Refinement, Replacement).
Der Preis ist mit bis zu 80 000 Euro dotiert und soll für Vorhaben verwendet werden, die dem Tierschutz in der Forschung zugutekommen. Neben der Finanzierung von Forschungsvorhaben und Stipendien können die Mittel auch für ergänzende Maßnahmen verwendet werden, für Aus- und Fortbildungen von tierexperimentell arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern oder für wissenschaftliche Veranstaltungen zur Förderung des Tierschutzgedankens in der Forschung. Der Preis wird auf Empfehlung einer unabhängigen Jury vergeben. Eine Aufteilung des Preises auf mehrere Preisträger bleibt vorbehalten. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Der Preis wird im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung verliehen. Kriterien für die Preisvergabe sind die Qualität und Originalität der Forschungsarbeiten und deren Bedeutung für den Tierschutz in der Forschung.
Die Bewerbungsunterlagen sollen neben einem Titel und einer kurzen Zusammenfassung (circa 300–350 Wörter) einen wissenschaftlichen Bericht (max. 10 Seiten) über die Forschungsergebnisse und deren Bedeutung für den Tierschutz sowie Hinweise auf die geplante Verwendung der Mittel enthalten. Zusätzlich sollen die Bewerberinnen und Bewerber einen tabellarischen Lebenslauf inklusive einer Publikationsliste mit den wichtigsten zehn Publikationen vorlegen.
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WICHTIG!!! UBT-Workshop Wissenschaftskommunikation mit Prof. Dr. Annette Leßmöllmann (KIT)

Termin: 27. Januar 2022, 14-16 Uhr (Zoom)
Wissenschaftskommunikation ist in aller Munde – persönlich spannend, gesellschaftlich notwendig und politisch gewollt, Letzteres sogar im aktuellen Koalitionsvertrag.
Beileibe nicht nur ein buzzword, hat sich WissKomm in den letzten 10 Jahren zu einem wichtigen Begleitprozess für Wissenschaftler:innen entwickelt. Die Aktionsgebiete sind vielfältig und die Expertise von Forschenden ist nicht nur in der Covid- und Klimakrise gefragt. Aber wie steigt man ein, wen spricht man an und wie geht man mit unerwünschten Reaktionen um?
Mit Prof. Dr. Annette Leßmöllmann haben wir eine der versiertesten Expertinnen der Wissenschaftskommunikation eingeladen, um den Teilnehmenden Grundzüge, Zielgruppen und spannende On- und Offline-Formate vorzustellen. 
Der Workshop ist eine gemeinsame Veranstaltung der Stabsabteilungen Forschungsförderung und Wissenschaftlicher Nachwuchs. Anmeldung per E-Mail an forschungsfoerderung@uni-bayreuth.de bis zum 24. Januar 2022; Mitglieder der UBTGS und des WiN melden sich gerne über das bekannte Verfahren in BayDoc an.
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EU: European Innovation Council – EIC Innovation Training Workshops

Termin: Mehrere Termine
Die Business Acceleration Services des European Innovation Council (EIC) veranstalten drei weitere Ausgaben ihrer EIC Innovation Training Workshops. Teilnahmeberechtigt sind Forschende aus EIC Pathfinder- (FET-Open & FET-Proactive) und EIC Transition-geförderten Projekten. EIC Accelerator-Geförderte können an diesen Workshop nicht teilnehmen. Ziel dieser (kostenfreien) Workshops ist eine verbesserte Nutzung des Kommerzialisierungspotentials von Forschungsergebnissen. Dafür werden Beratungsdienstleistungen in folgenden Modulen angeboten:

  • Technology Validation and product-market fit process
  • Business Recognition and Market Data Module
  • Venture Development Methodology Module
  • Exploitation via Lean approach Module
  • Presentation Pitch

Die Workshops haben jeweils eine Dauer von zwei halben Tagen und finden (mit identischen Inhalten) an folgenden Terminen statt:

  • 14.-15. Februar 2022 (Deadline für die Anmeldung: 28. Januar 2022)
  • 7.-8. März 2022 (Deadline für die Anmeldung: tba)
  • 11.-12. Mai 2022 (Deadline für die Anmeldung: tba)

Eine wesentliche Teilnahmevoraussetzung ist die Mitwirkung an zwei zeitlich gestaffelten Umfragen: eine erste Umfrage („short satisfaction survey“) unmittelbar nach dem Workshop sowie sechs Monate später eine zweite Umfrage („business impact survey“).
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Horizon Europe-Cluster 5 (Climate, Energy, Mobility) – Info Day und Brokerage Event

Termin: 3. Februar 2022
Die EU-Kommission veranstaltet einen Informationstag zu den aktuellen Ausschreibungen im Rahmen des Clusters 5 (Klima, Energie, Mobilität) von Horizon Europe. Mitarbeiter/innen der EU-Kommission und der Exekutivagentur werden die 74 zur Einreichung von Anträgen geöffneten Topics vorstellen und Hinweise für eine erfolgreiche Antragstellung geben. Die (virtuelle) Teilnahme an diesem Info Day ist ohne Anmeldung über den auf der Veranstaltungswebseite angegebenen Link möglich.
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EU: Online-Veranstaltung der NKS Gesundheit: „Missionen in Horizont Europa – Fördermöglichkeiten in der Krebsmission“

Termin: 26. Januar 2022
Die Nationale Kontaktstelle Gesundheit bietet eine virtuelle Informationsveranstaltung zur Krebsmission an:

Missionen in Horizont Europa – Fördermöglichkeiten in der Krebsmission

Am Ende des Vortragsteils wird es die Gelegenheit geben, Fragen zu stellen und zu diskutieren.  Im Fokus der Veranstaltung stehen folgende Fragen:

  • Was ist die Krebsmission in Horizont Europa? 
  • Welche Ausschreibungsthemen gibt es?
  • Welche Beteiligungsregeln gelten?

Die Anmeldung ist ab sofort möglich und schließt am 24.01.2022.
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​​AKTUELLES ZUR NATIONALEN UND INTERNATIONALEN FORSCHUNGSPOLITIK Einklappen

EU: Pakt für den Europäischen Forschungsraum und ERA Policy Agenda verabschiedet

Beim letzten Rat verabschiedeten die EU-Forschungsministerinnen und -minister den "Pakt für Forschung und Innovation in Europa". Die Einigung, die auf eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft zurückgeht, schließt die anderthalbjährige Debatte zur Neuausrichtung des Europäischen Forschungsraums ab und läutet eine neue Phase der engeren Zusammenarbeit in Forschung und Innovation in Europa ein. Es gilt die ökologische und digitale Transformation erfolgreich zu gestalten, exzellente Rahmenbedingungen für Forschung in der gesamten EU zu schaffen, Investitionen in Innovation und Forschung zu erhöhen und wichtige Reformen voranzutreiben. Zeitgleich wurde die "ERA Policy Agenda 2022 - 2024" verabschiedet, die eng mit den Prioritäten des Pakts verknüpft ist. Sie enthält 20 konkrete Maßnahmen - von der Verbesserung wissenschaftlicher Karrieren über die Stärkung grenzüberschreitender Wissenschaftskommunikation und Bürgerbeteiligung bis zu Europäischen Datenräumen - die in der EU umgesetzt werden sollen. Die Maßnahmen der ERA Policy Agenda werden für die Ausrichtung des Arbeitsprogramms 2023 - 2024 für den ERA-Bereich von maßgeblicher Bedeutung sein.
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EU: Expertinnen und Experten für Neubesetzung der Mission Boards gesucht

Die Europäische Kommission sucht aktuell Expertinnen und Experten für die Besetzung der Mission Boards unter Horizont Europa. Aufgabe dieser Beratungsgremien ist es, die Durchführung der fünf EU-Missionen zu fördern und zu unterstützen. Grundlage ist die Arbeit der Mission Boards der ersten Phase (2019 – 2021).
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EU: Neue Ausgabe der She Figures veröffentlicht

Die umfangreiche Datensammlung zu Frauen in Forschung und Innovation – "She Figures" – wurde aktualisiert und als "She Figures 2021" veröffentlicht. Der Report wird durch mehrere Policy Briefs sowie Länderdatenblätter (Länderdatenblatt Deutschland) ergänzt. Die "She Figures" werden über den ERA-Bereich finanziert.
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EU: Kommentierte Antragsvorlage

Das Netzwerk der Nationalen Kontaktstellen hat eine kommentierte Version der Antragsvorlage für Research and Innovation Actions/Innovation Actions (RIA/IA) erarbeitet. Die Kommentierungen umfassen Erläuterungen sowie Tipps für eine erfolgreiche Antragstellung. Im ERA-Bereich werden mehrheitlich Coordination and Support Actions (CSA) ausgeschrieben. Die Antragsstruktur von CSAs und RIAs/IAs unterscheidet sich in der Länge (30 Seiten versus 45 Seiten) sowie im B-Teil im Excellence-Kapitel. Diese Unterschiede sollten bei der Nutzung beachtet werden.
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Verantwortlich für die Redaktion: Dr. David Magnus

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